Beiträge von MathMarc

    beim E90 halt nicht. Der Federteller ist kleiner als der Durchmesser der Feder nach der ersten Wicklung.
    Bricht die Feder, fällt dir das Auto auf das Rad.
    Und das ist hier schon ein paar mal geschehen. Entweder über Nacht oder beim aus der Garage fahren, so dass sich die Schäden in Grenzen hielten.
    Deswegen sind die Leute hier "übervorsichtig".


    Ich würde die Federn zwar auch nicht vorbeugend wechseln, kann aber verstehen wenn jemand dies möchte.


    Vorne. Hinten passiert außer einem Knall erstmal nichts.
    Dem Rest möchte ich widersprechen.
    Es ist zwar richtig, dass die Federn überwiegend bei geringen Geschwindigkeiten brechen und deswegen sich die Folgeschäden auf Fahrwerk und aufgeschlitzte Reifen beschränken - aber eben nicht immer.


    Ich weiß von mindestens einem Fall, wo die Feder bei ca. 100 km/h auf einer Bundesstraße gebrochen ist. Der Fahrer hat augenblicklich die Kontrolle über das Fzg verloren, und dann sind die Fetzen geflogen. Man kann von Glück sprechen, dass es hier nur Verletzte und keine Todesopfer gab.
    Das sollte man lieber nicht verharmlosen.

    Glückwunsch zum neuen Auto, ich würde aber korrigieren: das Problem bei deinem E91 war der Motor, das Auto war ansonsten doch in Ordnung. Für Probleme wie mit dem Dachhimmel kann das Auto ja nix.


    Egal! Ich bin auch auf Live Bilder gespannt. Noch mehr aber auf deine Erfahrungen mit dem Auto insgesamt. Ich habe mir die "frühen" F31 aus dem Kopf geschlagen nachdem ich im Nachbarforum über schrumpfende Türdichtungen und rostende Sitzgestelle gelesen hatte.


    Ich lese mich gerade auch hier in das Thema ein da ich mir gerade überlege auf die 335i Bremse umzusteigen.
    Nur eine Frage habe ich hier erstmal: Ist es korrekt das die HA beim 330i und 335i soweit gleich ist?


    Sehe bisher in den ETK keinen Unterschied (z.B. bei den Scheibengrößen)


    Bedeutet ich müsste "nur" bei der VA komplett umbauen?


    Genau so ist es. :)

    Das Problem bei den Federn oben ist doch, dass nach vielen Jahren die komplette Historie im Dunklen liegt. Nicht nur dass die vielleicht in einem feuchten Keller lagen (wobei: feucht und kalt ist schlecht, aber feucht und warm ist noch viel schlimmer), die Laufleistung ist unbekannt, Behandlung der Teile unbekannt (Feder vielleicht mal runtergefallen... ganz schlecht, und dann musste jetzt noch nachlackiert werden. Niemals kommt sowas auf mein Auto.
    Wenn ich dann fast neue Federn (30k ist daneben fast neu) sehe, die vielleicht nur wegen einer Tieferlegung rausgekommen sind, dabei sorgsam ausgebaut und ohne Macken trocken eingelagert wurden - darüber kann man nachdenken, wenn sich keine Macken entdecken lassen.


    Von einer Vorstellung sollte man aber Abstand nehmen :
    Da gibt es kein "die geht langsam kaputt", daher bedeutet "ein Jahr drin, alles Tutti" NICHTS. Die Federn funktionieren bis zur letzten Sekunde und brechen unvermittelt, ohne die geringste Vorwarnzeit. Das ist es, was die Sache so gefährlich macht.


    Ansehen am Fahrzeug kann auch immer nur eine Negativ Indikation sein:
    Wenn man einen Schaden sieht, sofort weg.
    Wenn man keinen Schaden sieht, kann sie in Ordnung sein, MUSS aber nicht.


    Ich habe meine alten Federn aufgehoben. Wenn ich mal viel, viel Langeweile habe, entlackiere ich die mal und schaue mir die genau an.

    Ich schließe mich an.
    Definitiv wegwerfen. Mikrorisse musst du nicht mal sehen, selbst wenn du alles blank schleifst. Ist das Risiko nicht wert.
    Ich habe mein Fahrwerk ohne erkennbaren Schaden bei 300.000 km ausgetauscht weil ich einfach ein blödes Gefühl dabei hatte.

    Bei der 348er Bremse ist der Sattel und der Kolben aus Alu

    Macht ja nix.
    Das ist ja eine andere Konstruktion, die eine Art Korb um den Kolben und die Bremsbeläge baut. Damit lassen sich die Spannkräfte besser aufnehmen als mit der offenen Konstruktion die die 330er Bremszange hat. Nur kostet das halt richtig viel Platz.

    Ja, das war ja auch quasi meine Rechnung. Überschlägig reicht das.


    Bei den Belägen wärst du überrascht. Die Breite ist nahezu die gleiche, der 348er Belag ist etwas höher. ca. 7% mehr Belagfläche, das ist alles.
    Die Zange 348/57/30 ist allerdings gut doppelt so goß wie die 330/57/24. Es scheint aber, als wäre sie deutlich steifer, wenn hoher Bremsdruck anliegt - in dem Sinne, dass sie sich evtl. weniger aufbiegt. Damit also vielleicht wieder ein besseres Pedalgefühl!?


    Edit, auch wenn das (sorry dafür) etwas OT wird, ich habe das mal gerade überschlagen :
    Annahmen: Bremsdruck 100bar, Kolben 57mm -> 100bar = 10N/mm2.... 25000N Klemmkraft an der Scheibe, entsprechend 2600kg. Kann mir schon vorstellen dass die 330/57/24 Zange da etwas aufgeht, während die 348er dem noch besser standhält.
    Das nur als Gedankengang, warum die Zange so groß und massiv ist, ohne dass die Beläge wirklich viel größer sind.


    Ja, komischen Effekt kann man den Anschlag auf mein Leben (und mein Herz!) allemal nennen. Das sollte er bitte nicht zu oft machen, da werd ich giftig. Seitdem war aber eigentlich nix mehr.
    ich habe mal in der Bucht geschaut, ne gebrauchte Mechatronik gibts für 370 - 400 Euro. Aber wenn ich dann schon lese "aus M57TU2", dann weiß ich zwar was der meint, aber auch, dass der das Thema nicht überblickt... und die Laufleistung werde ich auch kaum jemals wahrheitsgemäß erfahren. Zustand: arbeitsfähig 8o Danke auch!
    Ne neue kostet 1200,- plus Einbau, da setze ich mal 500,- an. Das ist hart an der Grenze der Wirtschaftlichkeit. Da sollte sich mein Getriebe lieber mal noch etwas anstrengen ;)

    Ich denke, wir sind uns alle völlig darin einig, dass ein Zerlegen des Sattels nichts für Anfänger
    ist. Dieser Job ist zwar im Grunde recht übersichtlich, aber es kommt dabei auf allerhöchste Sauberkeit und Sorgfalt an. Fehler kann man sich dabei keine erlauben, es sei denn, man ist
    lebensmüde. Wir sollten uns nicht gegenseitig unterstellen, dass einer das herunterspielen wollte. Ich jedenfalls lese das aus keinem Beitrag heraus. ;)


    100% Zustimmung. Wie gesagt: Im Zweifel zur Werkstatt, statt selbst zu fummeln.



    Man muss unterscheiden zwischen dem Marketingsprech auf der Webseite, das weitgehend
    an das Marketinggeschwurbel des Herstellers angelehnt ist, und der persönlichen Ansicht von Ralf Schmitz. (...) Mit EBC verdient man gut, da sind die Margen höher als mit anderen Fabrikaten, und wenn jemand das Gemüse unbedingt will, dann bekommt er es.


    Ich meinte ja nur, dass es seine Reputation ist, die unter dieser hochlobenden Aussage auf seiner Webseite leidet. Ich hätte es sachlicher ausgedrückt. Die Fans kaufen es trotzdem, nur springen keine Kunden auf den Zug auf, um dann enttäuscht zu sein, und ggf. auch bei R.S. nichts mehr zu bestellen. Das wäre jedenfalls meine Reaktion, immerhin ist er ja nicht billig.


    Hier im Thema geht es auch primär um Scheiben, weniger um Beläge. Ich würde uns den rat geben, dabei zu bleiben. :)

    Gerne. Nur kann man ja Scheiben und Beläge nicht so leicht voneinander trennen, da rutscht man leicht mal "rüber". Zumal es keine aktuellen Thread gibt, der isoliert die Beläge behandelt :)


    Die "Performance" ist mit dem 54er Kolben nicht schlechter als mit dem 57er. Allerdings kommt
    es dabei darauf an, was genau man unter dem Begriff "Performance" versteht. Pedalgefühl und Bremsbalance sprechen jedenfalls eindeutig für die Beibehaltung des 54er Sattels im Rahmen einer solchen Umrüstung. Mit dem 57er wird das Pedal zwangsläufig eine Spur weicher, und der Pedalweg wird länger.


    Da hast du natürlich Recht. Ich bezog das einzig auf die Aussage des Fragestellers:

    Zitat

    Im Allgemeinen möchte ich einfach nur eine Verbesserung der Bremsleistung erreichen, ohne das man gequietsche hat oder die Bremse erst warm fahren muss, damit sie besser funktioniert als die OEM Variante.


    Dass der Pedalweg länger wird, ist ja unvermeidlich, aber vielleicht ist es nicht so gravierend wie es zuerst aussieht. Immerhin ist das Bremsmoment bei gleichem Pedaldruck ja höher, so dass im Alltag weniger Pedaldruck gebraucht wird für die gleiche Bremswirkung. Das wirkt dem Effekt zumindest entgegen.


    Außerdem verschiebt sich die Balance mehr auf die VA. Da sie dies mit (nur vorne) steigendem Scheibendurchmesser sowieso ein wenig tut, sehe ich jede zusätzliche (und nicht gewinnbringende) Verschiebung nach vorne als unerwünscht an. Es ist schließlich vermeidbar.


    Deswegen wollte ich ja auch auf die komplette 330d Anlage hinweisen. Die von dir genannte Variante hatte ich aber schlicht nicht auf dem Schirm. Die 330er Anlage vorne (also Scheiben + Sattel) würde ich auch nicht mit einer 300er scheibe hinten verbauen.


    Wer aber unbedingt noch mehr Bremswirkung (bei gegebenem Pedaldruck) möchte, und dafür die genannten Nachteile in Kauf zu nehmen bereit ist, der kann das gerne tun. Ich führe hier schließlich keinen Feldzug, genauso wenig wie gegen EBC, ich versuche nur aufzuklären.


    Dann kämpfen wir an der gleichen Front, etwas anderes will ich auch nicht erreichen :drink2:
    Es ist ja nicht mein Geld oder meine Bremsleistung, um die es geht.


    Wie berechnest du eigentlich das Bremsmoment-Verhältnis bei zwei unterschiedlich großen Scheiben? Außenradius Bremsscheibe minus halbe Höhe Bremsbelag = mittlerer wirksamer Radius? Oder gibt es was eleganteres?
    Ich hatte das so für den Vergleich 348 ./. 330mm mal gemacht


    ((348/2)-(60/2)) / ((330/2)-(60/2))= 1,06667 -> 6,667% höheres Bremsmoment... nicht gerade üppig für diese Monsterscheiben...
    (Höhe Bremsbelage habe ich jetzt nur geschätzt)