Beiträge von the bruce


    Fazit, nach 140t KM sind die Scheiben halt mal fertig und es müssen vorne und hinten komplett neu gemacht werden


    Querlenker wurden bereits geprüft - in Ordnung.


    Von wegen in Ordnung - bei 140 Tkm sind die fertig. Lass QL und ZS erneuern (evtl. die vom M3).


    Jedes noch so kleine Spiel in der Aufhängung verstärkt Ungleichförmigkeiten der Bremsen.




    und zu 99% kam das von defekten aufhängungsteilen der vorderachse!


    querlenker kontrolliert? im eingenbauten zustand? kannste knicken!


    Sehe ich genauso. ;)


    Spiel in Radlagern, Querlenkern und Zugstreben sowie das (von BMW nicht erlaubte)
    Anknallen der Radschrauben sind die Hauptursachen bei solchen Problemen.


    :thumbup:

    Wenn du was findest lass es mich wissen, Andre.


    Du wirst aber mit den beiden Tests "ähnlicher" Formate als Entscheidungshilfe nichts falsch machen.
    Solange es nicht um RFT geht werden sich die Ergebnisse mit eher geringerer Schwankungsbreite
    übertragen lassen.

    Auch wenn es nun auf das Frühjahr zugeht:


    Damit ihr als Besitzer eines Fahrwerks mit einstellbaren Dämpfern (Bilstein B6 adjustable/B16,
    Koni, KW V2/V3/CS, Öhlins, Sachs) auch länger etwas davon habt möchte ich noch etwas
    los werden.
    Die Einstellmechanik im Dämpfer ist sehr filigran und es verbietet sich mit grobem Werkzeug
    Hand anzulegen. Es muss also schön leichtgängig sein.
    Damit das auch nach mehreren Jahren Winterbetrieb (und entspr. viel Streusalz) so bleibt
    empfiehlt es sich vor jedem Winter den Bereich um das Einstellrad, dort wo die Welle in das
    gehäuse geht, mit etwas seewasserfestem Fett einzustreichen. Entspr. Schmierstoffe gibt es
    von allen bekannten Herstellern von Castrol über Liqui Moly bis Würth. Und ein paar Tropfen
    Waffenöl (Ballistol o.ä., kein aggressives Caramba) im Frühjahr können auch nicht schaden.


    Ich habe mit vier Werkstätten um München telefoniert - alle würden das Sachs-Fahrwerk einbauen und keiner hat bisher Erfahrungen mit genau diesem Fahrwerk.
    Das ist nicht sonderlich motivierend, wenn im Gegensatz dazu die Erfahrungen und damit Verbunden die Kompetenz bei den Konkurrenzprodukten deutlich umfangreicher sind.


    Tja, sehr oft wird doch in diesem Forum ganz gerne die Individualität als Argument ins Feld gefühlt.
    Ich fühle mich jedenfalls wohl dabei mich an Profiteams zu orientieren und nicht an der Tuningszene.
    Allerdings hatte ich damals aber auch das Glück das Sachs vorher in einem sehr ähnlichen Auto fahren
    zu können und wusste was ich bekomme.
    Aber lassen wir jetzt mal die Pingpong-Spielerei. Mach einen Termin bei W.W. und lass dir von ihm ein
    V3 einbauen und abstimmen. Das ist ja kein Fehler.

    Vorschlag:


    Wenn die SB gelaufen ist könnte ein Mod beide Sachs-Threads zu einem zusammen fassen. Hier geht es
    zu 85 % da doch eher um technische Fragen als um die Modalitäten der SB.


    Wenn du magst könntest du auch einen Link zu den Einstelltipps mit in den ersten Beitrag aufnehmen.


    ;)




    Stehts jetzt unentschieden?


    Das darf und muss jeder für sich selbst bewerten. Fakt ist nunmal: Es existiert kein objektiver Vergleich,
    mal abgesehen von einem Vergleichs-"Test" verschiedener Gewindefahrwerke bei AutoBlöd auf einem
    335i Cabrio vor ein paar Jahren. Die hier zur Rede stehenden Fahrwerke waren allerdings nicht dabei.
    Ansonsten kann man sich nunmal nur auf Erfahrungen anderer User verlassen und/oder nach persönlichen
    Präferenzen entscheiden. Rat von Fachleuten ist gut, muss allerdings auch kritisch gesehen werden wenn
    wirtschaftliche Interessen im Spiel sind.


    nach längerer Recherche sind mir einige Unsicherheiten zum Thema Sachs Gewindefahrwerk versus KW V3 aufgetaucht:


    - das Sachs GWFW hat nur eine kombinierte Zug- und Druckstufenverstellung. Das bedeutet, man kann nicht beliebig die Fahreigenschaften unabhängig vom Fahrkomfort einstellen.


    Jede Änderung der Dämpfereinstellung beeinflusst den Komfort, ob nun nur Zugstufe, nur Druckstufe
    oder gemeinsam.
    Selbstverständlich bietet die getrennte Einstellung dem Profi mehr Möglichkeiten. Gleichzeitig bringt
    es aber auch dem Normalo mehr Fehlerquellen. So ist es nunmal. Bilstein, Öhlins und Sachs bevorzugen
    in diesem Segment die gemeinsame Einstellung und die ist auch leicht von unten erreichbar. Versuch
    mal beim V3 an der HA von oben an den Dämpfer zu kommen. Jede Wette, das wirst du kein zweites
    Mal nachjustieren weil es dir zu mühsam ist.




    - das Sachs GWFW gibt es nur in einer Ausführung für E9x und E8x.Das bedeutet, die Federn für die HA sind entweder beim 1er zu hart oder beim 3er zu weich. Man muss das durch Höhen- und Dämpfereinstellung korrigieren, grenzt sich dabei mit der Parametereinstellbarkeit zusätzlich ein. KW verbaut im V3 für den 1er andere Federn als für den 3er - bessere Einstellmöglichkeit für maximalen Grip bei maximalem Komfort.


    Es gibt nicht eine einzige alle glückselig machen Federrate. Es ist immer ein Kompromiss aus Handling
    und Komfort. Für einen 116i wird es etwas knackiger und bei einem 330d etwas komfortabler. Und
    der Dämpfer wird auf die Feder abgestimmt (sagt auch WW in seinem Buch). Insofern würde es selbst
    dann passen wenn die Dämpfer nicht einstellbar wären. Vorausgesetzt der Einstellbereich des Gewindes
    passt für beide. Die Federwege werden aber ohnehin in beide Richtungen vom Dämpfer begrenzt.




    - Der vermeintliche Vorteil, das das Sachs GWFW sich auch auf nur 20mm tiefer legen lässt, ist nicht wirklich gegeben, da sich der Optimalbereich für Ein- und Ausfederweg sicherer bei einer stärkeren Tieferlegung befindet. d.h. wenn man das Sachs auf M-Fahrwerkshöhe einstellt, landet man am Ende bei einer Dämpfereinstellung, die ähnlich hart wie die des M-Fahrwerks ist.


    Ähh, den letzten Satz verstehe ich nicht - wieso? ?(


    Selbstverständlich sollte man sich wie bei jedem Gewinde im erlaubten Einstellbereich bewegen.
    Zu tief bedeutet zu wenig Einfederweg, zu hoch bedeutet zu wenig Ausfederweg (und im Extremfall
    die Gefahr des auf Block Gehens der Feder).




    - wenn man sich das KW V3 bei WW einbauen lässt, gibt es 5 Jahre Garantie.


    Das ist ein Argument, keine Frage. Wenn das ein wichtiges Kriterium ist nimm das KW V3.




    - Auf der Nordschleife ist KW schneller als Sachs (sagt WW). ->besseres Fahrwerk.


    Nun, offensichtlich hast du ja mit W.W. telefoniert. Wenn er KW verkauft und das V3 in den höchsten
    Tönen anpreist, dann ist das doch wenig verwunderlich, sogar legitim. Zu ernst nehmen würde ich es
    bei allem Respekt trotzdem nicht. Und ich bezweifle sogar, dass er jemals ein Sachs Performance in
    einem E9X auf der Nordschleife gefahren ist. Sorry, das ist mir etwas zu weit hergeholt. :whistling:




    Wo liegen also noch die Vorteile des Sachs Gewindefahrwerks?


    Hmmh, das wurde hier aber nun wirklich auf 16 Seiten mehrmals durchgekaut. Kurz:
    Einrohrdämpfer, Upside-Down-Anordnung (bei KW erst bei den Competition üblich), einfachste Einstellung,
    keine Kunststofffederteller, lange Rennsporthistorie einschl. Formel 1 und BMW Werksteams in VLN, ALMS,
    DTM usw., das Schnitzer-Gewinde wird auch von Sachs gebaut und ist nahezu baugleich . . .




    Wenn man sich ein Fahrwerk für um die 2000€ incl. Einbau leistet, dann sind 350€ Preisunterschied nicht die Welt. Nur ein gut eingestelltes Gewindefahrwerk ist wirklich besser als original / B12, etc...


    Ja, genau deshalb habe ich einen Selbsthilfe-Thread eröffnet und vier kompetente Einbaupartner
    genannt. Damit hat jeder die Möglichkeit eine passende Einstellung zu finden oder finden zu lassen.


    Wenn du zu W.W. gehst machst du auch mit einem V3 nichts falsch (auch wenn ich nicht alle Argu-
    mente stichhaltig finde). Grundsätzlich können sowohl Bilstein, Eibach, H&R und KW wie auch Öhlins
    und Sachs gute Fahrwerke bauen, egal ob für die Straße oder den Motorsport. Da werde ich keinen
    Hersteller schlecht machen. Kritisieren kann man einzelne Produkte bzw. bestimmte Aspekte an man-
    chen Fahrwerken.


    ;)

    Mein Schwager der grübbelt auch schon lange rum und weiss nicht welchen Sommerreifen er kaufen soll..
    Kandidaten wären: Michelin Sport PS3, Continental Contact 5,nokian Zg2, Pirelli Pzero, Goodyear Eagle f1 Asysmmetric 2, Hankook S1 Evo2 und den Bridgestone S001


    Davor fuhr er Runflat Bridgestone aus dem Jahr 2005 :D


    Welcher Reifen ist eigentlich am verschleiß-ärmsten?


    Nun, die sind bis auf den bei Nässe enttäuschenden Brummstone alle nicht verkehrt
    und selbst der wird einen Fortschritt darstellen.


    Und wenn du einen kurzen Blick in die Tabelle über deinem Beitrag riskierst, dann
    siehst du dort, dass der Semperit Speed-Life von den guten Reifen am besten abge-
    schnitten hat. Nur Pirelli P7 und Esa-Tecar sind noch verschleißfester, aber dafür
    können beide bei Nässe nicht ganz mithalten.


    Ich frage mich nur, warum jemand, dessen Reifen acht ( 8 !!! ) Jahre halten, sich
    ernsthaft Gedanken um den Verschleiß machen sollte. Die werden doch eher spröde.


    :whistling: