Beiträge von Viktor77

    Die Federn hatten noch ca. eine Windung zum Einfedern, die restlichen Windungen lagen alle auf. Die Federwegbegrenzer/Zusatzdämpfer waren bis aufs äußerste gekürzt, aber mangels Einfederweg lag das Auto natürlich bei kleinsten Unebenheiten auf den Federwegbegrenzern auf und war entsprechend "unfahrbar".


    Was nützt mir also eine Feder, wenn sie nicht mehr arbeitet?


    Die mangelnde Kulanz bzw. Reklamationsresistenz seitens H&R führte dazu, dass ich sicherlich kein Produkt dieses Herstellers mehr kaufen werde.

    Die Eibach sind perfekt ausgewogen. Man sollte auch nicht nur auf persönliche Vorlieben achten (wobei ich ein hohes Heck persönlich auch optisch anstoßend finde) - entscheidend ist die Achslast bzw. auch die dynamische Achslastverschiebung. Gerade dies macht einen BMW aus, und mit einem hohen Heck verschiebt sich diese leider sehr stark in Richtung Vorderachse, was die Vorzüge der ausgewogenen Achslasten zunichte macht.

    Ich würde selbst bei meinem, mit fast 400.000km, einen Tauschmotor einbauen. Ich weiß, was ich alles bereits gemacht hab, das käme bei einem neueren Wagen wieder auf mich zu.


    Zum F30: Ich hatte für 3 Monate einen 320d B47. Es ist der letzte schöne BMW, wie ich finde. Aber ich konnte mich mit dem Wagen nicht anfreunden. Alles ist mehr "Kompromiss" an dem Wagen, das Direkte fehlt dem Wagen, er wirkt einfach synthetisch. Von der Materialqualität rede ich jetzt lieber nicht. Allein, dass man wieder zu einem Stahl-Vorderachsträger zurück ging, zeigt, wie sehr der Rotstift bei der Konstruktion des Wagens angesetzt wurde. Der Euro-6-B47 ging gut, verbraucht aber mindestens einen halben Liter mehr als der Euro-4-N47.


    Teste das Auto unbedingt vorher ausführlich. Ich hab zum Glück meinen E91 vorher nicht verkauft und konnte zurückwechseln.