Beiträge von Er45er

    ... Nicht nur, weil eine komplette Reinigung schwierig (und kaum nachweisbar) ist ...

    Viele Methoden der chemischen Reinigung können darüber hinaus diese katalytische Beschichtung zusätzlich schädigen, was die Wirkung weiter verschlechtert, oder im schlimmsten Fall den DPF unbrauchbar macht.

    Das seh ich aus meiner eigenen Erfahrung (mit dem richtigen Anbieter) anders. Man darf halt nicht zu einem x-beliebigen Anbieter gehen.

    Mein Eindruck von und die Erfahrung mit der Barten GmbH ist sehr gut. Auch die Prüfprotokolle sind glaubhaft, was die Langzeiterfahrung mit den gereinigten DPFs zeigt.

    Es wird bei jedem DPF die Vorher/Nachher Werte von Gewicht und Gegendruck protokolliert.

    Barten bietet eine thermische Reinigung an. Auf vorher chemisch gereinigte DPFs geben sie auch keine Garantie :)

    Trotzdem, zu deinen Zahlen:

    >600 mbar bei 3000 rpm sagt mir nichts, ich kenne nur Messungen von 2000 und von 4000 rpm, aber da sind deine Werte so jenseits von gut und böse (BMW: 2000 rpm 75 mBar, 4000 rpm 200 mbar), dass das unmöglich alleine von Asche kommen kann, das wäre längst schief gegangen. Der überwiegende Anteil dieses Gegendrucks muss von Ruß stammen - das ist viel schneller aufzubauen - und einfach zu entfernen.


    "<10" mbar im LL sind "ok", aber kein Neuwert. Da habe ich eher 4 oder 5 gemessen. 10 mbar erreicht ein frisch regenerierter DPF auch nach >100.000 km Laufleistung ohne Probleme.

    Da es zwei Jahre her ist, waren mir die genauen Werte nicht mehr im Kopf geblieben. "Bei 3000" hab ich nicht geschrieben... mit ">3000" meinte ich dann die 4000 U/Min Messung.

    Ich habe mir nochmal die Bilder von damals angeschaut:

    Leerlauf 101,9mbar (max. zulässig 35mbar)

    2000 U/Min 332mbar (max. zulässig 75mbar)

    4000 U/Min 624mbar (max. zulässig 200mbar)

    Das kam daher, wenn der Kollege meint, er müsste über 10tkm mit leuchtender MKL rum fahren ohne sich zu melden.... "Aber das Auto fährt ganz normal..."

    Im Endeffekt war der Auslöser eine defekte Drosselklappe, das wäre schnell repariert gewesen. Aber so musste dann halt zusätzlich noch der DPF raus und gereinigt werden. :huh:

    Der Gegendruck lag dann nach der Reinigung im LL bei 6-7mbar (<10mbar), völlig ok.




    Welche Symptome hat der TE denn? Welcher Fehlerspeichereintrag kommt denn zum Vorschein?

    Bei einer Freundin war auch "Geringe Restlaufreichweite -- DPF tauschen" oder wie der Fehlereintrag ist.

    Das heisst aber lange nicht, dass der DPF defekt ist und getauscht werden muss.

    Aktuell habe ich ein Glück keinen Bedarf an einer Reinigung des DPFs.

    Ich habe das für zwei Fahrzeuge bei der Barten GmbH machen lassen.

    Gegendruckmessung vorher 70-80mbar im Leerlauf und 600-800mbar bei >3000U/min.

    Nachdem der PDF bei Barten war, war er wieder neuwertig (Leerlauf <10mbar) und läuft nun jeweils schon wieder fast 100tkm problemlos.


    Meine Antwort auf die Ursprungsfrage: Ausbauen lassen und zur Barten GmbH schicken. Packungsbeilage beachten.


    Was war jetzt noch gleich dein konkreter Beitrag zur Frage des TEs?

    Da du durch die Wartungsklappe den Xenonbrenner wechseln kannst und die Aufnahme des Xenonbrenners mit der Linse verbunden ist, sollest du auch durch die Wartungsklappe da etwas dran wackeln können und schauen ob sich das wieder löst.

    Gib dann bitte auf jeden Fall mal Rückmeldung was daraus geworden ist. :27-wbb4-thumbup:

    Ich habe schon oft Threads über sehr spezifische Probleme seitenweise durchgelesen und am Ende dann leider keine Antwort auf das Problem bekommen können, weil dann keine Rückmeldung mehr kram.