Beiträge von MathMarc

    In 30 Minuten habe ich meistens gerade mal mein Werkzeug ausgepackt und den Wagen auf der Hebebühne


    Welches Werkzeug?


    Ratsche oder Knebel
    - breiter Flachschraubendreher für die Klappe
    - 17er Nuss für die Ablassschraube
    - 32er Nuss (glaube ich) für den Ölfilter.
    - Lappen


    Hab ich was übersehen? Das Zeug habe ich mit einem Griff in der Hand. Oben habe ich das Auto nach 3 Minuten - Zeit zum Unterbauen und Hochheben zusammen.
    Vorher drehe ich noch den Ölfilter lose und den Einfülldeckel auf.
    1 Minute später läuft das Öl. In der Zeit kann ich ja schon mal gemütlich den neuen Ölfilter auspacken, neue Dichtringe draufmachen...


    Zum Vergleich: nach meiner Lehrzeit gab es in der VW Werkstatt noch Ölwechsel einzeln (ohne sonstige Arbeiten), und das mit und ohne Filter. Zeiten hierfür:
    10 AW (6 Minuten) Ölwechsel ohne Filter
    15 AW (9 Minuten) Ölwechsel mit Filter
    Immer mit drin: Auftrag starten, Auto suchen, reinfahren, auf der Bühne hochheben, Ölwechsel machen, zwischendurch ins Lager, Filter holen und Material aufschreiben lassen, Auto runter, raus, nächsten Auftrag starten.


    30 Minuten... das ist purer Luxus.

    Plong: was meinst du mit widersprüchlich? Eine Ölpumpe kann mal verrecken... wie jedes andere Teil auch.
    Wenn der Motor ja nun seit 40tkm wieder läuft, könnte man sich das Auto ansehen.
    Fahrersitz, klar... manche Leute können einfach nicht einsteigen ;)
    Dass man dort noch Geld ins Fahrwerk & Co investieren muss, dürfte klar sein.
    Die Federn/Dämpfer sind ja noch fast neu, bleiben also ggf. Zugstreben, Querlenker usw. - keine große Sache.
    Den Unfall würde ich auch nicht überbewerten, wenn er sich so aus der Rechnung nachvollziehen lässt.


    Also ansehen, mehr als Zeit und Spritgeld kann man bis dahin ja nicht verlieren.

    Ich will mir ungerne vorwerfen lassen zu negativ zu sein

    Das wirst du jetzt gleich aber müssen. Kann sein, dass dein E91 ein schlechtes Beispiel ist, aber statistisch ist dein Vorwurf nicht haltbar.


    Die Fahreigenschaften sind hervorragend, das Interieur schlicht mangelhaft - alles billigstes Plastik.

    Da sind wir schon. Sicher, dass du in deiner Enttäuschung jetzt nicht ein wenig übertreibst? Es stimmt, manche Kunststoffe sind nicht die besten, aber da habe ich schon viel schlimmeres gesehen. Das ist aber auch etwas, was man bei der ersten Probefahrt feststellen kann - ich wusste jedenfalls, wie das Auto eingerichtet ist. Ich hatte auch einen überzeugten Audi-Fahrer dabei, der bei sowas echt pingelig ist und überall drückt und biegt. Hätte mich das gestört, hätte ich mein Auto nie gekauft. Immerhin sitze ich da drinnen und muss mir das jeden Tag ansehen.


    Die Reparaturkosten und die anfälligen Arbeiten beim Diesel ab 170000km sind exorbitant!
    Bis 150000 hat man so gut wie nichts (wenn man Glück hat) und dann geht es los.

    Ich habe mir jetzt mal deine Thread-Historie angesehen. Das ist bei dir so gewesen, richtig. Ich sagte dir aber damals schon, dass das vermutlich nicht alles hätte getauscht werden müssen. Eine anständige Fehlersuche hätte dir so manches erspart. Dass die Autos komplexer und Fehler damit schwerer zu erkennen sind, ist ja kein Phänomen bei BMW alleine.


    Meine Reparaturkosten um die 170.000 km waren eine defekte Endstufe vom Innenraumlüfter (Garantie) und besagter Entlüftungsschlauch (Garantie). Und ein Wischerrelais für 17 Euro. Und jetzt?
    Irgendwann ein DPF, ja. Der ist aber ein Verschleißteil, auch wenn es weh tut - der steht im Serviceplan. Dass der kommt, weiß man bevor der Kaufvertrag unterschrieben ist.


    Fazit: BMW wenn dann nur noch als Leasingfahrzeug bis 3 Jahre - dann sofort abstoßen und den nächsten Dummen da reinstecken lassen.
    BMW ist in keinem Fall "Premium" - die Karren taugen nichts, außer man hat ne Werkstatt und macht alles selber - selbst dann viel zu teuer.

    Ich habe meinen als Leasingrückläufer gekauft. Aktuell 12 Jahre / 332.000km. Siehe oben, Statistik. Es ist das billigste Auto, dass ich je hatte. Ok, der 325e (e30) war in der Hinsicht auch super. Der A8 W12, das war ein Grosch... naja, mit Groschen hatte der es nicht so, das Ding war einfach teuer, und damit meine ich nicht den Sprit. Bei so einem Boliden war das aber auch nicht anders zu erwarten... Bessere Materialien hatte der, dafür stellenweise nachlässig verarbeitet (hakendes Heckrollo, z.B.) und echte Ergonomieschwächen. Innenlicht aus dem Golf inkl. der blödsinnigen Bedienlogik. Irgendwas ist immer.
    Ein Freund fährt immer Leasingautos. Der hatte mal einen Oktavia (Benziner), Abends abgestellt, morgens eingestiegen, Schlüssel gedreht...nichts. Beim Abstellen ist die Steuerkette übergesprungen/gerissen (weiß nicht genau). Motorschaden, AT-Motor. Keine Garantie. Toll!
    Wäre das ein Privatwagen gewesen, den (berechtigten) Aufschrei hätte man in einem Forum jahrelang hören (lesen) können.
    Gut für den Käufer allerdings, er bekam einen neuen Motor. Sollte beim VW Benzinern vielleicht drauf achten, dass der schon mal getauscht wurde. :wacko:


    Alles scheint von jemandem so konzipiert worden zu sein, daß möglichst viele Extra Kosten anfallen und man statt einzelnen Teilen ganze Module und Baugruppen tauschen muß. Ferner werden aus Standardarbeiten oftmals so richtig große Aktionen - mit den entsprechenden Kosten versteht sich.

    Gegenbeispiel. Ich habe an meinem Auto kürzlich den Ladeluftkühler getauscht. Auf auf die Bühne, Verkleidung ab, 2 Schrauben raus, die 2 Schlauchklammern auf, LLK nach unten rausgezogen. Der VW Mechaniker neben mir hat den Mund nicht mehr zubekommen. Nachdem er sich gesammelt hatte, erzählte er das einem Kollegen und meinte: beim einem VW hätte das den ganzen Vormittag gedauert.
    Deine Schwarz-Weiß Mentalität passt hier einfach nicht.


    Das einzige was bleibt ist die Optik und das Image. BMW wird mich nach dieser Karre als Kunden nie wieder sehen!

    Ich würde noch einen Schritt weiter gehen: Du ärgerst dich so über das Auto, du solltest dir was anderes zulegen. Einen Japaner vielleicht. Ernsthaft!

    Manche füllen das Öl teilweise in die Ölfilter rein, damit die Filter und die Ölwege beim Start nicht erst gefüllt werden müssen.


    Ich befülle einen Teil des frischen Öls durch das Ölfiltergehäuse (da kann man beim M57 die Flasche super kopfüber abstellen), nachdem ich den Filter "nass" gemacht habe.

    Welche Kühlmitteltemperatur ist eigentlich bei diesen Modellen normal?
    Ja ich entlüfte halt so wie oben beschrieben Schraube auf bis nur noch Wasser kommt wenn Motor aus ist.


    Wenn er wie der 330d arbeitet, solltest du bei diesen Außentemperaturen kaum über 90°C kommen. Im Stand / Stadtverkehr mit Stop n'go /einem schweren Anhänger kann das auch mal höher sein.
    Ich weiß es nicht genau, aber ich denke so knapp über 100°C schaltet sich der Lüftermotor zu. Bei mir ist das aber nur im Sommer der Fall. Im Winter läuft der fast überhaupt nicht.

    Weiß gar nicht warum du jetzt so angep...t bist.
    Die allgemeinen Schwachstellen kennst du doch selbst - du hast ja wohl recheriert, bevor du sie hier genannt hast.
    Dass das Auto auch in Zukunft Aufmerksamkeit verlangen wird, sollte klar sein. Eine WaPu mit der Laufleistung kann jederzeit verrecken, das siehst du richtig. Dir können aber auch andere Teile verrecken, und die Pumpe hält. Wer weiß...?


    Am Ende ist es deine Entscheidung:
    Das Auto behalten und auch in Zukunft noch Geld investieren, oder
    das Auto verkaufen, was deutlich jüngeres kaufen und offen, dass du mit dem Kaufpreis erstmal genug investiert hast. Vielleicht hast du Pech und dort geht dir der Motor hoch am ersten Tag nach der Garantie. Weiß auch niemand!


    Wenn du das Auto verkaufst, stell dich drauf ein, dass dir niemand viel für irgendwelche Neuteile zahlt. Das Geld ist dann halt weg.

    Das ist doch dein Auto und dein Geld. Du musst mit der Entscheidung leben, warum willst du das nicht selbst entscheiden?


    Ich bin immer froh, wenn ich ein Auto habe, wo ich weiß wo ich dran bin. Also, was schon gemacht ist, was noch kommen kann oder wird.
    Wenn du da kein finanzielles Fiasko siehst.. behalten. Wenn doch, verkaufen.
    Vielleicht willst du mal was anderes, dann verkaufen.


    Kann doch keiner für dich entscheiden.
    Ich habe meinen 30d nun 8 Jahre. Ich überlege seit 4 Jahren, dass ich mal Bock auf was anderes hätte, aber eigentlich habe ich so ein geiles und zuverlässiges Auto, ich wäre doof, jetzt 30k für den Nachfolger auszugeben und mir da irgendeine Blackbox hinzustellen.
    Ist aber nur meine Situation. Nicht deine.

    Du kannst dir ja was anderes auf die Verbrauchsanzeige kodieren lassen, frag mal approximate, der hat da was. ;)


    Die Anzeige kann man doch ausstellen. Wenn ich da nichts sehen will, ich habe die Leerstelle drin gelassen, fertisch.


    Wenn die Partikelzählung kommt, ist es mit DPF off vorbei, das ist klar. Aber das dauert noch ein paar Jahre, da kann einem E91 viel passieren, zum Beispiel eine Schiffsreise nach Afrika :D
    Für das, was da aktuell gemacht wird, braucht man keinen DPF, wenn das Auto in Ordnung ist.