Beiträge von the bruce

    Die 255er sind im Abrollumfang nahezu identisch mit den 225ern, die 245er sind bereits im
    Neuzustand über 1 % kleiner:


    http://reifenrechner.auto-treff.com/


    Das kann je nach Verschleiß dann auch schnell auf 3 % und mehr anwachsen und wenn das DSC
    darauf nicht ausgelegt ist kann ich mir nervige verfrühte Regeleingriffe durchaus vorstellen.
    Denn i.d.R. wird der Verschleiß hinten höher sein (was sowieso gegen Mischbereifung spricht).


    Und ob sich Abnahme + Eintragung über die etwas günstigeren Reifen amortisiert erscheint
    mir da zweifelhaft. Wenn du es machst (bzw. dein Vater) rate ich aber dazu die hinteren Reifen
    nicht bis zur Schmerzgrenze runterzufahren.

    Sind die Bilstein B6 Sport Dämpfer auch davon betroffen, da ja das B12 ein Komplettfahrwerk mit Bilstein B8 Dämpfern und Eibach Federn bestückt ist...


    Wo liegt der unterschied der Dämpfer?



    B6 und B8 sind schon mal bis auf den Aushub völlig gleich.
    Die Einfederwege sind identisch, der Ausfederweg ist bei den B8 geringer.
    Bei der sonstigen Bauart und Ventilbestückung gibt es keine Unterschiede.


    Wo die sonstigen Unterschiede zu B14 und B16 sind kann ich nicht exakt
    sagen, aber auf jeden Fall haben die Gewindefahrwerke eine etwas andere
    Abstimmung als B6/B8 und damit auch eine andere Ventilbestückung.


    Das Problem bei B14/B16 scheinen aber die Führungslager der Upside-Down-
    Federbeine zu sein. Früher war es nie ein Problem, bei den B6/B8 offensicht-
    lich auch eher selten. Warum Bilstein das bei B14/B16 nicht in den Griff be-
    kommt ist mir ein Rätsel.


    Aber wer ein hochwertiges Gewinde sucht hat mit Sachs, Öhlins, Schnitzer
    und KW ja einige Alternativen.

    Herbi, ich hatte den DSP selbst und war damit auch mehrmals auf der NoS.
    Ja, für mich ebenfalls ein sauguter Belag.


    Allerdings kann kein noch so guter straßenzugelassener Belag zaubern und
    deshalb fürchte ich, dass er es auf Dauer auf einem B3 Touring nicht packt.


    Nur eine Vermutung. Aber was spricht ernsthaft gegen einen MX-72 oder
    einen RS4-2? Die blaue Farbe ist ganz schnell weg . . .

    Ich bin der Meinung, dass man ohne Probleme auch 5W30 fahren kann... wenn man sehr viel Kurzstrecke fährt, kann man ja den Ölwechsel etwas vorziehen.


    Umso höher der Temperaturbereich ist, der abgedeckt wird, umso höher ist die Ölalterung. D.h. 5W30 altert langsamer als 0W40. Was am Ende besser ist soll jeder selbst entscheiden.



    Schreib doch nicht so einen Mist. Das glaubt hier sonst noch jemand. :sleeping:


    Wenn du halbwegs Ahnung hättest würdest du von der "Viskositätsspanne" sprechen und nicht vom "Temperaturbereich",
    denn der ist was völlig anderes. Der VI beschreibt die Breite der Spanne.


    Die allermeisten 0W-40 sind vollsynthetisch und schon deshalb langzeitstabiler. Deine Aussage, richtig formuliert mit
    Viskositätsspanne, würde auf mineralische Öle zutreffen, auf einen Vergleich zwischen voll- und teilsynthetischen Ölen
    tut es das nicht.


    Ja, viele F1-Teams verwenden (vollsynthetische) 0W-30-Öle für maximale Leistung. Die fahren aber auch nicht 25 Tkm
    mit der selben Ölfüllung, kümmern sich nicht um den Ölverbrauch (ein F1-Motor hat eine Trockensumpfschmierung) und
    schließlich hat ein F1-Aggregat auch keinen Turbolader. Und 200.000 km halten muss der Motor auch nicht.




    Und ernsthaft:


    Wenn du einen fremden Text hier rein kopierst, dann kennzeichne ihn als Zitat. Oder heißt du Guttenberg? :whistling:

    In der Preisklasse des B16 rate ich mittlerweile eigentlich jedem zu diesen beiden:


    - Sachs Performance (prinzipiell identisch mit dem Schnitzer-Gewinde, minimal andere Abstimmung,
    . günstiger weil nicht Schnitzer drauf steht)
    - Öhlins Road & Track (etwas teurer, aber wohl das Beste für Straße und gelegentliche Rennstrecke)


    Leider sind bei Sachs laut Gutachten xDrive-Modelle ausgeschlossen. :whistling:


    Definitiv ein guter Rat, das sollte man gelesen haben. :super:





    Ich habe leider keine Erfahrungen mit einem 335er oder B3 auf der Rennstrecke, dennoch
    hat's mich sehr interessiert und nach allen Erfahrungen, die Marcel/Alpina geschildert hat,
    muss man davon ausgehen, dass das B16 im 335/B3 nicht funktioniert. Offensichtlich sind
    die Federraten zu gering und/oder die Federn zu kurz und nicht optimal auf die hohe Fahr-
    zeugmasse ausgelegt. Bei schwereren Touring dürfte das Problem nicht gerade geringer sein.
    Auf diesem Auto ist das B16 mehr Tiefwerk als Fahrwerk.


    Das Öhlins Road & Track scheint auf diesem Auto viel besser zu funktionieren. Deshalb wäre
    das schon mal meine erste Empfehlung.


    Des weiteren wage ich die Vermutung, dass Ferodo DS Performance mit dem hohen Gewicht
    und auf der NoS überfordert sein werden. Da muss was ernsthafteres her. Problem: "richtige"
    rennstreckentaugliche Beläge haben keine Zulassung. Aber wer sieht das? Denk mal über PFC,
    Endless, Carbone Lorraine, Pagid oder ernsthafte Ferodos nach. Oder eben gleich eine richtige
    Bremse. Immer auch an die Belüftung denken !!


    Ohne mehr Sturz an der VA wirst du den Außenkantenverschleiß an der VA nicht in den Griff
    bekommen und das Untersteuerproblemchen auch nicht. Minimum sind M3-Querlenker und -Zug-
    streben an der VA, aber ob das reicht weiß ich nicht. M3-teile sind aber auch schon aufgrund
    der steiferen und haltbaren Vollgummilager deutlich besser als die anfälligen Schwabbelgummis.


    Nächster Punkt: Sperre. Dampf hat ein B3 BT ja, aber die muss man auch auf den Boden bringen.
    Eine Sperre wäre für mich jedenfalls wichtiger als eine weitere Leistungssteigerung.


    Die Reifen. Angesichts meiner Erfahrung mit dem 595 RS-R mit der Rissproblematik, die auch
    viele andere gemacht haben, würde ich auf schweren Auto von diesem Reifen abraten. Entweder
    Yokohama AD08 oder gleich ein richtiger Semi (Michelin PS Cup, Dunlop Direzza, Kumho V70a usw.).
    Der Federal ist kein Semi und wenn man keinen echten Semi möchte: mittlerweile gibt es mit dem
    AD08 einen deutlich besser funktionierenden "Zwitter".


    Und ja, aus einem B3 Touring wird niemals ein Sportwagen. Denk besser rechtzeitig mal über ein
    passendes bezahlbares Ringtool nach. Das kann ein E36 328i sein oder auch ganz was anderes.
    Mit jedem Euro, den du in den B3 steckst, reduzierst du den Alltagskomfort und den Wiederver-
    kaufswert. Gleichzeitig steigt die Performance nur in Grenzen. Ein "Kombitool", das den Spagat
    aus Alltag und Ring bewältigen muss, ist und bleibt vor allem eines: Ein großer Kompromiss.


    :meinung:

    Die Forderung nach "W"-Reifen erscheint mir absolut nachvollziehbar, vor allem beim
    schwereren Touring.
    Relevant sind ja die maximalen Achslasten und etwas Reserve ist da sicherlich sinnvoll.


    Nicht nachvollziehbar ist für mich, dass sich bei einem 320xd Coupé die Vmax nicht erhöht.
    So jedenfalls mein Wissensstand. Weiß jemand darüber mehr oder kennt jemand die Gründe?




    An der Vorderachse verwendet Bilstein eine sog. "Upside-Down"-Konfiguration, soll heißen
    der Dämpfer steht kopfüber.
    Was du mit dicker Kolbenstange meinst, das IST der Dämpfer, die Kolbenstange sitzt unten
    im Führungsrohr und ist nicht zu sehen und demzufolge der auf ihr sitzende PU-Endanschlag
    ebenfalls nicht.


    Das steht auch überall in allen Beschreibungen. Ein TÜV-Ingenieur sollte das wissen. Dämpfer
    sind eintragungsfrei, auch solche in Upside-Down.


    Übrigens ist diese Bauart nur mit Einrohrdämpfern möglich. ;)



    ps: und lass dich nicht verrückt machen