Auspuff/Katalysator sind fest? Das kann sich auch gern übertragen, wenn da etwas Kontakt zur Karosserie oder zu Achsteilen hat.
Manchmal sucht man dann an der falschen Stelle.
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Auspuff/Katalysator sind fest? Das kann sich auch gern übertragen, wenn da etwas Kontakt zur Karosserie oder zu Achsteilen hat.
Manchmal sucht man dann an der falschen Stelle.
Ich würde bei so einem Problem als allererstes einen anderen Satz Räder probieren. Ein schwammiges Fahrverhalten liegt sehr oft an den Reifen, gerade wenn sie recht neu sind.
Des weiteren ist eine Achsvermessung natürlich sinnvoll. Gerade, wenn die Spur an der Hinterachse nicht passt und weit offen ist, wirkt sich das extrem auf das Lenkverhalten bei höheren Geschwindigkeiten aus.
Mit den gelochten Bremsscheiben musst Du Dir aber bewusst sein, dass der Verschleiß viel höher sein wird, wenn Du das Auto ganzjährig fährst. Oxidation rund um die Löcher im Winter verschleisst das Material sehr, die Löcher machen dann vom Abrieb und Dreck auch meist zu, starke Geräuschentwicklung kommt dann dazu.
Ich bin da anderer Meinung:
Was soll denn bei 100.000km am Stoßdämpfer verschlissen sein?
Wenn man diese pflegt und diese dicht bleiben, ein bisschen drauf achtet, haben sie auch kaum Einbußen vom Dämpfen. Meine sind mittlerweile wieder 140.000km drin, staubtrocken und gefühlt nahezu neuwertig.
Und ich bin in der Hinsicht wirklich empfindsam - an meinen Hobby-Autos hab ich wesentlich aufwendigere Fahrwerksumbauten.
Dieses Thema ist aber wohl ähnlich dem der Bremsen: meine hinteren Scheiben sind jetzt seit über 200.000km drin - andere erreichen die 100.000km nicht.
Ich hab an meinem bei 250.000km die Stoßdämpfer/Federn und Domlager erneuert.
Alles andere, sprich Querlenker, Zugstreben, Spurstangen, sind noch die ersten und haben keinen meß-/spürbaren Verschleiß. Aktuell hat das Auto 389.000km.
Den Verschleiß kann man wohl schwer pauschalisieren. Am ehesten noch den rostbedingten an Stoßdämpfern und Federn. Es ist z.B. auch sehr wichtig, die Stoßdämpferkappen (zur Kolbenstange) regelmäßig sauber zu machen und zu koservieren - so kann man diese wesentlich länger erhalten.
Ich fahr mein Auto sehr zügig, schieb es aber fast über Bordstein-Einfahrten und lenke nie im Stehen. Das vermindert die Belastung auf die Lenkerbuchsen und Spurstangenköpfe/Lenkgetriebe enorm.
Ich hab nicht nachgemessen, aber es ist auf jeden Fall um ein Stück tiefer als mit den "M-Federn".
Ich find, das ist der beste Kompromiss mit der Tiefe und in Sachen Sportlichkeit/Komfort.
Ach ja: Die H&R-Federn, die ich dummerweise zuvor doch nochmal probierte, lagen zu dreiviertel der Windungen auf Block, das Fahrverhalten war mangels Einfederweg abenteuerlich, die Tiefe weit unter der Angabe und H&R absolut unkulant!
Wenn Du sehr tief kommen möchtest, führt kein Weg an einem Gewindefahrwerk vorbei.
Gerade an der Vorderachse war das H&R-Cup-Kit viel zu tief. Von der Bodenfreiheit im Winter und vom Fahrverhalten mangels Einfederweg unfahrbar, trotz gekürzter Zusatzdämpfer...
Ich kann nach wie vor für ein "Alltags-Auto" nur zu den Eibach Pro-Kit-Feder raten.
Ich hab schon alles mögliche durch, und das schlechteste, qualitativ und vom Service, war H&R.
An Fahrverhalten, Tiefe, Langlebigkeit hab ich null zu meckern.
So sieht das dann aus - die Federn haben sich auch nicht mehr gesetzt.e911.jpg
Erfahrungsgemäß baut der Michelin am breitesten, da hast Du einen gewissen Puffer, zumindest bei einer glatten Waschanlagenführung.
Ich hatte erst einen ähnlichen Fall. Es war auch ein eindeutiger Unfall ohne Schuldfrage. Hier sehe ich nicht ein, dass ein Anwalt auch noch seinen Reibach macht...
Es kostet natürlich schon Zeit, Telefonate, Schreiben, Scans usw...
Ich hab einen Gutachter beauftragt, der am gleichen Tag vor Ort war. Dessen Rechnung habe ich bei der Versicherung eingereicht, da der Gutachter sehr schnell und zuverlässig ist und ich ihm das mit einer prompten Bezahlung auch honorieren wollte. Jeder seriöse Gutachter rechnet aber auch direkt mit der Versicherung ab.
Im Gutachten war auch der Nutzungsausfall des Wagens beziffert.
Somit habe ich alles selbst eingereicht und nach vielen Telefonaten und Emails (die HDI zögerte die Zahlung drei Monate hinaus) den Schaden endlich beglichen bekommen.
Somit würde ich hier genauso vorgehen. Die Kosten für den Kostenvoranschlag würde ich dann zusätzlich geltend machen - die Umkosten kannst Du ja mit der Rechnung belegen.
Solltest Du die Schadenssumme nicht vorstecken können: dann solltest Du den Schaden am besten gleich der Werkstatt abtreten und einfach reparieren lassen.