Beiträge von the bruce

    Erst mal danke für die Bilder !! :thumbup:




    die Funktion vom Elko steckt eigentlich in jedem Netzteil drin, altbewährt :thumbup:


    Genau. Meist geht es da natürlich um eine saubere Gleichspannung mit möglichst geringer Restwelligkeit,
    damit eine Schaltung sauber funktioniert. Bei Leuchtmitteln ist das natürlich kein großes Problem, denn
    bereits 50 Hz sieht man nicht weil das menschliche Auge recht träge ist. Hier geht es deshalb ja in erster
    Linie um die Helligkeit.
    Ich habe ein paar mal Audio-Netzteile mit größeren (und höherwertigen) Kapazitäten aufgerüstet, zuletzt
    gerade erst etwas aufwendiger mit einer ziemlich fetten CLCLC-Siebung. Damit bekommt man eventuelle
    Restwellligkeiten dann selbst ohne Regelung schon in die Nähe der Messgrenze.




    Ich muss ehrlich sagen das mir das erhöhte strom aufkommen nicht ganz klar ist im vergleich zur codierung.
    Das Vorschaltgerät wirkt ähnlich wie eine Konstantstromquelle es wird so lange der strom angepasst bis die Endleistung erreicht ist.


    Ich meinte "im Vergleich zum Serienzustand". Der Elko zieht im Moment voller Spannung mehr Strom als
    es das Leuchtmittel alleine tun würde. In den "Nullphasen" kann er dann was abgeben und die Lampe ist
    dadurch im Mittel heller. Ich habe mal vor fast 20 Jahren auf die gleiche Weise ein altes Ladegerät gepimpt.


    Ob das Vorschaltgerät wirklich eine Konstantstromquelle darstellt oder nur eine einfache Spannungsquelle,
    das weiß ich nicht. Das könntest du aber leicht feststellen. Konstantstromquellen braucht man ja eigentlich
    nur für LEDs. Wenn es eine wäre, dann würde es ja auch nicht in den "Vollspannungsphasen" mehr Strom ab-
    geben . . .




    Im Endeffekt zählt die angeschlossene Leistung solange man es nicht versucht mit 1V und 35A zu betreiben...


    Interessant wäre wie gesagt, mal zu sehen wie warm das STG wird.




    Nein... angepasst muss es schon sein sonst fliegt die Sicherung beim einschalten 120°C Elko gibt es nicht bzw. kenne ich nicht.
    die Temperatur sagt nicht direkt aus das der elko bei 110°nicht funktionieren sonder das die Toleranz und die im Datenblatt stehende Lebensdauer nicht mehr eingehalten werden kann.
    Zur Berechnung der Kapazität gibt es eine Faustformel die sehr gern genutzt wird Pro mA 1µF um eine saubere Glättung zu erhalten.


    Ich habe auch noch keine Elkos gefunden, die eine höhere Temp.festigkeit haben. Wenn aber wenigstens
    die Spannungsfestigkeit überdimensioniert ist, dann verkraften die das meist etwas besser und länger.
    "Glättung" ist ja hier nicht so das Problem, siehe oben.


    ;)

    Wie wäre es, einfach mal die vorhandenen Themen zu lesen?


    Oder ist hier etwa zu erwarten, dass in diesem Thread das Rad neu erfunden wird?


    Es ist alles vorhanden, was man wissen muss. Man muss es nur lesen. Und die Suche geht
    garantiert um Welten schneller, als der gleiche Kram wieder hier niedergeschrieben ist.

    Das A & O bei solchen Sachen ist natürlich immer die handwerklich saubere Ausführung, also betriebssicher.
    Dazu gehört neben sauber verlöteten Bauteilen, selbstdichtenden Schrumpfschläuchen und sauberer Ver-
    legung natürlich auch die Auswahl der Bauteile (insbesondere Spannungs- und Temperaturfestigkeit, bei
    Widerständen die Belastbarkeit). Und wenn die Stromquelle ein Steuergerät ist, dann ist es sicherlich auch
    sehr sinnvoll, mal überschlägig zu berechnen, mit welchen Leistungen man es vorher und nachher zu tun hat
    und am besten im Betrieb anfangs mal zu prüfen wie warm es wird.


    Wenn das alles im Rahmen ist, sehe ich jetzt kein grundsätzliches Problem. Man sollte halt nur in etwa wissen,
    was man da tut. Wer wie Paul ein Oszi hat ist da natürlich am besten dran.


    Wie würdest du dir sonst erklären, dass die Bremse 1 Jahr lang nach rechts zieht und nach Wechsel der Bremsflüssigkeit
    (alles andere unverändert) dann nach links ? Vom Rückstellen des Intervalls wird´s nicht kommen :D


    Das muss ich nicht erklären. Ich kann doch trotzdem sagen, dass die BF keine logische Erklärung für das
    von dir festgestellte Phänomen bietet. Ein zeitlicher Zusammenhang ist zwar ein Indiz, aber noch lange
    kein Beweis. Du wirst ja auch nicht für ein Verbrechen verurteilt, nur weil du zu fällig zum fraglichen Zeit-
    punkt in der Nähe des Tatorts warst.


    Und mal ehrlich, dass die Bremse bei Nässe verzögert anspricht, ist ja unstrittig. Dass diese Erscheinung
    nicht zwangsläufig auf beiden Seiten gleich stark auftreten muss, ist für mich völlig natürlich. Es kann gut
    sein, dass 1. je nach Fahrbahn beide Seiten unterschiedlich stark mit Nässe beaufschlagt werden und man
    2. wiederum durch die Fahrbahnbeschaffenheit und Position des Autos auf derselben mal ein Ziehen nach
    links und mal nach rechts feststellt.




    Meiner Meinung nach, helfen nur gelochte, genutete Scheiben ... oder aber eine andere Paarung von Scheibe und Belag -
    belegbar, weil ich das Problem auch an meinem E46 330Ci hatte und sich das nach Wechsel auf Brembo Scheiben (nicht
    gelocht / genutet) und EBC Belägen erledigt hat ... wo ich eher die Beläge als hilfreich erachte, da ja nur die Wasser auf-
    nehmen können - die einen wahrscheinlich mehr, die anderen weniger...


    Da bin ich ganz bei dir und deshalb habe ich in diesem Thread von Anfang an die Verwendung von gelochten
    und genuteten Scheiben empfohlen. Allerdings mit dem Hinweis, dass genutete Scheiben gerne brummen und
    gelochte Scheiben nichts für Rennstrecken und häufigere extrem brutale Vollbremsungen auf der AB sind.


    ;)

    sag Paul.. hast du nen link zum elko?
    find nur den hier klick ... aber ich denke ein axialer wär besser zum anbauen geeignet


    16 V ist m.E. zu knapp, vor allem weil es in der Umgebung des Scheinwerfers verdammt heiß werden kann.
    Stell dir mal vor, das Auto hat den ganzen Tag in der Sonne gestanden und dann schaltet man das Licht ein.
    Da erreicht man sicherlich um die 100° C.
    25 V bieten da schon etwas mehr Sicherheit und wenn man dann noch einen Elko findet, der mindestens
    120° verträgt, umso besser.


    Wenn das eine Millifarad nicht reicht, dann probier halt mal 2.200 µF aus. Ich verstehe zwar das Prinzip und
    natürlich kann man eine pulsweitenmodulierte Spannung mit einem Elko nach oben ziehen, allerdings finde
    ich das alles andere als elegant. Technisch elegant ist für mich einzig und allein die korrekte (oder korrekt
    modulierte) Spannung direkt aus dem Steuergerät, also codieren.
    Man muss sich ja auch darüber im Klaren sein, dass der Elko dafür sorgt, dass mehr Strom fließt und den muss
    das zuständige Steuergerät erst mal liefern können. Es wird also stärker belastet und somit auch wärmer.
    Warum das so ist, ist hoffentlich jedem klar, der sich an solche Sachen wagt. Und auch, dass es nicht ganz
    ohne Risiken ist. Schließlich möchte niemand, dass ihm die Karre abfackelt. Was die Vollkasko dazu sagt,
    wenn die Brandursache in solchen Basteleien liegt, brauchen wir wohl nicht erst zu erörtern.


    Just my 2 Cent. ;)

    Ja, sehr guter Bericht, danke Dirk !! :drinkw:


    Wenn man es ganz genau nimmt, dann kann oder sollte man sogar noch die Sturzwerte berücksichtigen.
    Solange die ziemlich genau auf dem Sollwert von BMW liegen ist alles gut. Aber wer bspw. beim Sturz an
    der HA an der oberen Grenze liegt (kommt öfter nach einer Tieferlegung vor, wenn die Werkstatt beim
    Vermessen zu faul war, die HA zu korrigieren), dann ist dort ein wenig mehr Luftdruck sinnvoll. Viel Sturz
    belastet den Reifen extrem. Das ist auch der (Haupt-) Grund, warum BMW an der HA meist mehr angibt,
    denn hinten ist der Sturz größer. Umgekehrt kann man bei Sturzwerten an der unteren zulässigen Grenze
    auch überlegen, den Druck (minimal) zu reduzieren. Jede Verringerung aber wie immer auf eigene Verant-
    wortung.
    Ich habe auch schon Luftdruckrechner gesehen, in die man die Sturzwerte eingeben konnte. Ich meine,
    es war bei Conti. Da konnte man auch schön rumspielen, mehr Sturz ergab dann auch mehr Druck.



    ps:
    Damals meinte ich natürlich "0.05 bis 0.1 bar je LI", nicht "0.005". So genau zeigt ja kein Luftdruckprüfer an.


    :D



    Sagt der, der einen Diesel fährt. Natürlich kann man sich jetzt die Statistik auf Spritmonitor reinziehen. Da stehen glaube ich um die 10L, aber wer so penetrant seinen Verbrauch monitored, der wird schon in gewisser Weise Wert auf eine möglichst sparsame Fahrweise legen. Was ich damit sagen will: Diese Website ist nicht repräsentativ. Bei viel Stadtverkehr säuft dieser Wagen! Ich will dich nur warnen. Ein R6 ist nur etwas für Leute, die auch mit einem höheren Verbrauch leben können.
    Aber fahr mal Probe. Das ist eine gute Idee, das ist eigentlich immer eine gute Idee :D


    Sebastian


    Zwei sehr kluge Beiträge - gefällt mir und unterschreibe ich. :du:


    Also ich fahre mein dezent tiefer gelegten 35d :watchout::rolleyes2: seit letztes Jahr Februar ohne Spurvermessung und muß sagen, bis jetzt hab ich garkein problem mit falsch abgelaufen Reifen. Gut ein Manko habe ich, die leichte 11Uhr Stellung des Lenkrads beim geradeaus lauf :rolleyes2: . Lasse ich aber jetzt machen, habe mir schicke 20" Zöller gegönnt und möchte da natürlich das alles perfekt ist :good:


    Naja, Schwein gehabt. Vielleicht gleichen sich da zwei Fehler halbwegs gegenseitig aus?
    Die Tatsache, dass du bisher kein Verschleißproblem hat, ist keinerlei Beweis für die Unwichtigkeit
    einer Vermessung. So weißt du gar nicht was Sache ist.




    Ich habe die Erfahrung, dass einige TÜV-Prüfer das neue Fahrwerk nicht ohne Vermessungsprotokoll eintragen! Also kommt man da garnicht drumrum...


    Das liegt schlichtweg daran, dass in manchen Teilegutachten eine Vermessung gefordert ist. Will der
    Mann vom TÜV also eine Abnahme nach §19 Abs. 3 durchführen, dann MUSS er eine Vermessung ver-
    langen. Liegt diese nicht vor, kann er lediglich eine Einzelabnahme durchführen, die natürlich ein
    paar Euro mehr kostet. Die Tatsache, dass manche TÜV-Ingenieure das auch mal "übersehen" mag
    daran liegen, dass nicht jeder das Teilegutachten wirklich vollständig liest. Es ändert aber nichts am
    Gesagten.




    Das hat mir auch der TÜVler letztens gesagt, wo ich das Fahrwerk und Felgen bei ihm hab eintragen lassen. Der meinte auch, das gleich nach dem Einbau vermessen totaler schmarn ist wegen dem setzten etc :thumbup:


    Tja, das sehe ich völlig anders. Es reicht völlig einmal um den Block zu fahren, idealerweise ein paar
    Meter über Kopfsteinpflaster. Danach lässt man vermessen.
    Wieso hier manche wochenlang ohne Vermessung herumfahren ist mir ein Rätsel und offensichtlich
    ein großes Missverständnis. Technisch macht es keinen Sinn und ist sogar gefährlich. Denn man ver-
    schleißt im Regelfall unnötig seine Reifen, vor allem aber fährt man gefährlich, den das Auto ist nur
    eingeschränkt verkehrssicher. Ob sich danach in den nächsten Wochen noch was um 5 oder auch
    mal 10 mm setzt, ist da m.E. eher unerheblich im Vergleich zum Schiefstand, den man hat, während
    man wartet.




    Da hast Du mal einen TÜV Prüfer der ok ist :thumbsup:


    Na, wenn du meinst. :whistling: Meine Vermutung ist eher: Der Mann hat noch nie 'ne Vermessung
    durchgeführt. Und schon gar nicht am Tag des Einbaus und dann noch mal zwei Wochen später.




    Da verrate mir doch mal, was sich bei den 2 mm Höhenänderung noch an der Geometrie ändern soll.
    Ich kann's dir sagen: NICHTS. Das kann kein Messstand dieser Welt erfassen !!


    Jungs, bitte wiederholt hier doch nicht andauernd irgend welchen Blödsinn, den ihr im Internet auf-
    geschnappt habt. Genau SO hat sich dieser Mist auch weiterverbreitet.


    Es ist vielleicht hilfreich mal ein paar Vermessungen am selben Auto durchgeführt zu haben um ein
    Gefühl dafür zu bekommen, was sich wirklich tut. Desweiteren hilft es zu wissen, wo die Werte hin
    gehen an VA und HA, wenn man die Höhe ändert. Das wissen wohl die Wenigsten. Die Spur ändert
    sich mit dem Federweg. Das tut sie aber nicht zufällig, sondern so, wie die Ingenieure das wollten.
    Und da gibt es ein paar Gesetzmäßigkeiten, denen nahezu alle modernen Autos folgen. Was genau
    beim E9X passiert hatte ich in anderen Threads aber bereits erklärt.


    ;)