Wenn die Entwicklungs-Ingenieure von BMW, Daimler und VAG nur das Wissen hätten, was einzelne User hier im Forum haben, dann wären sie sicher schon auf den Trichter gekommen.
Leider arbeiten in diesen Forschungsabteilungen scheinbar nur hunderte von Pfeifen.
Zum gefühlt fünfzigsten Mal. Das hat nichts mit Ingenieuren zu tun, sie machen ihre Arbeit. Was heute entwickelt wird, wird primär vom Vorstand bestimmt. D.h. die Kaufleute bzw.BWL-Leute bestimmen heute alles über Controller, und die Sparen die Qualität runter. Da wird z.B. bei BMW bis auf Cent genau vorgegeben was irgendein Teil kosten soll. Bei den hohen Stückzahlen macht schon 1Ct was aus. Die technischen Gegebenheiten bzw. Zweckmäßigkeit bestimmt heute gar nix. Z.B. kenne ich einen Kabelzulieferer für Automotiv. Die billigsten Kabel werden von BMW bestellt, weil dort schon so gut wie alles runtergespart wird, es gibt keine mechanischen Entkopplungen, keine Dämpfungen (Schaumglocke), keine Entstörmaßnahmen, einfach gar nichts. Einfach ein nacktes billiges Kabel. Oder ein anderes Beispiel: Audis der 90-er Jahre, vollverzinkt, sehr robuste Lackschicht, unten rum nicht mal ein Tröpfchen Rost, alle Schrauben absolut rostfrei. Wenn man jetzige Audis sieht, sehe die Sache anders aus: Verzinkung nur zum Teil, rostige Schrauben (Beschichtung runtergespart) usw.
Anderes Beispiel: an dem großen V8-Audi-Motor war früher seitlich eine Abdeckung (Kette), die man abschrauben konnte. Heute ist da eine billige Kunsstoffabdeckung, einfach angeklebt. D.h. man müsse sie heute runterhebeln und kaputt machen, und noch den ganzen Kleber wegkratzen. Als ob Ingnieure das nicht wüsssten, aber es ist einfach billiger es so zu machen.
PS: Ingenieure bestimmen heute nicht die Qualität. So etwas muss man doch langsam wissen, Mensch.