Beiträge von the bruce

    Die G88 müsste man dann per Einzelabnahme eintragen lassen. Das sollte - einen verständigen
    TÜV-Prüfer vorausgesetzt - mit der ABE der kleineren Dimensionen grundsätzlich möglich sein.


    Diese ABE (wird ausgestellt durch das KBA) enthält u.a. ein Materialprüfungsgutachten des TÜV
    Austria und damit sind ja mal a) die Festigkeit und b) die Tatsache, dass Tarox ein ISO-konfor-
    mes Qualitätsmanagement unterhält, nachgewiesen.
    M.E. ist es logisch, dass die Scheiben in 238x30 nicht schlechter sein werden als kleine 300er
    oder 312er, für die es ja eine ABE gibt.


    Also unbedingt diese ABE mitschicken lassen, auch wenn sie für die 348er Scheiben im 330i
    eigentlich nicht gilt.

    Das mit dem Schlauch ist natürlich auch ne Alternative :thumbup:


    Nur was nimmt man da am Besten ???



    Hab ich ja geschrieben. Gutachten lesen (Federdrahtdurchmesser) und dann im Baumarkt
    gucken was die haben.


    Das Problem ist die Montage. Dafür müssen die Federn raus. Also macht es Sinn das schon
    beim Einbau zu machen.


    Und: Geräusche, die durch aufeinander schlagende Federwicklungen entstehen, werden so
    zwar hörbar gedämpft, sie werden aber nicht völlig eliminiert. Linear gewickelte Federn
    (wie bei BMW Serie, Eibach Pro und Bilstein B12) bleiben im Vorteil.

    Das ist durchaus ernst gemeint. Die H&R Tieferlegungsfedern (ich habe meine Erfahrung damit) eignen sich lediglich, um dem Fahrzeug eine andere Optik zu verleihen. Fahrdynamisch ist das ein Schritt in die falsche Richtung! Die Federrate der meist viel zu harten H&R Federn passt nicht zur Dämpferkennlinie. Der Dämpfer muss im Stande sein, die durch die Federn auf die Karosserie übertragenen Schwingungen abzuschwächen und zu dämpfen. Wenn die Kennlinien nicht passen, wirds entweder schwammig oder poltert.
    Die Erfahrungen, die ich mit H&R gemacht habe, gehen derb in Richtung poltern. Das Fahrzeug springt über kurze Bodenwellen und gibt die Stöße ungefiltert an die Karosserie weiter. Man spürt regelrecht, wie das Rad den Fahrbahnkontakt verliert. Wenn du was ordentliches suchst, was tiefer geht, aber Restkomfort behält, schau dich mal nach dem Bilstein B12 um. Oder besorge dir die M-Dämpfer und fahre die mit Eibach Federn.


    H&R Federn und M-Feeling geht nicht! Wie die Komplettfahrwerke und Gewinde von H&R sind, kann ich nicht sagen. Darauf bezieht sich meine Aussage nicht (nur um das klar zu stellen).



    Das kann ich so voll und ganz unterschreiben. :thumbup:


    Kleine Ergänzung: Die H&R-Federn sind stark progressiv was die Seriendämpfer völlig überfordert
    (erst recht die weichen Nicht-M-Dämpfer). Die Eibach-Pro-Federn sind den M-Federn sehr ähnlich
    weil sie ebenfalls wie diese linear sind, nur eben kürzer (wodurch die Mühle tiefer kommt). Eibach
    + M-Dämpfer wird i.d.R. noch ganz brauchbar funktionieren.


    Wirklich ideal ist aber die Kombination Eibach + B6/B8 von Bilstein. Das gibt es auch komplett zu
    kaufen und nennt sich 'B12 Pro'.


    Und wenn du schon Stabis tauschen willst, dann nimm doch gleich die vom M3. Die kosten auch
    nicht mehr und der Aufwand ist der Gleiche.


    Das Schöne: Zu all diesen Sachen gibt es schon eigene Threads.

    Dann nimm mal einen kräftigen Burschen zur Hilfe, lass ihn wippen und horch mal an
    allen vier Rädern. Solange du während der Fahrt nichts hörst wird es aber wahrscheinlich
    sowieso nichts Ernsthaftes sein.


    Einen Schlauch kann man leider nur bei ausgebauten Federn überziehen. Eingebaut kann
    man leider nur mit dickem Textilklebeband improvisieren. Bei mir hatte das damals wenig
    bis gar nichts gebracht. Erst mit dem Umstieg auf (weitgehend) lineare Federn hatte ich
    Ruhe. Vor dem Einbau hatte ich über deren Enden zwar dann Schläuche übergezogen, aber
    bei denen wäre das wohl eher nicht nötig gewesen. Ich wollte nur 100 %ig sicher gehen um
    dauerhaft Ruhe zu haben.
    Ich muss dazu sagen, dass Sachs bei meinem Fahrwerk zwischenzeitlich die Federn geändert
    hatte und sie mir den neuen Typ Feder geschickt hatten. Gleiche Typnummer. Damit war es
    dann weiterhin TÜV-konform.


    Transparente PVC-Schläuche verschiedener Durchmesser kann man im Baumarkt kaufen,
    bspw. bei Bauhaus. Vorher den Federdrahtdurchmesser messen oder im Gutachten nachlesen.
    Idealerweise sollte er stramm sitzen damit sich darunter keine Feuchtigkeit sammeln kann.
    Dummerweise liegt es in der Natur der Sache, dass er dann auch schwer drauf geht. Etwas
    Fett hilft und das dient gleichzeitig als Korrosionsschutz falls die Pulverbeschichtung der Feder
    bereits ein paar kleine Steinschlagmacken hat.


    weder das Mitführen eines - tauglichen - Reserverades noch ein Pannenset,
    gleich welcher Art, sind Pflicht.


    Braucht man definitiv nicht mitführen!



    So isses. :thumbup:


    Es liegt in der eigenen Verantwortung für jeden selbst - gesetzlich geregelt ist da gar nichts.


    Ich kann trotzdem nur jedem empfehlen mind. eine Dose Reifenpilot mitzuführen oder besser
    Kompressor + Dichtmittel. Das von Set BMW kostet nicht die Welt.


    Und für die ganz Ängstlichen gibt es ein Alu-Notrad orig. von BMW inkl. schicker Hülle damit
    der Kofferraum sauber bleibt. Platz nimmt es aber trotzdem weg. Oder man bleibt bei RFT.
    Im Pannenfall die komfortabelste und beste Lösung, sonst aber im Alltag die Schlechteste.



    ps:
    Das Thema hatten wir hier schon 100 x. Wer da nichts findet hat nicht richtig gesucht. :sleeping:

    Bitte sehr...
    Das ist leider das Einzige Bild was ich habe!
    Hoffe es kann dir ein wenig weiter helfen.


    [Blockierte Grafik: http://img10.imageshack.us/img10/3269/img2231ea.jpg]


    Danke für das Bild.


    Mir ging es um folgendes: Dieser Typ Federn ist eindeutig 'progressiv'. Das heißt die Windungen sind
    unterschiedlich eng.
    Ganz oben werden sich die Windungen zuerst aneinander legen (man könnte auch sagen aufeinander
    schlagen) und das macht unweigerlich Geräusche.
    Danach werden vermutlich die untersten Windungen berühren. Erkennbar ist das übrigens leicht dadurch,
    dass dort die Pulverbeschichtung beschädigt wird und die Feder rostet.


    Abhilfe?


    - einen Schlauch über die eng beieinander liegenden Windungen ziehen
    - ein Fahrwerk mit linearen Federn kaufen


    Die Serienfedern sind so gut wie immer linear. Die Gründe: Korrosionsschutz/Haltbarkeit und Geräusch-
    freiheit. Die nötige Progressivität am Ende des Federwegs wird dann über ein PU-Schaum-Element her-
    gestellt.



    So, ich habe jetzt mal Fotos von der rechten VA gemacht. Was mir aufgefallen ist und gerne wissen würde, ob es normal ist:


    - Beim Drehen des Verstelltellers dreht sich die Feder mit, ist das normal?!?
    - Diese Plastikkappe bleibt oben hängen, kann ich aber nach unten ziehen, normal?
    - Die letzte Windung liegt am Ende auf der vorletzten Windung etwas auf, normal?


    Das ist alles, was mir aufgefallen ist. Vorne habe ich mit dem Vorderwagen mal gewippt, da waren keine Geräusche zu hören.
    Dann habe ich mal hinten auf der Kofferraumkante gewippt und da war ein ganz leises Geräusch (eine Art eher "Plastikschaben") zu hören im Takt der Wippbewegung.


    Die Feder dreht sich mit wenn die Vorspannung eher gering ist. Das ist unbedenklich, zeigt aber,
    dass du mglw. schon etwas tief eingestellt hast.


    Die Plastikkappe muss oben fixiert sein. Sonst würde sie ja hin und her schlackern.


    Ja, bei progressiven Federn ist es normal wenn sich Windungen berühren, besonders bei Gewinde-
    fahrwerken, bei denen ja über den gesamten Einstellbereich eine ausreichende Vorspannung der
    Feder gewährleistet sein muss.


    Kam das Geräusch von hinten?