Beiträge von MaxJ30

    Europa - (un-) endliche Weiten. Dies sind die Abenteuer des X390
    WBAVD1100AV05316; gebaut um die (un)endlichen Straßen Europas zu
    befahren, gekauft als Premiumprodukt um im harten automobilen Alltag ein
    Höchstmaß an Sicherheit, Zuverlässigkeit und Fahr-Spaß zu haben. Wir
    schreiben im Langzeittest den 08.08.2020 - Kilometerstand 183956. X390
    Zeit 14 Jahre 07 Monate und 06 Tage. Eintrag 296.



    Die Zeit vergeht - sagt der Mensch.
    Der Mensch vergeht - sagt die Zeit.


    Selbst auf die Gefahr der Wiederholung - Corona macht dies aber leider nur zu deutlich.
    Aber auch Autos vergehen und mittlerweile ist der BMW mit fast 15 Jahren das älteste Auto im Fuhrpark.
    Aber im Werden und Vergehen der Autofolge von MaxJ30 nimmt er einen besonderen Platz ein. Unabhängig davon, dass er neben dem ältesten auch das schnellste ist - 11 Jahre verbinden. Nicht unerheblich, dass dies 11 Jahre mit wenig automobilem Ärger war. Radlager hinten, Stoßdämpfer hinten, Achsgetriebe hinten und das Airbagsteuergerät ansonsten nur Wartung und Verschleiß sowie ein paar Birnen. Fast so unauffällig wie ein Maxima.
    Kaum zu glauben, dass sich MaxJ30 2009 im Jahr der Anschaffung Gedanken über die Haltbarkeit der 3 Jahre alten Batterie machte...
    ...und sie funzt heute immer noch.
    Natürlich überzeugen aber auch die Fahrqualitäten. 6 Zylinder, Allrad - was will man eigentlich mehr?
    Das Wochenduell gegen den Nismo wurde mit 6,6 zu 7,8 Litern gewonnen. Diesmal war das ungleiche Duell umgekehrt. Der Juke wurde zwar verhalten aber durchaus normal bewegt - beim BMW wurde geguckt "was geht" (Ebene und konstante Geschwindigkeit). Keine 6,2 - aber 6,6 Liter sind für ein fast 1700kg Auto mit Allrad und 218 PS durchaus beachtlich.
    Definitiv wird er wohl noch eine Weile erhalten bleiben - der X390, 325xi oder die Prince of Oil - und das ist gut so..


    Schönes Wochenende
    und bleibt gesund!!!


    Euer
    MaxJ30

    Ähnliche Fszination, wie der Maxima hervorrufen konnte, hat auch der Mitsubishi Sigma leisten können.
    V6 24V mit allem drum und dran und bereits drin, was bei anderen noch Aufpreis kostete oder gar nicht lieferbar war (ab Werk) .

    Ja, Sigma war das entsprechende Pendant von Mitsubishi - und auch nicht zu verachten...

    Mein erstes Auto war damals auch ein Nissan, es war ein Micra von Opa übernommen. Der lief auch lange sehr gut und hatte mit seinen 60PS-Motor nie Probleme gemacht.

    Micra (K10) lief bei uns von 1987 - 2005 - somit die längste "Haltedauer" im Fuhrpark (Platz 2 der A170 CDI mit 17 Jahren; da muss sich die Prince of Oil mit aktuell 10,5 Jahren Haltedauer noch etwas mühen..).
    Seit 2012 (EZ 2011) läuft ein K13 Micra mit aktuell 105000km. Sind zuverlässige, anspruchslose Autos. Und auch wenn der K13 voll ausgestattet ist - das Fahrvergnügen außerhalb der Stadt hält sich in Grenzen - ist aber durchaus erträglich. Mit der 5 vor dem Komma ist der K13 im Moment zudem das sparsamste Auto im Fuhrpark.
    Die Prince of Oil mit ihren mittlerweile fast 15 Jahren jetzt das älteste 8o:nr1: und natürlich das schnellste :nr1:

    Europa - (un-) endliche Weiten. Dies sind die Abenteuer des X390
    WBAVD1100AV05316; gebaut um die (un)endlichen Straßen Europas zu
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    Höchstmaß an Sicherheit, Zuverlässigkeit und Fahr-Spaß zu haben. Wir
    schreiben im Langzeittest den 01.08.2020 - Kilometerstand 183883. X390
    Zeit 14 Jahre 06 Monate und 30 Tage. Eintrag 295.


    Diese Woche hat der BMW das Verbrauchs-Duell gegen den Nismo klar verloren. Soweit so gut. Aber 6,2 : 9,1 Liter ist dabei definitiv eine Ansage!
    Unerheblich, dass der BMW im ICE Tempo unterwegs war - und der Juke knapp 30 Kilometer mit Tempomat 60/70 bewegt wurde. Hinterher fragt keiner und was zählt ist der Aspekt, dass 214 Automatik PS unter günstigen Bedingungen mit 6,2 Litern Super plus bewegt werden können. Faszinierend - und wohl kaum zu toppen (zumindest nicht von einem 4 PS stärkeren und 200 Kilo schwereren und 12 Jahre älteren BMW - Anmerkung des Verfassers).


    Dennoch, auch der X390 kann ja sparsam und die 6 Stand auch schon vor dem Komma. Ist eben eine faszinierende Engine, der N52B25. Wenn er jetzt noch weitere 180000 Kilometer halten würde - ja, dann wäre er "Maximalike" und würde zur persönlichen Legende. Dessen VG 30E führte ja letztlich dazu, dass MaxJ30 von der Marke Nissan nachhaltig begeistert war. Von 3/93 - 10/09 ununterbrochen und nochmals von 09/13 - 07/15 Nissan Maxima fahren mit dieser herrlichen Engine - das sind bzw. waren einfach einzigartige Erlebnisse auf mehreren 100000 Kilometern .


    Aber auch der BMW ist nach über 10 Jahren im Fuhrpark nicht wegzudenken. Gerade in Covid 19 Zeiten macht die Prince of Oil einfach unendlich viel Laune und lässt das Corona Desaster vergessen. Und auch die Qualität - niemals vorher ein knapp 15 Jahre altes Auto mit 183000 Kilometern in so einem Zustand gefahren...


    Morgen ist allerdings erst einmal T31 Time. Für die Langstrecke wird ein komfortabler "Truppentransporter" benötigt. Dennoch stehen nächste Woche sicher auch 325xi Fahrten an und Vorfreude ist bekanntlich auch Freude.
    In diesem Sinne schönes Wochenende
    und bleibt gesund
    Euer
    MaxJ30


    P.S.: Anbei die Impression VG30 E von 2014 mit J30 derm III.

    Ja, neues Steuergerät 400 + 300 Codieren und Einbau...
    ...habe ich letztes Jahr durch (siehe freundlicherweise Logbuch des MaxJ30).


    Ansonsten wird hier ein 325XI N52B25 mit einem 330i N52B30 verglichen....
    Preislich finde ich müsste bei beiden was nach unten gehen...


    HG MaxJ30

    Europa - (un-) endliche Weiten. Dies sind die Abenteuer des X390
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    befahren, gekauft als Premiumprodukt um im harten automobilen Alltag ein
    Höchstmaß an Sicherheit, Zuverlässigkeit und Fahr-Spaß zu haben. Wir
    schreiben im Langzeittest den 26.07.2020 - Kilometerstand 183769. X390
    Zeit 14 Jahre 06 Monate und 24 Tage. Eintrag 294.


    Es ist vollbracht, das Hinterachsdifferential gewechselt.
    Erfreulich: das mahlende, dumpfe Geräusch ist weg. Ebenfalls erfreulich, dass sich der 325xi dabei wieder handlicher sowie spritziger und deutlich leichtfüßiger anfühlt.


    Aber: nach wie vor imponiert eine dröhnende, lärmende Geräuschkulisse (insbesondere bei Fahrten so zwischen 40 - 60km/h) und wer dachte, dass die Prince of Oil mit neuem Achsgetriebe noch deutlichere Verbrauchsvorsprünge gegenüber dem Nismo erziehlen würde, wurde zunächst mit 9,9 (BMW) zu 8,7 eines schlechteren belehrt. Und dies obschon der BMW nach allen Regeln der Kunst gefahren wurde - was vor einem Jahr noch 3 bis knapp 4 (!) Liter / 100 km weniger bedeutete.


    Da der Werkstatt ebenfalls auffiel, dass die Prince of Oil mit neuem Hinterachsgetriebe kaum leiser fuhr, experimentierte diese herum - u.a. mit normalen Reifen - und oh Wunder (wer hätte das nur gedacht, Ironie off - Anmerkung des Verfassers) war der X390 in Folge flüsterleise.
    6 Jahre alte Runflat mit extremer Sägezahnbildung - so die Diagnose des Freundlichen. Michelin in Verbindung mit teilweise langen Standzeiten - und hier rächt es sich vermutlich die Prince of Oil als Schönwetterfahrzeug nur sporadisch einzusetzen - nicht empfehlenswert. Der Reifen sei dafür bekannt...
    Die Werkstatt tauschte zur Verbesserung alle Räder andersrum. Lärm damit den Hauch einer Spur dezenter - Verbrauch konsekutiv höher (so die Vermutung des Verfassers). Zudem musste sich das Achsgetriebe vermutlich erst "einarbeiten" oder die Reifen sich umgekehrt "abarbeiten".
    Für dieses Axiom eines Laien spricht, dass die Prince of Oil das aktuelle Wochenduell gegen den Nismo mit 7,4 zu 9,0 Liter für sich entscheiden konnte.


    Fazit: In der Zusammenschau war es richtig das Achsgetriebe zu wechseln. Zwar hätte man damit bestimmt noch einige Zeit (einige 1000km...) fahren können - aber Folgeschäden oder Liegenbleiben wären sicher nicht unbedingt lustig. Zudem: Spritzigkeit und Leichtgängigkeit sowie Fahrgefühl wurden dadurch deutlich verbessert.
    Mit 2437 Teuro gesichert kein billiges Vergnügen, aber nach Radlager und Stoßdämpfer hinten erst die 3. Reparatur (sieht man von Glühbirnen ab) in 11 Jahren oder auf 155000 Kilometern.
    Die Sommerreifen werden jedoch aus Kostengründen "zu Ende" gefahren. Für 1,5 Monate lohnt eine Neuanschaffung nicht wirklich (sagt zumindest die schwäbische Sozialisation - Anmerkung des Verfassers) und nächstes Frühjahr gibt es dann neue Reifen (nicht von Michelin...).


    Soweit das heutige Lebenszeichen von Fahrzeug und Fahrer. Der Langzeittest wird fortgesetzt. Euch allen ein schönes Restwochenende!
    HG Euer
    MaxJ30