Beiträge von Radical_53

    Danke dir. Das kenne ich sogar, aber ich stehe da echt irgendwie auf dem Schlauch.
    Vielleicht dämmert es mir langsam.


    In der vorliegenden Variante ändert man mit der Einstellung immer auch den Federweg. Je tiefer die Einstellringe (bei dem betreffenden Auto, nicht über alles), desto weniger Federweg.
    Verstellt man über eine Hülse, ändert man wirklich nur die Höhe, weil einfach die Länge des Pakets geändert wird.


    Was die Vorspannung angeht lautet die Erklärung, dass man quasi so lange nicht vorspannt wie das Auto noch im Sag/Negativfederweg hängt?
    Mal schauen ob ich das bei der alten Einstellung mit aufgeschrieben/gemessen hatte. Die Feder müsste eingebaut bei stehendem Auto dann ja auch immer gleich lang sein 8o

    Da könntest du sogar recht mit haben.
    Allerdings frage ich mich dann noch, wieso sie beim M3 eine verschiebbare Hülse haben, die unser Fahrwerk nicht hat, um die Federvorspannung getrennt von der Höhe einzustellen.
    Beim Zweirad ist es prinzipiell ja auch so. Man hat einen Dämpferhub und sobald der ausgeschöpft ist, spannt man doch die Feder vor.
    Das was du sagst würde für mich mit Helper-Feder direkt logisch Sinn ergeben. So war es bei meinem ersten KW Var2.
    Die Helper-Feder hatte so viel Hub wie Verstellbereich da war, so dass die Hauptfeder immer dieselbe Vorspannung hatte.


    Habe mein Auto nun vorn nochmal hoch gedreht, 10mm über das empfohlene Maximum. Fährt sich so schön deutlich besser, Querfugen aber zB rumpeln immer noch wie verrückt (und da spielt der Stabi ja keine Rolle). Ich habe halt auch immer noch das Gefühl, dass er total durch den Federweg rauscht.

    Danke dir für deine Ausführungen, das hilft mir auf alle Fälle.
    Die härteren Stabis habe ich bei mir ja sogar schon drin, ursprünglich gedacht um die Dämpfer eben so weich wie möglich fahren zu können, ohne daß es ein Schaukelstuhl wird.
    Jetzt könnte das Ganze kippen, da die Federn so ja "statisch" schon viel zu weich sind. Was ich noch versuchen werde heraus zu finden ist welche Federraten das M-Paket bei mir original hätte haben sollen.
    Warum Öhlins so stark von der "normalen" Verteilung der Federraten bzw. dem Verhältnis vorn zu hinten abweicht ist mir noch immer schleierhaft. Daß man etwas abweicht liegt nahe, um den Rest mit dem Dämpfer zu erledigen. Aber diese Unterschiede, gerade mit den gehäuften Nutzererfahrungen, ergeben für mich dann wenig Sinn.
    Ich scheue mich noch etwas und brauche noch ein paar Infos, aber grob schwebt mir eher 80/120 oder 90/120 vor.
    Vorn fahre ich die 80 ja schon quasi durch die Vorspannung, hinten gibt es kaum jemand der ohne diese Federn zurecht zu kommen scheint (Ausnahme: Limo und Coupé mit leichteren Motoren).

    Ja, solches Fett macht man aber mindestens unter die Staubabstreifer. Am Holm hat es nix verloren, wenn der sichtbar ist. Da zieht es nur Dreck an.
    Gefährlich ist da auch Sprüh, was zwar bei 2-3 mal durchwippen toll flutschig wirkt, weiter unten aber gern das Fett wegspült so dass das Problem kurz nach der Behandlung sogar noch schlimmer ist.

    Vielleicht merke ich es auch nur nicht, weil die Front vorher zickt.


    Mit dem M3 meinte ich in Bezug auf die Feder. Hast du da vorher Rücksprache gehalten, ob der Dämpfer das gut verkraftet? Von welcher Einstellung auf welche hast du ihn im Zuge der verschiedenen Federn gestellt?
    Der M3 hat ja diese 120N/mm, bei den Amis fahren manche sogar 140N/mm.
    Wenn man gleichzeitig zugrunde legt, dass der Dämpfer wohl mit 30% härteren Federn zurecht kommt (das hatte ich mal so gelesen), dann würde das ja nur passen wenn man die 120 als „0“ sieht, nicht die 70 mit denen wir das Fahrwerk für die AG-3er bekommen haben.


    Ich wurde auch gewarnt, hinten deutlich härtere Federn zu nehmen, da dann der Traktionsvorteil des Öhlins flöten ginge.


    Grundlegend würde ich es halt gerne probieren, da mir so allein der Spagat nicht gut passt.
    Mein Auto ist lt BMW gut 15% schwerer als die kleinsten Modelle, dann muss auch die Feder entsprechend härter sein um erstmal dieselben Startbedingungen zu haben.


    Warum ich die Probleme bisher genau herumgedreht habe frage ich mich auch. Und wieso man bei einem so reiren Fahrwerk überhaupt solche Probleme haben und selbst lösen muss.

    Ich müsste lügen, ist schon ne Weile her und ich habe die Bilstein nie geöffnet.
    Was ich auf gar keinen Fall machen würde ist von außen was drauf zu sprühen, da dir das schnell das restliche Fett innen wegspülen kann. Dann ist die Freude groß..


    Ob es sinnvoll ohne rausnehmen vom Dämpfer geht halte ich für ein Gerücht. Bilstein bietet auch einen Service an, diese Lager zu erneuern. Angeblich wäre das Problem seit ner Weile behoben :whistling: (hatte auf der MotorShow mal danach gefragt).