Beiträge von the bruce

    Teilweise gibt es sogar regelrechte Sonderkreationen. Zwei Beispiele:


    Michelin fertigt (oder fertigte) für Porsche einen Pilot Sport mit dem Profil des neueren PS2,
    aber mit dem Unterbau des bisherigen PS der ersten Generation, natürlich im Detail an die
    Wünsche von Porsche angepasst.
    Der selbe Hersteller hat auch für Ferrari zum Start des F458 einen Pilot SuperSport gefertigt,
    allerdings noch mit der Aufschrift 'Pilot Sport' weil Michelin den Marktstart des SuperSport erst
    später und in Eigenregie zelebrieren wollte. Der F458 kam vorher auf den Markt. Dieser Reifen
    wurde u.a. zusammen mit Ferrari entwickelt und die Italiener wollten unbedingt schon den
    neuen Typ bevor es ihn offiziell gab.


    Mir ging es auch weniger um konstruktive Details der Reifen. Die kennen die Reifenhersteller
    sicherlich am besten. Wir hatten hier über Fülldrücke gesprochen. Diese hängen zwar auch
    vom Reifen ab (und manifestieren sich u.a. im LI), aber noch viel mehr sind sie abhängig
    vom Fahrzeug, dessen Gewicht bzw. Achslasten, dem Sturz (ein wenig auch den Spurwerten),
    der Höchstgeschwindigkeit (also der Motorisierung) und dem gewünschten Komfort- und Hand-
    lingverhalten.


    Es spielt also weniger eine Rolle ob man jetzt einen Conti, Michelin oder Hankook aufzieht.
    Die Druckempfehlungen von BMW gelten deshalb für ALLE Fabrikate der jeweiligen Größe.
    Sehr wohl spielt es aber eine erhebliche Rolle ob man bspw. das Format 225/40 R18 92Y auf
    einem E36 318is mit 1350 kg und 215 km/h fährt oder auf einem 1.7 to schweren 330xd, der
    250 schafft.


    Übrigens: Da ihr sicherlich alle sehr nette Kerle seid tut es mir leid wenn ich mich ein wenig
    im Ton vergriffen habe und ich entschuldige mich ausdrücklich dafür. Auch wenn so manche
    Signatur vielleicht nicht so gaaaanz mein Geschmack ist, aber das muss ja jeder für sich
    selbst entscheiden und ich möchte deshalb niemanden verurteilen.

    Bei mir steht im Auto das ich 2,8 bar rundum fahren soll.
    Die 225 habe 92 LI die 255 haben 94.


    Ok, den LI94 hatte ich jetzt nicht auf dem Zettel, aber weltbewegend ist der Unterschied ja nun nicht,
    denn LI91/92 reicht ja locker, die RFT haben sogar weniger.




    Obs notwendig ist oder nicht kann ich nicht sagen. Mir auch egal weil wenns der Reifenhersteller empfielt wird das schon seinen Grund haben.


    Natürlich hat das Gründe und die kann ich dir auch nennen. Das Problem der Reifenhersteller ist wie
    schon gesagt, dass es für sie unmöglich ist mit allen Modellen und Reifenvarianten Fahrversuche durch-
    zuführen. Deshalb wird ausgehend von der Herstellerempfehlungen mittels eines Algorithmus ein Wert
    "berechnet", man könnte auch sagen "geschätzt". Um nun ganz sicher zu gehen, dass auf gar keinen
    Fall ein reifen aufgrund zu geringen Druck thermisch überlastet wird gibt man lieber ein paar Zehntel
    mehr an als eigentlich nötig.


    Das Dumme: Jedes unnötige Mehr an Druck kostet Grip, vor allem bei Nässe.


    BMW dagegen fährt wochenlang mit zig Reifenkombinationen über Landstraßen, Autobahnen und Renn-
    strecken. Außerdem gehören Prüfstandsläufe dazu.


    Es ist wohl leicht zu erraten was sorgfältiger ermittelt und "besser" ist.




    Du glaubst ja wohl ned im ernst das BMW Reifen auswählt die an der Grenze der Tragfähigkeit liegen und damit dann 50tkm mit 250km/h über die Autobahn brettert um zu schauen obs hält? Wenn die was testen dann ob die Erstausrüsterreifen halten. Und das sind Y Reifen ebenfalls in 225/255 Mischbereifung.


    Zunächst mal: Leider sind die Reifenformate und damit einhergehend deren LI bei den schwereren 3ern
    (330d, 335d, 335i und insbesondere mit xDrive sowie E93) schon extrem knapp dimensioniert. Deren
    RFT besitzen teilweise nur den LI88, was für einen 1.6 bis 1.75-Tonner extrem wenig und deshalb auch
    selten ist. Und es ist auch der Grund warum BMW so hohe Drücke angibt. Darum rate ich ja bei diesen
    Modellen schon länger zu Reifen mit LI94 und höher, bspw. mit 235ern.


    Und was BMW im Fahrversuch ermittelt habe ich hinreichend gesagt. Was die Jungs bei BMW wissen
    geht über das, was Hankook Deutschland weiß, ganz gewaltig hinaus.



    ps:
    Könntest du dich mal ein ganz klein wenig um halbwegs leserliche Rechtschreibung bemühen?

    Ich denke man sieht schon ganz gut an den Häusern, dass es da ordentlich rauf geht.
    Und 5 % sind ja nicht ohne.


    Allgemein ist es so: Auf fester und dickerer Schneedecke ist man mit breiteren Reifen
    im Vorteil, auf Schneematsch sind nach wie vor schmale Reifen vorteilhaft weil sie sich
    dort durch den Matsch bis auf den Asphalt drücken. Es kommt also drauf an.



    Ich hab auch nen 335i xDrive. Hab extra vorher bei Hankook angerufen wegen Winterreifen in 225/40R18 rundum. Der Techniker meinte kann ich schon machen. Bekomm auch ne Freigabe von denen aber ich muss minimum 3,2 bar Luftdruck fahren und selbst dann sollte ich nicht oft schneller als 210 km/h fahren. Und er würde das nicht empfehlen.


    Hab mich dann für 225/255 Mischbereifung entschieden.


    Das kann ich nicht nachvollziehen. Die 255er haben doch zumindest bei Non-RFT gar keine
    höhere Tragfähigkeit oder? Welche Drücke gibt denn BMW für 225/45 R17 rundum an? Das
    dürfte für den 335 die einzige werksseitige Nichtmischbereifung sein und genau an diese
    Drücke würde ich mich auch bei 225/40 R18 halten.


    Einen Reifenhersteller zu fragen halte ich für weitgehend überflüssig, meist ist es sogar kon-
    traproduktiv. Ich bezweifle, dass Hankook auch nur einen einzigen Kilometer Testfahrt mit
    einem 335xi absolviert hat. BMW hingegen hat das auf jeden Fall getan. Hankook berechnet
    das nur mit einer simplen Excel-Kalkuation.


    Die Kraft "kann" auf Rad 1 oder 2 übertragen werden. Da das offene Diff. auch eine geringe Sperrwirkung hat, werden auch beide Räder angetrieben, solage die Fahrbahn - Traktion gleich ist.


    Langsam.


    Ja, auch jedes offene Diffi hat eine geringe Sperrwirkung bedingt durch die innere Reibung.
    Allerdings hat das nichts mit der Traktion bei ausreichenden Kraftschlussbeiwerten zu tun.
    Hätte es gar keine Reibung und eine (theoretische) Sperrwirkung von absolut Null würde es,
    solange die Antriebskraft die Haftung nicht überfordert, genauso gut funktionieren. Deshalb
    reicht sowas ja 99 % der Autofahrer.
    Die (in diesem Fall geringe) Sperrwirkung kommt erst auf niedrigen Reibwerten zum tragen
    und da speziell wenn diese links/rechts unterschiedlich sind.


    Zum Preis
    kostet im Shop 1245€ + Versand
    Ich denke ich bekomme 990€ mit NN Versand hin




    Wer ist denn so beknackt und kauft sich dafür solchen Taiwan-Schrott? :wacko:


    Ich würde es nicht mal geschenkt nehmen !! :thumbdown:



    Ach ja, wer mich halbwegs kennt, der weiß, dass ich das nicht nur so dahin blubbere.


    Die Dinger (und ganz speziell die Dämpfer) sind wirklich weit vom Level eines Bilstein oder Sachs entfernt.
    Das betrifft Dinge wie das Ansprechverhalten, die Reproduzierbarkeit der Dämpfereinstellungen oder auch
    so scheinbar profane Dinge wie den Korrosionsschutz.


    Ich habe mir mal von einem Ingenieur, der im Motorsport tätig ist, Dämpfkraftdiagramme von Koni, Sachs,
    Bilstein und K-Sport zeigen lassen. Teilweise werden die Taiwan-Dämpfer härter wenn man sie weicher zu
    drehen versucht und umgekehrt. Uns so gut wie nie lässt sich die alte Einstellung wieder erzielen wenn man
    eins hoch und wieder zurück stellt. Das ist doch Müll. Wer's gesehen hat, der lässt die Finger von dem Murks.


    Ansprechen? Man fahre mal jeweils ein (ordentlich eingestelltes) K-Sport, Sachs und Bilstein hintereinander.
    Wer da den Unterschied nicht merkt, der soll von mir aus K-Sport kaufen. Ich behaupte mal die verkaufen
    nur ihre Fahrwerke weil man als normaler Mensch so schlecht Fahrwerke vergleichen kann. Würden die Leute
    die Möglichkeit haben alles zu fahren würden wohl noch mehr Leute zu Sachs und Öhlins greifen.


    Wenn ich hier öffentlich schreibe zu welchen Konditionen der Mist aus Fernost geliefert wird, dann wird jemand
    noch böser. Es kann ja jeder selbst googeln.


    Ich finde es auch schwer verharmlosend wie hier die Höheneinstellung der vorderen Federbeine (betrifft nicht
    die HA) als besonders "anwenderfreundlich" dargestellt wird. Das Gegenteil ist der Fall. Es verlangt deutlich
    mehr Insiderwissen als die übliche Einstellung á la KW. Bilstein oder H&R, bspw. über die verbleibenden Feder-
    wege. :fail:


    Aber jeder wie er will. Nur beschwert euch nachher nicht. Ich hab's vorher gesagt. :whistling:




    ps:
    Engstler ist Partner von KW: http://www.engstler-motorsport….php?article_id=3&clang=0 ;)



    pps:
    Ich finde es auch hochgradig unseriös sich hier mit einer angeblichen "Sammelbestellung" als kommerzieller
    Anbieter unter die User zu schleichen. Hier sind doch kommerzielle Interessen im Spiel, darf man das überhaupt?
    Und wenn ja, kann man dann nicht offen dazu stehen?

    Mit ET29 kann das nicht mal ansatzweise ein Problem sein !!


    1. Soviel dicker ist ein KW-Federbein nicht.


    2. Die Serien-ETs (ET34) sind beim Dreier E9X ziemlich klein ....


    3. .... und es passt auch beim 1er, der die gleiche VA besitzt, aber größere ETs.


    4. E36 und E46 hatten deutlich größere ETs; nur weil es bei denen hin und wieder eng wurde ...


    5. ... kann man das noch lange nicht auf E9X übertragen