Die Typklasse spiegelt die Schadensstatistik der Allgemeinheit der letzten paar Jahre wieder und wird für jeden Fahrzeugtyp einzeln ermittelt. Den Versicherern ist es im Grunde peng, ob du mit Diesel, Benzin, Gas oder mit nem Bobbycar unterwegs bist. Die interessieren nur die nackten Zahlen. Und damit meine ich in erster Linie das liebe Geld.
Dabei spielen Faktoren wie Schadenshäufigkeit und die geleistete Schadenssumme die wichtigsten Rollen. War ein Fahrzeug in der Vergangenheit besonders oft in einen Unfall verwickelt und/oder war die Schadensumme besonders hoch oder wurde es besonders häuftig gestohlen etc, so ist auch die Typklasse entsprechend hoch. Das Fahrzeug ist also allgemein besonders gefährdet, ergo zahlt man dafür auch mehr.
Du kannst dein ganzes Leben unfallfrei bleiben, aber wenn die anderen Mist bauen, zahlst du für die sozusagen mit, weil eben bei deinem Fahrzeug das Risiko hoch ist, dass doch etwas passiert. Über Sinn oder Unsinn kann man wie immer diskutieren aber so ist das eben. Mitgefangen, mitgehangen.
Es ist ferner eine logische Schlussfolgerung, dass Dieselfahrzeuge eher in einen Schadensfall verwickelt sind, weil sie entsprechend häufiger auf den Straßen unterwegs sind. Das gilt aber alles für die Allgemeinheit und ist fahrzeugabhängig.
Nicht verwechseln darf man damit seine persönliche KM-Leistung im Jahr. Damit gibst du der Versicherung sozusagen dein persönliches Fahrprofil an. Je mehr du selber unterwegs bist, desto höher eben die Wahrscheinlichkeit das etwas passiert