Muss mich erst mal bedanken. Auch wenns ein bischen länger gedauert hat, bis ich die Informationen bekommen habe, die ich wollte. Diese waren sehr brauchbar.
Das machen alle hier gerne und freuen sich, wenn es geschätzt wird.
Hab jetzt entschieden, dass ich es nicht selbst machen. (...) Ich denke es ist nicht falsch sich da vorab genau zu informieren, anstatt blind drauf loszuschrauben.
Ich denke, du hast an der Stelle alles richtig gemacht.
Sicherlich ist es eine Diskussion Wert, ob man lieber Standartöl nimmt, und möglichst billig 2x im Jahr Ölwechsel zu machen. Oder nur 1x im Jahr und besseres nimmt, als BMW vorgibt.
Standard
Nun, vorgeschrieben ist ein Öl mit LL04, ohne DPF ginge ein LL01. Standard... das ist alles mehr oder weniger eine Leistungsklasse, die Unterschiede sind nicht so groß, dass sie den Unterschied zw. 15tkm oder 30tkm Intervall ausmachen würden. Im Zweifel ist ein kürzerer Intervall besser.
Und nur weil ich meinen Ölwechsel nicht selbst mache, oder die Kette schon alle 150tkm aus Vorsicht tausche, heisst das noch lange nicht, dass ich komplett unwissend bin. In dem Punkt spreche ich wahrscheinlich für die Mehrheit der User hier im Forum.
Das tust du, und jeder hier lernt auch jeden Tag dazu. Diese Kette vorbeugend auszutauschen, halte ich für übertrieben - gerade, weil der Aufwand trotz allem immer noch sehr hoch ist. Ein Ölwechsel ist billiger, schneller und schont auch andere Komponenten, wie den Turbolader, der von der Kettentauschaktion nichts hätte.
Ist natürlich ein Ärgernis speziell für den Kunden, wenn sich heutzutage die Automobilkonzerne über den Einsatz von Bauteilen absprechen, um höhere Gewinne einzufahren. Ist natürlich nicht in deren Sinn Autos zu bauen, die ewig halten. Von der anderen Seite werden diese von der Politik bedrängt, Dinge umzusetzen, die technisch kaum machbar sind. Da interessiert nicht, welcher Energieaufwand betrieben werden muss um ein neues Auto herzustellen, sondern nur dessen Verbrauch, und nicht die Laufleistung. Auch interessiert die nicht, dass durch AGR der Wirkungsgrad in die Knie geht, und durch Mehrverbrauch in Kauf genommen wird. Beim DPF siehts nicht anders aus. Diesel werden verteufelt, obwohl diese die treibende Kraft am Markt sind Verbrennungsmotoren auf Verbrauchsreduzierung zu trimmen.
Wenn du auf die aktuelle Situation eines möglichen (nicht bewiesenen) Kartells zwischen den Herstellern ansprichst: da geht es nicht um die Lebensdauer von Teilen, sondern um das Fassungsvermögen von den Harnstofftanks. Je größer, umso kundenfreundlicher, da der Kunde das Zeug nur auf der Inspektionsrechnung finden soll - an der Tankstelle ist das schwierig, muss dann durch einen zweiten Stutzen betankt werden. Wer die Story um den Smart 1 mitbekommen hat, wo Kunden(innen) Benzin durch die Turboladerbelüftung eingefüllt haben, kann sich vielleicht auch die Angst verschiedener Ingenieure vorstellen. Verschiedene Autofahrer wissen ja nicht mal, ob sie Benzin oder Diesel brauchen. Was sollen die mit Harnstoff? Dazu kommt, dass dein Auto die Leistung reduzieren MUSS ("limp home"), wenn du das Zeug nicht nachfüllst. Die Haue bekommt aber der Hersteller ab, nicht der Gesetzgeber. Die Karre ist liegengeblieben wenn Harnstoff, so eine §$%&/() !!!
Natürlich darf deswegen kein Kartell geschmiedet werden. das die Größe der Tanks begrenzt. Ein größerer Harnstofftank ist ein Wettbewerbsvorteil. Ich verstehe das sowieso nicht, andere Hersteller müssen das auch lösen, und die werden die Tankgrößen sicher nicht an das deutsche Kartell anpassen, die werden ihren Vorteil nutzen.
DPF ist wieder ein anderes Thema, die Technik (die sich vom Nutzfahrzeugbereich leider unterscheidet, was am Preis und am verfügbaren Bauraum liegt) wird im PKW auf Lebensdauer nicht beherrscht und schafft Probleme, die es ohne DPF gar nicht gäbe - auch Emissionen. Anderes Thema. Ganz schön OT hier 
Ist auch ein Ärgernis wenn manche Bauteile durch Computerberechnungen optimiert werden, und bei anderen die mechanische Dimensionierung durch Erfahrungswerte und genauerer Berechnungsmöglichkeiten herab gesetzt werden. Ähnliches gibt es auch bei Elektronikgeräten.
Ja, geplante Obsoleszenz ist natürlich auch im Automobilbau ein Thema. Wichtiger ist hier aber, dass Bauteile vor allem auch aus Kostengründen für eine bestimmte Lebensdauer konstruiert werden, weil es a) für die meisten Fahrezeuge reicht b) die,die den Defekt haben (= ich + du) nicht die Flottenentscheider sind, und der Erstkäufer das Problem ja nicht hat. Die Kette ist ein gutes Beispiel dafür.
Was ich mit meinem Auto mache, weiss ich noch nicht. Bei ebay ab 1000? oder Instandgesetzten Motor mit Turborevision bei einer Werkstatt, der ich das zutraue...
Ich habe es im Moment nicht auf dem Schirm, was hat der Turbo abbekommen? Wenn der ok ist, lass ihn in Ruhe. Da nimmst du unnötig Geld in die Hand. Denke an den Tipp mit dem Austauschmotor, siehe Seite 1 in diesem Thread. Das kommt vermutlich billiger.
Was am Beispiel Tesla zwecks Mobilität oft verschwiegen wird, ist das du die Dinger nirgends aufladen kannst. Zwar stehen in der Tesla-Map überall Supercharger, aber wenn man genau hingugckt sind das fast immer Hotels, die eine Aufladung nur gegen Bezahlung einer Übernachtung ermöglichen. Insofern ist das eine richtige Mogelpackung. Insbesondere werden potentielle Dieselkäufer von neueren Autos abgeschreckt, und ebenfalls als Umweltverpester dargestellt, was völlig fehlangebracht ist, und Investitionen in eine falsche Richtung lenkt.
Da gibt es einfach zu viele Leute, die denken es wäre Toll, wenn man überschüssigen Strom mittels Ethereum und Smart Contracts in Elektrofahrzeuge umleitet.
E-Fahrzeuge sind ein guter Speicher für überflüssigen Strom. Aber, so fazinierend ich das Thema auch finde - ich hätte gerne ein Model S, nur nicht zu DEM Preis - man unterscheidet zu viel bei den Emissionen. Alle reden davon, dass die Dinger LOKAL kein CO2 ausstoßen: Ok. Was ist mit Strom aus Kohle zum laden? Was ist mit den TONNEN von Sand, die man in China umgewälzt hat, um an das Lithium und das Neodym zu kommen? Fahren die Muldenkipper und Bagger mit Solarstrom? Ne, da kommt Diesel rein. Natürlich ist das bei Bauxit für den Verbrennungsmotor und bei Erdöl auch so, auch da gibt es Emissionen. Aber das Einsammeln geht vergleichweise schnell, weil die "Konzentrationen" deutlich höher sind. Niemand käme auf die Idee, Bauxit-vorkommen im ppm-Bereich auszubeuten, bei Lithum hat man keine andere Wahl.
Umso wichtiger finde ich es , dass Befürworter von Fossilen Brennstoffen nicht gegeneinander arbeiten, sondern sachlich miteinander umgehen und Infos austauschen!
Ist doch ein absolutes Unding, dass wir von anderen Staaten wegen Stickoxyden NOX an die Wand gestellt werden, diese aber gleichzeitig verkünden, dass Sie sich nicht für CO2 Emmissionen interessieren, welche ausschlaggebend für den Klimawandel sind.
Dass Politiker gespaltene Zungen haben, ist nun doch nichts neues 
Googel mal "Coal Roller". Das ist (z.B.) in Florida legal. Dein VW nicht. Es geht überhaupt nicht um Emissionen, es geht um Protektionismus. Nicht erst seit Trump - um nur EIN Beispiel zu nennen.