Stimmt so nicht, @Shadow530. Bei Daimler z.B. gibt es ein System zur Vereinheitlichung von Verbindungselementen, also Clipse, Schrauben, Stifte, usw.
Wann immer du bei denen ein neues Verbindungselement haben möchtest, musst du zeigen, dass das nicht anders gelöst werden kann. Sonst genehmigen die das nicht. Die haben auch ständig Programme laufen, um untereinander ähnliche Teile durch weniger Teile zu ersetzen, die alle alten ersetzen können. Kann auch nervig sein, wenn du gerade was suchst, um alles zusammenzutackern. 
Klar kann man aus dem Pool der Teile, die vorhanden sind und aktuell nicht auf der Abschussliste stehen, dann wählen und natürlich auch verschiedene nehmen. Aber dass da einer sagt, "nimm doch 2 oder 3 verschiedene, dann dauert die Demontage länger", hab ich nie gehört. Im Gegenteil: es interessiert nur die MONTAGE am Band. Je mehr Teile, umso mehr Handgriffe sind nötig, um ein Werkzeug zu tauschen, umso mehr Fehler können passieren, wenn das falsche Verbindungsteil gegriffen wird.
Vor "vielen" Jahren war ich mal als QMB bei einem Systemlieferanten für Ford, da wurde ich mal ins Werk zitiert, weil bei uns im Regal (vermutlich durch einen Anstoß mit dem Stabler) eine längere Schraube in eine Kiste gefallen war, die haben die Pfeifen am Band dann genommen und von unten durch die Karosse getrieben. Karosse pfutsch. Schuld waren wir. Nicht die Nase, die statt einer 40mm Schraube eine 120mm Schraube genommen hat, die er noch nie vorher gesehen hatte.
An der Stelle im Radhaus wird es irgendeinen Grund geben: entweder einfach Faulheit, das zu vereinheitlichen, oder es gibt einen tieferen Sinn, den wir ohne die Entwicklungshistorie nicht kennen können.
