Beiträge von Mk66

    Hallo,


    ich hab beim 320d in den fast 400.000 KM, die ich ihn jetzt gefahren habe, schon einige Bremsbeläge und Scheiben runtergefahren. Hinten verschleißt der Belag oft überraschend schnell. Schneller als vorn. Die Restlaufstrecke, die das CBS ermittelt, ist nach meiner Erfahrung nur grob genau. Wenn sie soweit runter sind, dass der Verschleißkontakt angeschliffen wird, kommt eine gelbe Warnanzeige beim Start und eine Restlaufstrecke springt auf (soweit ich mich erinnere) 1000 KM. Ab dem Zustand kann man dann auch nicht einfach den Bremsenservice zurücksetzen. Beim Versuch kommt sofort eine permanente rote Warnanzeige. Die kommt auch, wenn man weiterfährt nach einiger Zeit wenn die zweite Stufe des Verschleißkontakts durchgeschliffen ist. Da ist dann akuter Handlungsbedarf!


    Die Beläge haben beim Einsetzen der ersten Stufe des Warnkontakts noch erstaunlich viel Reststärke. Schätze mal >= 5mm. Wenn ich denke, wie weit ich "früher" Bremsbeläge runtergefahren habe:23-wbb4-blink: Allerdings ist bei modernen Bremsbelägen zwischen dem Belagträger und dem Reibbelag noch eine "Zwischenschicht/Underlayer" von ~2mm, die nicht zum Reibmaterial gehört (Aufbau >hier< beschrieben). Deshalb sollten moderne Belage nicht, wie vielleicht "früher" üblich, auf 2-3 mm runtergefahren werden.


    Meine Strategie: Da die Beläge recht günstig sind, hab ich immer welche im Vorrat. Wenn ich Reifen wechsle und der Beläge nach Sichtkontrolle soweit runter sind, dass der Warnkontakt demnächst schleift, wechsele ich ich die Klötze dann. Das hat den Vorteil, dass der Sensor dann noch nicht angeschliffen ist. Den kann man dann vorsichtig aus dem alten Belag rausziehen, ggf. die kleine Haltefeder etwas nachbiegen und in den neuen Belag einsetzen. Ist natürlich nicht empfohlen und "Pfusch", hat bei mir aber immer ohne Probleme funktioniert und auch im Belag gehalten :evil:


    Noch was: Laut TIS kann man die Bremsscheiben beim Belagwechsel weiterverwenden, wenn sie zum Zeitpunkt des Belagwechsels >= das geforderte Mindestmaß haben. Im Betrieb "dürfen" die dann laut BMW etwas untermaßig werden, wenn sie beim Belagwechsel genau das Mindestmaß hatten.


    Grüße

    Marcus

    Hmm,


    hier im Form wurde schon mal berichtet, dass manche Raddrehzahlsensoren Probleme machen. Ich musste am Cabrio und am Touring schon Raddrehzahlsensoren tauschen, habe ATE genommen, die haben bei beiden funktioniert. Andere berichteten hier von Problem mit ATE Sensoren. In >diesem< Fred wurden mal Bosch Sensoren empfohlen. Bei Radlager mit eingebautem Magnetring ist der Magnetring nur auf einer Seite. Da gibt es von ATE und anderen Lagerlieferanten >Prüfkarten<, um das zu erkennen. Aber wenn das Radlager verkehrtherum eingebaut wäre, würde es ja gar nicht gehen und du schreibst ja, dass du das Lager richtigherum eingebaut hast.


    Grüße

    Marcus


    EXIDE

    Genau, die habe ich auch in allen drei E9x zur vollsten Zufriedenheit


    Wobei: Wenn das Fahrzeug nicht richtig "einschläft" oder trotz Einschlafen zu viel Strom zieht, hilft die neue Batterie auch nix, die wird dann dadurch nur kaputtgemacht. Dem würde ich auf jeden Fall auf den Grund gehen. Erster Verdächtiger: Alles an Zubehör. Kann auch z.B. ein Kleiner Bluetooth OBD Stecker sein.

    Ich würde mal auf Raddrehzahlsensoren tippen. Vorzugsweise hinten. Der 318er hat doch hinten auf der Antriebswelle die aufgeschrumpften Inkrementringe, die gerne im Alter durch Unterrostung hochgedrückt werden und dann den Raddrehsensor anschleifen. Da treten dann in der Anfangsphase häufig sporadische Ausfälle von DTC und ABS auf. Beim Kurvenfahren oder wenn es feucht ist.


    Versuche mal zur Diagnose das DTC komplett auszuschalten (DTC Taste lang drücken, also die zweite Deaktivierungs-Stufe) wenn der Fehler da ist. Dann sollte das Ruckeln weg sein.


    Grüße

    Marcus

    Mich würde auch mal interessieren, wieso man die Mehrleistung beim Sauger weniger merken sollte als bei aufgeladenen Motoren. Der Momentenverlauf kann anders sein, das wars aber auch ...

    genau das ist es. Das Popometer reagiert halt vor allem auf Drehmoment. Wenn man beim Saugertuning an die Mechanik geht und z.B. Steuerzeiten ändert (Nockenwellen) hat man oft in den unteren Drehzahlbereichen Stagnation oder sogar Verluste. Erst obenraus tut sich was. "Früher" hat man bei klassischem Saugertunig vor allem mehr Hubraum und Verdichtung deutlich gemerkt. Rein mit Software, wenn es dann noch nicht mal ein künstlich gedrosselter Motor ist, würde ich nicht viel erwarten.


    Grüße

    Marcus

    Aral hat keinen B0 sondern nur ihren Ultimate, der mittlerweile meines wissens auch ne geringe Menge Biodiesel enthalten darf.

    B0 kriegst meist an Landwirtschaftlichen Tankstellen nur.

    Wird auch als B0 Diesel deklariert an der Säule und kostet ca 0,10€/l mehr als der normale Diesel.


    Nachtrag: Ich habe mir das mal bei einer BayWa Tanke angeschaut: Da hing an der B0 Zapfsäule eine LKW - Zapfpistole dran....


    Muss mich berichtigen. Bei der Automatentanke im BayWa Landhandel in zwei Orte weiter gibt´s tatsächlich B0 Diesel auch an der PKW-Säule. Hinweis an der Zapfsäule und auf dem Kaufbeleg: "Diesel ohne Bioanteil". Habe mal die Preise verglichen: Liegt ziemlich genau 10 Cent / Liter über den B7 Diesel an den anderen Tankstellen. Und ebenfalls ca. 10 Cent unter den Premium-Dieseln (V-Power, Ultimate, MaxMotion). Ich werde es die nächste Zeit mal ausprobieren.


    Vielen Dank für den Hinweis! Ohne den wäre ich nicht hingefahren und hätte mir das nochmal angeschaut.


    Grüße

    Marcus

    Beim Fahrzeughersteller, also BMW. Das COC ist/war seit ca. Mitte der 1990er Jahre beim Neuwagenkauf dabei und gehört zu den Fahrzeugpapieren. Heißt Deutsch "EG-Übereinstimmungsbescheinigung". Es ist Fahrzeugbezogen also mit VIN deines Autos, kein einfaches Datenblatt. Die Hersteller lassen sich sich die Nachdrucke ordentlich bezahlen. Rechne mal mit 50 - 100 Euro für den Zettel. Wenn das Auto mal zugelassen ist, brauchst du es nur noch in besonderen Fällen (Export). Oder eben wenn du nachschauen willst, was du für Rad-Reifen Kombinationen ab Werk fahren kannst. Wenn du den Zettel nicht mehr hast -> das kann auch eine TÜV / HU Organisation in den Betriebserlaubnissen recherchieren. Ist evtl. günstiger.