Definitiv ein guter Rat, das sollte man gelesen haben. 
Also wenn du nur 3-4 mal pro Jahr fahren willst würde ich mit zu heftigen Fahrwerksänderungen aufpassen da das Fahrwerk sonst nicht mehr Alltagtauglich ist.
Grundsätzlich: Dein extremes Untersteuern kommt meiner Meinung nach vom falschen Reifendruck (Siehe Punkt 5)
1. Bremsscheiben von Tarox (f2000) und Ferodo DS Beläge - bessere Bremswirkung und höhere Standfestigkeit
2. Federal rs 595 semislick (super Preis Leistungsverhalten
)
3. Das Fahrwerk vom M3 einbauen. Alpina B3's Anleitung siehe Link oben.
4. Um richtig Sturz für die Vorderachse zu haben brauchst du verstellbare Domlager welche aber nicht zugelassen sind. Fakt bleibt, Sturzwerte für die Rennstrecke passen nicht auf der Strasse 
5. Viel wichtiger als mehr Sturz ist der richtige Reifendruck, damit habe ich dieses Jahr sehr gute Erfahrungen gemacht. Im ersten Jahr Sachsenring habe ich mir die Aussenflanken angefahren und Profilverschiebungen reingefahren. Dieses Jahr mit angepasstem Reifendruck nichts dergeleichen, viel neutraleres Fahrverhalten und geringerer Verschleiß
(und 10 Sekunden schneller
).
6. Wird aus einem 3er auch kein Sportwagen, da viel zu hoher Schwerpunkt. Selbst der noch aktuelle M3 sieht auf der Rennstrecke im Vergleich zur Sportwagenelite relativ alt aus. Das liegt zwar oft auch an den alten Michelin Reifen, trotzdem ist das Konzept nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Der M3 ist und bleibt nur eine Sportlimousine...
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Ich habe leider keine Erfahrungen mit einem 335er oder B3 auf der Rennstrecke, dennoch
hat's mich sehr interessiert und nach allen Erfahrungen, die Marcel/Alpina geschildert hat,
muss man davon ausgehen, dass das B16 im 335/B3 nicht funktioniert. Offensichtlich sind
die Federraten zu gering und/oder die Federn zu kurz und nicht optimal auf die hohe Fahr-
zeugmasse ausgelegt. Bei schwereren Touring dürfte das Problem nicht gerade geringer sein.
Auf diesem Auto ist das B16 mehr Tiefwerk als Fahrwerk.
Das Öhlins Road & Track scheint auf diesem Auto viel besser zu funktionieren. Deshalb wäre
das schon mal meine erste Empfehlung.
Des weiteren wage ich die Vermutung, dass Ferodo DS Performance mit dem hohen Gewicht
und auf der NoS überfordert sein werden. Da muss was ernsthafteres her. Problem: "richtige"
rennstreckentaugliche Beläge haben keine Zulassung. Aber wer sieht das? Denk mal über PFC,
Endless, Carbone Lorraine, Pagid oder ernsthafte Ferodos nach. Oder eben gleich eine richtige
Bremse. Immer auch an die Belüftung denken !!
Ohne mehr Sturz an der VA wirst du den Außenkantenverschleiß an der VA nicht in den Griff
bekommen und das Untersteuerproblemchen auch nicht. Minimum sind M3-Querlenker und -Zug-
streben an der VA, aber ob das reicht weiß ich nicht. M3-teile sind aber auch schon aufgrund
der steiferen und haltbaren Vollgummilager deutlich besser als die anfälligen Schwabbelgummis.
Nächster Punkt: Sperre. Dampf hat ein B3 BT ja, aber die muss man auch auf den Boden bringen.
Eine Sperre wäre für mich jedenfalls wichtiger als eine weitere Leistungssteigerung.
Die Reifen. Angesichts meiner Erfahrung mit dem 595 RS-R mit der Rissproblematik, die auch
viele andere gemacht haben, würde ich auf schweren Auto von diesem Reifen abraten. Entweder
Yokohama AD08 oder gleich ein richtiger Semi (Michelin PS Cup, Dunlop Direzza, Kumho V70a usw.).
Der Federal ist kein Semi und wenn man keinen echten Semi möchte: mittlerweile gibt es mit dem
AD08 einen deutlich besser funktionierenden "Zwitter".
Und ja, aus einem B3 Touring wird niemals ein Sportwagen. Denk besser rechtzeitig mal über ein
passendes bezahlbares Ringtool nach. Das kann ein E36 328i sein oder auch ganz was anderes.
Mit jedem Euro, den du in den B3 steckst, reduzierst du den Alltagskomfort und den Wiederver-
kaufswert. Gleichzeitig steigt die Performance nur in Grenzen. Ein "Kombitool", das den Spagat
aus Alltag und Ring bewältigen muss, ist und bleibt vor allem eines: Ein großer Kompromiss.
