Beiträge von MathMarc

    Audi hin, Audi her... das gibts auch bei Ford.
    Und nach Kirmes sieht das überall aus.


    Sollte ich mir mal einen Audi kaufen - was ich nicht ausschließe, dann nur unter der Bedingung, dass man diesen peinlichen Diskolook ausschalten kann. :X-P2:
    Gibt ja auch Leute, die bauen sich ein Bügelbrett ans Auto. Da passt das.

    Muss mich erst mal bedanken. Auch wenns ein bischen länger gedauert hat, bis ich die Informationen bekommen habe, die ich wollte. Diese waren sehr brauchbar.

    Das machen alle hier gerne und freuen sich, wenn es geschätzt wird.


    Hab jetzt entschieden, dass ich es nicht selbst machen. (...) Ich denke es ist nicht falsch sich da vorab genau zu informieren, anstatt blind drauf loszuschrauben.

    Ich denke, du hast an der Stelle alles richtig gemacht.


    Sicherlich ist es eine Diskussion Wert, ob man lieber Standartöl nimmt, und möglichst billig 2x im Jahr Ölwechsel zu machen. Oder nur 1x im Jahr und besseres nimmt, als BMW vorgibt.

    Standard ;) Nun, vorgeschrieben ist ein Öl mit LL04, ohne DPF ginge ein LL01. Standard... das ist alles mehr oder weniger eine Leistungsklasse, die Unterschiede sind nicht so groß, dass sie den Unterschied zw. 15tkm oder 30tkm Intervall ausmachen würden. Im Zweifel ist ein kürzerer Intervall besser.


    Und nur weil ich meinen Ölwechsel nicht selbst mache, oder die Kette schon alle 150tkm aus Vorsicht tausche, heisst das noch lange nicht, dass ich komplett unwissend bin. In dem Punkt spreche ich wahrscheinlich für die Mehrheit der User hier im Forum.

    Das tust du, und jeder hier lernt auch jeden Tag dazu. Diese Kette vorbeugend auszutauschen, halte ich für übertrieben - gerade, weil der Aufwand trotz allem immer noch sehr hoch ist. Ein Ölwechsel ist billiger, schneller und schont auch andere Komponenten, wie den Turbolader, der von der Kettentauschaktion nichts hätte.


    Ist natürlich ein Ärgernis speziell für den Kunden, wenn sich heutzutage die Automobilkonzerne über den Einsatz von Bauteilen absprechen, um höhere Gewinne einzufahren. Ist natürlich nicht in deren Sinn Autos zu bauen, die ewig halten. Von der anderen Seite werden diese von der Politik bedrängt, Dinge umzusetzen, die technisch kaum machbar sind. Da interessiert nicht, welcher Energieaufwand betrieben werden muss um ein neues Auto herzustellen, sondern nur dessen Verbrauch, und nicht die Laufleistung. Auch interessiert die nicht, dass durch AGR der Wirkungsgrad in die Knie geht, und durch Mehrverbrauch in Kauf genommen wird. Beim DPF siehts nicht anders aus. Diesel werden verteufelt, obwohl diese die treibende Kraft am Markt sind Verbrennungsmotoren auf Verbrauchsreduzierung zu trimmen.

    Wenn du auf die aktuelle Situation eines möglichen (nicht bewiesenen) Kartells zwischen den Herstellern ansprichst: da geht es nicht um die Lebensdauer von Teilen, sondern um das Fassungsvermögen von den Harnstofftanks. Je größer, umso kundenfreundlicher, da der Kunde das Zeug nur auf der Inspektionsrechnung finden soll - an der Tankstelle ist das schwierig, muss dann durch einen zweiten Stutzen betankt werden. Wer die Story um den Smart 1 mitbekommen hat, wo Kunden(innen) Benzin durch die Turboladerbelüftung eingefüllt haben, kann sich vielleicht auch die Angst verschiedener Ingenieure vorstellen. Verschiedene Autofahrer wissen ja nicht mal, ob sie Benzin oder Diesel brauchen. Was sollen die mit Harnstoff? Dazu kommt, dass dein Auto die Leistung reduzieren MUSS ("limp home"), wenn du das Zeug nicht nachfüllst. Die Haue bekommt aber der Hersteller ab, nicht der Gesetzgeber. Die Karre ist liegengeblieben wenn Harnstoff, so eine §$%&/() !!!
    Natürlich darf deswegen kein Kartell geschmiedet werden. das die Größe der Tanks begrenzt. Ein größerer Harnstofftank ist ein Wettbewerbsvorteil. Ich verstehe das sowieso nicht, andere Hersteller müssen das auch lösen, und die werden die Tankgrößen sicher nicht an das deutsche Kartell anpassen, die werden ihren Vorteil nutzen.
    DPF ist wieder ein anderes Thema, die Technik (die sich vom Nutzfahrzeugbereich leider unterscheidet, was am Preis und am verfügbaren Bauraum liegt) wird im PKW auf Lebensdauer nicht beherrscht und schafft Probleme, die es ohne DPF gar nicht gäbe - auch Emissionen. Anderes Thema. Ganz schön OT hier ;)


    Ist auch ein Ärgernis wenn manche Bauteile durch Computerberechnungen optimiert werden, und bei anderen die mechanische Dimensionierung durch Erfahrungswerte und genauerer Berechnungsmöglichkeiten herab gesetzt werden. Ähnliches gibt es auch bei Elektronikgeräten.

    Ja, geplante Obsoleszenz ist natürlich auch im Automobilbau ein Thema. Wichtiger ist hier aber, dass Bauteile vor allem auch aus Kostengründen für eine bestimmte Lebensdauer konstruiert werden, weil es a) für die meisten Fahrezeuge reicht b) die,die den Defekt haben (= ich + du) nicht die Flottenentscheider sind, und der Erstkäufer das Problem ja nicht hat. Die Kette ist ein gutes Beispiel dafür.


    Was ich mit meinem Auto mache, weiss ich noch nicht. Bei ebay ab 1000? oder Instandgesetzten Motor mit Turborevision bei einer Werkstatt, der ich das zutraue...

    Ich habe es im Moment nicht auf dem Schirm, was hat der Turbo abbekommen? Wenn der ok ist, lass ihn in Ruhe. Da nimmst du unnötig Geld in die Hand. Denke an den Tipp mit dem Austauschmotor, siehe Seite 1 in diesem Thread. Das kommt vermutlich billiger.


    Was am Beispiel Tesla zwecks Mobilität oft verschwiegen wird, ist das du die Dinger nirgends aufladen kannst. Zwar stehen in der Tesla-Map überall Supercharger, aber wenn man genau hingugckt sind das fast immer Hotels, die eine Aufladung nur gegen Bezahlung einer Übernachtung ermöglichen. Insofern ist das eine richtige Mogelpackung. Insbesondere werden potentielle Dieselkäufer von neueren Autos abgeschreckt, und ebenfalls als Umweltverpester dargestellt, was völlig fehlangebracht ist, und Investitionen in eine falsche Richtung lenkt.
    Da gibt es einfach zu viele Leute, die denken es wäre Toll, wenn man überschüssigen Strom mittels Ethereum und Smart Contracts in Elektrofahrzeuge umleitet.

    E-Fahrzeuge sind ein guter Speicher für überflüssigen Strom. Aber, so fazinierend ich das Thema auch finde - ich hätte gerne ein Model S, nur nicht zu DEM Preis - man unterscheidet zu viel bei den Emissionen. Alle reden davon, dass die Dinger LOKAL kein CO2 ausstoßen: Ok. Was ist mit Strom aus Kohle zum laden? Was ist mit den TONNEN von Sand, die man in China umgewälzt hat, um an das Lithium und das Neodym zu kommen? Fahren die Muldenkipper und Bagger mit Solarstrom? Ne, da kommt Diesel rein. Natürlich ist das bei Bauxit für den Verbrennungsmotor und bei Erdöl auch so, auch da gibt es Emissionen. Aber das Einsammeln geht vergleichweise schnell, weil die "Konzentrationen" deutlich höher sind. Niemand käme auf die Idee, Bauxit-vorkommen im ppm-Bereich auszubeuten, bei Lithum hat man keine andere Wahl.


    Umso wichtiger finde ich es , dass Befürworter von Fossilen Brennstoffen nicht gegeneinander arbeiten, sondern sachlich miteinander umgehen und Infos austauschen!
    Ist doch ein absolutes Unding, dass wir von anderen Staaten wegen Stickoxyden NOX an die Wand gestellt werden, diese aber gleichzeitig verkünden, dass Sie sich nicht für CO2 Emmissionen interessieren, welche ausschlaggebend für den Klimawandel sind.

    Dass Politiker gespaltene Zungen haben, ist nun doch nichts neues ;)
    Googel mal "Coal Roller". Das ist (z.B.) in Florida legal. Dein VW nicht. Es geht überhaupt nicht um Emissionen, es geht um Protektionismus. Nicht erst seit Trump - um nur EIN Beispiel zu nennen.

    Ich sehe da eigentlich nur 2 Möglichkeiten:


    - Diffdrucksensor defekt -> wenn möglich, mal mit einem anderen Auto tauschen
    - DPF zu.


    Der ganze Rotz taugt nix. Wenn man schon überlegt, einen 286PS Diesel für die Langstrecke nicht zu nutzen und lieber was anderes zu fahren, muss man die Sinnhaftigkeit doch mal in Frage stellen.

    Lt. auslesen sollte er bei dem Intervall von 432km sein. Aber tatsächlich habe ich die Regenerationen in viel kürzeren Abständen, jedenfalls gefühlt. Beim Automatik merkt man ja sofort, wenn er in den Modus wechselt. Zieht die Gänge weiter hoch, Motorklang ganz anders.


    Jetzt nach der 2ten Reinigung auch immer sehr kurze Abstände, je nachdem sogar zwischen 50 und 100 km und das kann und darf definitiv nicht.


    Bei normaler Fahrweise ist dieser Intervall ausgeschlossen.
    Kannst du mal ein Log machen? Wie sehen denn die Differenzdrücke bei normaler Fahrt aus?

    Also Reserven hätte ich noch. Was mich an der Ausstattung stört: Keine Sitzheizung (zumindest sehe ich keine Knöpfe) und kein Xenon. Aber Abstriche muss man halt immer machen.

    Sitzheizung ist prinzipiell nachrüstbar, aber auch nicht sooo dringlich, solange man kein Leder hat. Xenon nachzurüsten verbietet sich hier preislich. Trotzdem der Tipp: wenn du eine Ausstattung wirklich vermisst, such ein Auto das es hat, sonst wirst du nicht glücklich. Sachen, die leicht nachrüstbar sind, natürlich ausgenommen.


    Fahrwerkskomponenten könnte ich alle in Eigenregie tauschen.

    Ich sage es nur, weil das mehr Arbeit sein kann, als man sich vorstellt. Es ist eben mehr als nur die Dämpfer, und mitunter kann das mal häßlich werden. Ich habe mich erst mit dem Schweißbrenner an meinem Auto vergriffen, weil ein paar Schrauben einfach nicht mehr rauswollten. Ich habe gewonnen, aber Stress und Zeitaufwand war es.


    Ist der hier verbaute Motor eigentlich auch von Steuerkettenproblemen betroffen?

    An sich nicht. Aber irgendwann ist jeder Motor davon betroffen. Um nicht alles nochmal zuschreiben, ein paar Ausführungen hier: Steuerkette selbst reparieren 330d
    Ist zwar der alte Motor, am Prinzip ändert das aber nichts.


    Laut Verkäufer hat er den Turbo tauschen lassen, da ihm seine freie Werkstatt dazu geraten hat, da es sonst laut deren Aussage irgendwann mal zu Folgeschäden kommen könnte. Er lief aber auch mit dem alten Turbo noch gut.

    Wie kommt die Werkstatt denn zu dieser Aussage? Wenn ein Turbo auseinanderfliegt, kann das durchaus Folgeschäden haben. Aber da kann man doch nicht sagen "jetzt läuft er noch gut, aber bald..." Für diese Aussage muss es ja Symtome gegeben haben. Und nochmal: ein Turbolader ist kein Verschleißteil, das ist Quatsch. Wenn man den anständig behandelt und der trotzdem kaputt geht, muss man in seiner Umgebung nach dem Fehler suchen, sonst ruiniert man direkt den nächsten. Hier würde ich wirklich nachhaken. Wenn es der DPF war und das mit der Reinigung erledigt ist - ok. Ansonsten lieber 2x hinsehen und fragen. DPF und Turbo ersetzen sind deutlich über 3k€, da vergeht einem schon mal der Spaß am Auto.*


    Ich tu mich echt schwer, eine Entscheidung zu treffen. Fahrzeug steht ca. 100k entfernt und ich weis nicht, ob ich ihn anschauen soll.

    100km würde mich jetzt nicht aufhalten. 500km wäre was anderes ;)


    Was wäre denn ein guter Preis?

    Der Preis ist garnicht soo schlecht. Aber da er Verhandlungsbereitschaft siganlisiert, sollte man das Auto auch für 7,5k€ bekommen können. Weniger schafft hier noch etwas Luft für Investitionen.


    Klingt nicht schlecht.
    Zur Ausstattung sage ich nichts - die muss dir gefallen.
    Folgende Themen würde ich mir ansehen/ansprechen:


    - regelmäßige Wartung: wie gesagt, die BMW-Vorgaben sollten nicht überschritten werden, ich persönlich würde einen kürzeren Intervall empfehlen
    - Turboladerschaden: hat fast immer eine externe Ursache oder ist misshandlelt worden (nicht kaltgefahren, DPF zu, schlechtes Öl oder zu lange drin, Dieseleintrag, etc)
    - DPF: wer hat das gemacht? Garantie auf diese Arbeit? Die Reinigung ist mitunter ein Glücksspiel.
    - Rost an der Heckklappe? Ist beim Touring ein Thema -> Forensuche. Wenn Scheckheft durchgestempelt ist, geht aber oft noch was mit Kulanz.


    Ansonsten, halt mal fahren und sehen was das Fahrwerk macht (ist da schon mal was getauscht worden?), der muss auch bei höheren Geschwindigkeit ruhig geradeaus laufen.


    Wenn das alles passt, noch ein paar Euro handeln. Dann kann das schon passen.


    Aber dran denken: an ein Auto kann immer was kommen, hier stehen rein von der Laufleistung schon ein paar Sachen an. Das wird über die Zeit etwas Geld kosten. Nicht auf den letzten Drücker kaufen. Etwas an Rücklagen wirst du brauchen. Das ist unvermeidlich.


    Danke schonmal für die Antwort.


    xDrive brauch ich eigentlich nicht unbedingt. Ich wohne zwar am Rande der schwäbischen Alb und falls es doch mal wieder Schnee geben sollte, wäre es ein nettes Feature. Aber der 330d den ich im Auge habe, hat diese Ausstattung halt und wirkt vom Preis her echt super (ca. 8000Euro). Aber wie gesagt, muss nicht nicht sein.


    8k€ könnte einen Blick auf die Details wert sein. Wenn er xDrive hat und es dich nicht stört, hat er es halt. In der schwäb. Alp könnte es ggf. sogar mal hilfreich sein, auch wenn sicher nicht unentbehrlich ist.
    Wie gesagt, stelle das Auto doch mal vor, Fahrgestellnummer (damit kann man einiges machen), Bilder wären auch nicht schlecht. Oder die Anzeige, wo du es gesehen hast.

    Da sind ein paar gute Argumente dabei. Biodiesel... was man damit einmal gewonnen hat, frage ich mich nach wie vor.

    Nichts. Das ist ein ökologisches Feigenblatt, dass sich Amateure ohne das Hirn einzuschalten (oft eine gute Umschreibung für Politiker) ausgedacht haben. Man hätte ja auch mal Fachleute fragen können statt Lobbyisten, aber die zahlen nichts... Die ökologische Bilanz ist schlimmer als bei Diesel aus Erdöl. Allerdings schmiert es besser - gut für die HDP. Nur, das ginge notfalls auch anders.

    Dass das Öl mal überfüllt war habe ich allerdings bisher noch nicht erlebt. Peilstab und Anzeige bleiben da, wo sie direkt nach dem Service auch stehen.

    Schwer zu sagen. zum einen kann es ja einen gewissen Verbrauch geben, 5% (Biodieselanteil) entsprechen bei 7,5L gerade mal 375ml. Sowas kann ein Motor auf 15 oder 20tkm gerne mal verbrauchen. Dann gibt es natürlich immer Meßfehler. Der Motor ist kalt oder warm, steht lange oder gerade erst, mal etwas nach vorne geneigt oder nach hinten... da kommen auch schnell mal 100 oder 200ml Toleranz raus. Dann muss man ja auch noch richtig ablesen - keine Unterstellung. Es gibt bei Öl eben am Meßstab keine harte Grenze (schwarz/weiß), da muss mal etwas interpretieren, das macht ja auch ein paar ml aus.
    Optimalfall natürlich, der Motor verbraucht kein Öl und lagert auf Langstrecke kaum Biodiesel ein.