Beiträge von the bruce

    Beim F10 und F12 ist das auch weniger wild. Wobei es im F12, keinen 20d,20i usw gibt, dort geht es erst bei den größeren Motorisierungen los. Beim E90 und E92 war es das gleiche - die kleinsten Motorisierungen gab es nur beim E90/91



    Sagen wir mal so: "später".


    Den E92 gibt es längst auch als 318i (auch wenn ich mich frage wer sowas kauft).

    Also bei einer Vorspur von 10' vorne und 14' hinten - Eingangswerte, VOR der Vermessung -
    sehe ich nicht wie da geradeaus was radiert haben soll.


    Dafür sind zwei Dinge wirklich nicht in Ordnung. Die Sturzwerte waren links zu rechts extrem
    unterschiedlich und sie sind es jetzt (trotz leichter Besserung an der HA) noch immer. Dazu der
    Spurdifferenzwinkel, der a) verzogene Bauteile vermuten lässt und b) tatsächlich ein Radieren
    verursacht, allerdings nicht geradeaus, sondern in engen Kurven.


    Vergleich doch einfach mal die Ein- und Ausgangswerte mit den Sollwerten. Es ist ganz leicht.
    Die Ausgangswerte müssen 1. den Sollwerten entsprechen und 2. links wie rechts möglichst
    gleich sein.


    Nur mal so damit du verstehst was Spur und Spurdifferenzwinkel sind.


    Das ist VORspur, die Räder laufen aufeinander zu:


    / \


    / \


    Oben ist vorne, wir gucken von oben auf das Auto. Natürlich wird immer in Geradeausstellung,
    also bei gerade stehendem Lenkrad, gemessen, das dazu fixiert wird. Es ist leicht zu erraten was
    NACHspur wäre nämlich das:


    \ /


    \ /


    Haben wir aber beim Dreier nicht, BMW gibt Vorspur vor und das ist auch sinnvoll. Warum ist uns
    jetzt erst mal egal.


    Nun dürfte auch klar sein, dass sich bei Kurvenfahrt die kurveninneren Räder auf einem kleineren
    Radius bewegen als die äußeren Räder. Mit anderen Worten: Um ein Radieren zu verhindern, also
    einen geringen Reifenverschleiß zu garantieren, muss das innere Vorderrad stärker eingeschlagen
    werden. Das bedeutet dann auch, dass die VORspur mit zunehmendem Lenkeinschlag in NACHspur
    übergehen muss, und um wieviel das der Fall ist, das wird mit dem Spurdifferenzwinkel angegeben.
    Man macht das immer bei 20° Lenkeinschlag. Ist der Wert wie bei dir nahezu Null und nicht wie von
    BMW gefordert bei etwa 1°40', dann findet diese Anpassung an den Kurvenradius leider nicht statt.


    Es ist jetzt schwer zu zeigen (außerdem hilft Wikipedia weiter). Das sind die beiden Vorderräder
    in einer Rechtskurve, so sieht es bei dir aus:


    / /


    Eigentlich sollte aber der rechte Balken stärker geneigt, also das rechte Rad weiter eingeschlagen
    sein. Da ist also bei dir was nicht in Ordnung.

    Schade, dass du nicht einen der bestehenden Threads benutzt hast. Vielleicht ist ein Mod
    so nett und verschiebt das einfach mal.



    Was auffällt:


    - der Nachlauf ist extrem gering (keilförmige Tieferlegung?)
    - bei der Spreizung fehlen die Sollwerte
    - der Spurdifferenzwinkel ist völlig aus dem Lot (Unfall oder Fehlmessung?)
    - Sturz vorne li/re viel zu ungleich (mitursächlich für das schiefe Lenkrad)
    - Spur vorne ist ok
    - maximaler Lenkeinschlag fehlt
    - Sturz hinten li/re ebenfalls unnötig ungleich (obwohl leicht einstellbar)



    Ein paar Angaben zum Reifentypen, Reifenverschleißbild und deinem Fahrwerk
    wären ebenfalls ganz hilfreich gewesen.


    Also, lass die Sturzwerte an beiden Achsen angleichen bis auf wenige Winkelminuten
    Differenz links und rechts, dann dürfte es deutlich besser ein.
    Wenn du wirklich ein "Radieren" in engen Radien (beim wenden) feststellst, dann
    nährt das den Verdacht, dass die Spurdifferenz nicht falsch gemessen, sondern wirklich
    daneben ist. Das ist aber nicht einstellbar, es wären also Schwenklager o.ä. verzogen
    und müssten getauscht werden.


    Wie sind deine Reifen verschlissen?



    Ich denke die sind eine gute Wahl. Dass es die 225er auch mit LI04 gibt hatte ich gar nicht
    mehr auf dem Zettel - stimmt ja. :thumbup:

    Naja, es ist schon ein Unterschied. Mit einem unbeladenen Golf kommst du noch locker
    manche Steigung hoch, an der ein Dreier ohne X schon hängen bleibt. Vor allem steht der
    Dreier sofort quer während sich der Frontkratzer gerade hoch wühlt.


    Ich habe den direkten Vergleich nun wirklich oft genug gehabt. Lassen wir mal die puber-
    tären Sprüche beiseite und sein wir ehrlich: Otto Normalfahrer wird bei extremen Verhält-
    nissen mit einem Fronttriebler deutlich besser klar kommen. Und der TE sagt ja es ist sein
    erster Winter mit einem Hecktriebler. Da ist es nur ein Zeichen der Intelligenz, dass man
    sich vorher Gedanken macht.


    Trotzdem: Die Frage ob er Schneeketten braucht kann man von außen nur schwer beurteilen.
    Wir kennen die Steigungen ja nicht. Ich rate auf jeden Fall zu erstklassigen Winterreifen.

    Das 'Setzen' wäre ja nicht wirklich schlimm und dürfte nur zum Teil an den Federn selbst
    liegen, zum anderen Teil an den Gummis, in die sich die Federn einarbeiten.


    Gefährlicher sind Beschädigungen durch Steinschlag und dadurch bedingter Rost. Dieser
    verursacht eine Art Kerbwirkungen und führt irgendwann zum Bruch der Feder. Ausgenu-
    delte Dämpfer belasten die Feder zusätzlich.


    Passiert so ein Federbruch bei hohem Tempo, womöglich sogar in einer schnellen Kurve,
    dann kann das richtig in die Hose gehen. Das Fahrverhalten ändert sich schlagartig und
    DSC und Fahrer bekommen richtig was zu tun.


    Bei den E36 sind die Serienfedern fast reihenweise gebrochen. Ich hoffe der Korrosions-
    schutz ist heute besser.


    Fahrzeug: 335xi Touring (JG 07)


    Gewünschte Reifen: Dunlop SP Winter Sport 4D / 225/45 R17 91H


    Kommt das hin mit der Tragfähigkeit von 91 (615kg)? Mit dem Geschwindigkeitsindex von H (210 km/h) kann ich leben den Winter durch. Anhängerkupplung hab ich auch keine.



    Guck mal in deine EWG. Da steht ja der erforderliche LI drin.


    Ich würde aber ganz besonders beim schweren 335xi zu 235/45 R17 raten.
    Die kosten zwar geringfügig mehr und erfordern eine Abnahme, passen mit dem
    höheren LI (um 95 je nach Modell) auf jeden Fall besser zu den Achslasten und
    sind damit sicherer. Hinzu kommt, dass die Felge besser geschützt ist.


    M.E. sind die Formate beim E9X mit LIs von 88 bis 92 zumindest im Falle der
    stärkeren Motorvarianten etwas knapp dimensioniert. Beim F30 ist BMW da auch
    auf größere Formate gegangen.
    Außerdem hat sich auch Alpina bei D3 und B3 E9X für 235er entschieden, vermutlich
    aus den von mir genannten Gründen.


    Und ja, die Michelin können sich langfristig durchaus lohnen. Wenn sie 30 % länger
    halten, aber nur 15 % mehr kosten (was vermutlich realistisch ist), dann hat es sich
    gelohnt. Und wenn sie dann auch noch den Verbrauch um bspw. 1 % senken ist das ein
    weiterer Bonus. Das sind bei 30 Tkm bereits zwischen 300,-- und 500,-- € Ersparnis
    - je nachdem was du verbrauchst und was in den nächsten Jahren der Sprit kostet.