Das sind zwei verschiedene Dinge. Bei der Regelsondenprüfung wird der Lambdawert ausgelenkt, das ist der Bereich 0,7 bis 4. Die Steuerung muss dann korrigieren.
Der Wert 0,97 bis 1,03 ist der Wert, bei dem der Wert als eingeregelt erkannt wird, also ausgeglichen. Es gibt auch Autos, da ist das 0,98 bis 1,02.
Das hat mit der Bosch Software nichts zu tun.
Der Ablauf ist also so: der Motor läuft im Leerlauf und im normalen Lambda-Bereich (0,97 - 1,03). Dann wird eine Störgröße aufgeschaltet, die den Motor aus diesem Lambda-Bereich rausbringt (das ist zwingend erforderlich, damit der Tester das Aufschalten der Störgröße erkennt). Wenn der Lambdawert dann (z.B.) bei 1,4 liegt, muss die Motorsteuerung eingreifen und den Lambdawert wieder auf den alten Bereich einregeln, also zwischen 0,97 und 1,03. Wenn er das geschafft hat, wird die Störgröße weggenommen, und der Ausschlag geht in die andere Richtung, z.B. 0,7. Auch das muss die Steuerung erkennen und wieder einregeln. Es gibt auch Autos, da gibt es nur eine Auslenkung).
Wenn er das schafft, ist die Regelkreisprüfung (oder Regelsondenprüfung) bestanden. Bei neueren Autos läuft das komplett automatisch, beim E90 vermutlich noch nicht, da wird jemand manuell eine Störgröße aufschalten. Es kann dann auch sein, dass die einfach zu groß für den Regelbereich ist, da fehlt mir jetzt die Erfahrung mit dem E90.