Beiträge von stp

    Was hast du denn mit dem Fzg. vor, eher als Tracktool oder Alltagsfahrzeug with benefits?
    Lässt du die Kolben unberührt, die könnten bei den angestrebten 500PS durchaus ein Problemfaktor werden und was ist mit angemessener Ölkühlung? Überhaupt dürfte die Temperaturen in einem vertretbarem Bereich zu halten, eines der grössten Probleme werden, der kleine Wasser/Öl Wärmetauscher kommt auch beim Serienmotor und Vollastfahrten an seine Grenzen.
    Und wie MuDvAyNe schon schrieb, den leistungsstärksten LLK den du irgendwie unterbringen kannst.


    Welche Möglichkeiten gibt es die Ölkühlung beim N57 zu verbessern. Ditupa wollte ein Ölkühler-Kit für diesen Motor entwickeln, davon ist auf der HP aber nichts mehr zu sehen. Möchte meinem Motor einfach deutlich mehr Reserven gönnen...

    Es mag ja sein, dass du dass mit nem hochgedrehten Fahrwerk und harten Federn bewerkstelligt bekommst aber spätestens beim Verschränkungstest beim TÜV ist wieder vorbei. Du bist ja schon mit der Reifengrösse eine Nummer runter und es streift immer noch. Ich denke du solltest dir andere Felgen besorgen, die auf das Fahrzeug gehören. Könnte am Ende die günstiste Lösung sein.


    Wenn meine Reifengrossenannahmen aber richtig sind sollte der 225er trotzdem passen ich habe das mal graphisch gemacht. Distanzscheiben sind ja keine montiert?


    pasted-from-clipboard.png


    E91_luke Ich habe dann mal mit den Werten der 19Zoll Felge in 9,5er Breite gerechnet, im Vergleich zu der 18Zoll Felge in 8er Breite. Die Werte der äußeren Kante der Felgen sind also ziemlich ähnlich.

    Zu beachten ist: Die nominelle Reifenbreite geht bei dieser Betrachtung halt nicht ein. Es macht für den Wert "Änderung Außenkante pro Seite" also keinen Unterschied, ob es sich um den 225er oder 235er Reifen handelt, da sich diese Angabe eben nur auf die Felgenkante bezieht. Somit ist die Aussage dieses Tools begrenzt. Zudem, wie von einem anderen User erwähnt, fallen Reifen verschiedener Hersteller sehr stark unterschiedlich aus. Und selbst bei ein und dem selben Hersteller, kann ein 235er Reifen überproportional Breiter ausfallen, als ein 225er. Ist dann also zum Beispiel nicht nur 5mm breiter je Seite, sondern vielleicht auch mal 6, 7 oder 8mm... pro Seite

    pasted-from-clipboard.png

    Du hast zwei getrennte Themen:


    1. Federn:

    AP ist eine Tochter von KW.

    Die KW-Federn in meinem KW-V3 senken sich gerne. Bin da auch schon lange an der zulässigen Verstellung der Federn angekommen. Höher drehen geht laut Gutachten nicht mehr. Das kann/wird bei dir gleich sein. Kannst du mit der Tiefe leben? Kannst du die Tiefe eintragen lassen? Sonst sind neue Federn fällig, die das Problem dann aber auch nur verschieben. Man könnte bei KW Federn mit einer etwas größeren Federrate kaufen. Dann hat man mehr Verstellbereich zur Verfügung, muss die Feder aber eintragen lassen…


    2. wenn es seitlich schleift, dann ist der Reifen zu weit draußen. Da passt also die Kombination aus Felgenbreite, ET und Reifenbreite nicht. Sind da auch Spurplatten verbaut?

    Nachdem in letzter Zeit der E91 andere Prioritäten hatte, kann ich mich nun langsam wieder um die witzigen Sachen kümmern.

    Es war aber einiges an Arbeit, um von dem hier...

    1.jpg

    ...zu dem hier zu gelangen...

    6.jpg

    ---

    Das gebrauchte Differential hatte zwar angeblich nur 90.000km drauf, dafür hatte der Sand aber den Weg in alle Lagerstellen gefunden. Die Rillenkugellager waren also alle hin... Und da Rillenkugellager sowieso der größte Müll sind, habe ich somit alle Lager auf die deutlich besseren Kegelrollenlager umgebaut. Solch ein Umbau ist aber einiges an Arbeit, weil sich die Maße zwischen Rillenkugel- und Kegelrollenlager teilweise recht deutlich unterscheiden und man das Differential also einmal komplett neu einpassen muss. Das ist mit dem richtigen Werkzeug technisch kein Problem, braucht nur etwas an Zeit...

    Denn dazu muss das Differential jedes mal komplett aufgebaut werden. Dann will alles korrekt vermessen werden, also die Schleppmomente, das Spiel und das Tragbild bestimmt werden. Und dann wird alles wieder demontiert und an den richtigen Stellen mit Passscheiben ausgeglichen. Aus dem Grund habe ich meine Werkstatt diesbezüglich inzwischen sehr schön aufgerüstet und somit ist so ein Diff doch recht zügig und vor allem in einer hohen Qualität aufgebaut. Damit es wirklich gut wird, kann es dann schon mal ein paar Stunden dauern, bis alles passt.

    ---

    Mit neuen Kegelrollenlagern soll man die Eingangswelle (ohne Dichtung) auf 1,4-2,6Nm einstellen.

    2,0Nm liegen genau in der Mitte und damit startet man...

    0.jpg

    ---

    Danach bestimmt man das Spiel zwischen Stirn- und Tellerrad...

    Nach mehreren Versuchen habe ich ein Spiel von 0,08mm einstellen können. 0,06mm wäre die minimale zulässige Toleranz, die BMW wünscht. Das obere Grenzmaß liegt bei 0,14mm. Das Spiel der Eingangswelle bei 0,14mm spürt man aber deutlich und daher bin ich hier auf das untere Maß gegangen.

    1.jpg 2.jpg

    ---

    Dann noch das Contact-Pattern bestimmen, wobei auch das hier mehrere Versuche benötigt hat... Ganz wichtig beim Pattern und beim Spiel ist aber auch, dass die seitlichen Lager die korrekte Vorspannung haben und die Sprengringe exakt sitzen.

    Die Antriebsseite - Top!:

    3.jpg

    ---

    Und die andere Seite ist auch wichtig - auch Top!:

    4.jpg

    ---

    Danach alles mit neuen Dichtungen versehen und final zusammengebaut, den Deckel verklebt, zwei Tage später befüllt und alle Verschraubungen markiert.

    Links das Diff vom E85 und rechts ganz klar das vom E91...

    6.jpg


    Beide Diffs haben also endlich ihre Sperre bekommen und sind nun fertig zum Einbau. Nur muß ich dafür dann erst noch die Zeit finden...

    Zuerst ist da aber sicherlich der E91 dran... [Blockierte Grafik: https://cdn.jsdelivr.net/joypixels/assets/7.0/png/unicode/64/1f92a.png]

    „Gutes“ Werkzeug kostet halt ein paar Euro. Und ob das nun 40€ kostet oder 100€ macht den Kohl nicht wirklich fett, wenn man sich überlegt wie lange man das Tool nutzen wird. Ich habe mein Werkzeug damals auch für ca. 60€ gekauft. Aktuell und per Schnellsuche habe ich es halt nur zu dem Preis gefunden, bzw. noch teurer. Mit ein bisschen Recherche findet man das sicherlich auch billiger… 😉


    Nur um das klarzustellen: mir ist egal welches Werkzeug man sich kauft. Ich habe nur einen Hinweis auf ein Werkzeug gegeben, welches ich seit vielen Jahren ohne Probleme verwende. Ist immer gut eine Alternative zur Verfügung zu haben…

    Nur als Tipp für das nächste Mal!



    Bevor man die Bremse öffnet, betätigt man das Bremspedal und blockiert dieses dann in dieser Position. Zum Beispiel mit einer Verlängerung, die man zwischen Sitz und Pedal verklemmt.

    Und zum Entlüften besorgt man sich am besten so einen kleinen manuellen Kompressor, mit dem man permanent etwas Druck auf das System gibt und der dabei Bremsflüssigkeit ins Reservoir fördert. Dann wird das Entlüften zum Kinderspiel, man ist sehr schnell und kann das dann auch allein machen. Großer Vorteil: man betätigt den Hauptbremszylinder nicht in Bereichen, in die man im normalen Betrieb nicht kommt und beschädigt dann die Dichtungen des HBZ nicht…