Beiträge von MathMarc

    doch ist es. die hinterachse ist spurführend deswegen fühlt sich das so an wie du beschrieben hast.
    An der VA ist das halt nicht so

    Das ist ja nun nichts neues. :rolleyes:
    Trotzdem verhält sich der Reifen an der VA fast genauso wie ein anderer Reifen, der an der HA dann keine Probleme macht, daher war das nicht absehbar. Zumal es offensichtlich nicht bei allen Mitgliedern so.
    Vielleicht hängt es auch an spezifischen Einstellungen / Reifenbreiten, usw, aber das nachzuforschen lohnt sich nicht.

    Das kommt nur davon wenn man 2 Reifen tauscht.
    Hatte das gleiche mit 2 neuen Michelin Cross Climate an der Hinterachse.
    Dauert ~ 1500 km bis das Weg ist und die Reifen eingefahren sind.

    Deswegen werfe ich ja keine guten Reifen weg.
    Komischerweise liefen sie auf der VA ab 0 Km völlig problemlos und tun es jetzt wieder.
    So einfach ist es dann doch nicht.

    Achja Marc: ich will ja nicht vorlaut sein, aber tausch doch deine 158er gegen 157er. Die sind pro Stück gut 3kg leichter. Vielleicht kannst sie ja samt den alten Wr verkaufen

    Ne, die 158er habe ich gerne so. Sind aber zwischenzeitlich nicht mehr in den Zustand, in dem man sie einfach eintauschen kann, dann müsste ich sie überarbeiten lassen.
    Und die 3 Kg... kann sein, dass man das merkt, wenn "es drauf ankommt", aber beim rumcruisen eher nicht.
    Und, wie gesagt, vorne laufen die Kleber gut, da können sie bleiben. Die nächsten sind halt wieder Michelin, und ich schaue, dass ich das irgendwie hinbekomme, dass die gleichzeitig runter sind...

    Letzte Woche einen neuen Satz Kleber Krisalp HP3 beim Reifenhändler um Ecke in 225/45 R17 94V für 381,99 Euro inkl. Montage gekauft. Reifen sind aus aktueller Produktion.


    Mal schauen wie Sie sich bei Eis und Schnee schlagen.

    Würde mich auch interessieren. Sowas haben wir hier selten.
    Und teile mal mit, wie sie überhaupt laufen.

    Wieso hat niemand mehr die Zeit, sich in einem Forum vorzustellen, bevor er die Arbeit verteilt?


    Glühkerzen klappern nicht, wenn sie defekt sind.
    Und wenn du die mal selbst eingebaut hast, weißt du auch, warum das was kostet.


    Fehlerspeicher schon mal ausgelesen? Nur zur Sicherheit. Gehört dazu.

    Reifen sind ja auch nur Gummi, oder?
    Von wegen. Ein kleiner Erfahrungsbericht zu Kleber Krisalp HP3.
    vor 11 Monaten waren 2 Winterreifen waren fällig (knapp unter 4mm) und wurden daher während der Saison im letzten Winter getauscht. Die beiden anderen sollen in nächster Zeit folgen.


    In den letzten Jahren bin ich im Winter ausschließlich Michelin Alpin A4 gefahren, ich fahre immer 225/45/17 auf Styling 158.
    Wie kam ich dazu, jetzt auf Kleber zu wechseln?
    In einem Testbericht (wenn auch für eine andere Reifengröße, glaube ich) hatten die Kleber deutlich besser abgeschnitten und gleichzeitig billiger als die Michelin Alpin A5, also wollte ich das mal ausprobieren.
    Die Reifen kamen auf die Vorderachse, keine Auffälligkeiten im Fahrbetrieb - dazu später mehr. Sie liefen bis zum Einmotten nur wenige Hundert Km.


    Für diesen Winter hatte ich sie auf der Hinterachse montiert. Dass sich die Winterreifen anders verhalten als die Sommerreifen (Michelin PS4 in 225/40/18), war klar. Aber das?
    In der Stadt unauffällig, aber sonst...
    In jeder Kurve hatte man das Gefühl, dass erst einmal das hintere äußere Rad wegtauchen würde, als nächstes bekam man das Gefühl, die Achse würde gegenlenken. Faktisch keine Seitenführungskräfte: auf leicht feuchten Autobahnauffahrten ("Kleeblatt") war das Tempolimit von 60 Km/h völlig unmöglich, da sich schon vorher blinkend die Stabilitätskontrolle meldete - also war es nicht nur ein Gefühl. Beim Beschleunigen aus 40 Km/h auf feuchter (nicht nasser) Straße reichte Halbgas für ein tanzendes Heck (mit blinkendem Licht im Cockpit).
    Auf der Autobahn hatte man das Gefühl, als ob das Auto ständig mit dem Hintern wackelt - wie mit einem schweren Anhänger. Ab Tempo 120 müsste man schon richtig wach sein, den Verkehr lesen, plötzliche Richtungsänderungen hätten böse enden können...
    Luftdruckspielereien brachten keine Besserung.


    Mit einem Wort: unfahrbar.

    Einen Tag hätte ich das Auto gerne einer Freundin gegeben, da ihres in der Werkstatt war, aber ich hatte echt Angst, dass sie sich damit totfährt.


    Sollte das alles nur am Reifen liegen? Zeitweise hatte ich das Gefühl, der hintere Stabi wäre weg. Aber wann sollte das passiert sein? Beim Wechsel auf die Winterräder?
    Die Untersuchung der Hinterachse (die Gummis und Lenker sind fast alle neu) ergab nichts. Alles da, alles fest. Also haben wir die Räder von vorne nach hinten getauscht.


    Ergebnis: ein ganz anderes Auto!
    Beim Einlenken beißen sich die Hinterräder sofort in die Straße, da ist direkt Vertrauen da. Kurven können wieder genommen werden, die Stabilitätskontrolle ist wieder zufrieden.
    Interessant sind auch die Kleber auf der Vorderachse: die fahren (jetzt, wo ich wirklich drauf achte) den Rillen auf der Straße weniger nach, dadurch sogar stabiler geradeaus. Man könnte sagen: das Fahrverhalten geht in Richtung mehr Mercedes und weniger BMW. Für die Autobahn ok. Auf der Landstraße habe ich es noch nicht versucht, aber vermutlich taugt es da nichts, auch wenn es nicht so gefährlich ist wie auf der Hinterachse.


    Von mir daher keine Empfehlung mehr für diese Reifen, da es für "Leute, die nur Auto fahren" kaum nachvollziehbar ist, was da los ist. Und eine Werkstatt kommt da ohne die Historie auch nicht drauf.


    Und, wieder mal der Beweis: an Reifen spart man nicht.