Ich schließe mich Marc und Andy weitestgehend an. Nur bin ich der Ansicht, dass es reicht,
hinten bei 300 mm zu bleiben, (...) Die Sättel der 300 und 312 mm-Bremsen haben einen 54 mm messenden Kolben, die 330
mm haben einen 57er, und ich finde es vorteilhaft, beim 54er zu bleiben, weil sich damit we-
niger an der Bremsbalance ändert, solange man hinten nicht auch was ändern möchte. Mit
dem größeren Kolben kommt bei gleichem Pedaldruck (aber sich etwas verlängerndem Pedal-
weg) mehr Druck auf die Beläge, in diesem Fall halt leider nur vorne.
Diese Variante hatte ich nicht im Auge. Allerdings wird sie auch nicht die Performance einer 330/57/24 Anlage bieten, aber ist natürlich u.U. günstiger umzusetzen.
Alles mit Sinn und Verstand tun, die Physik beachten (siehe wirksame Radien und Kolbendurchmesser) und auf namhafte seriöse Hersteller vertrauen (also nicht EBC), dann wird das schon.
Der Herr Schmitz hat hier ein ganz anderes Vertrauen:
Zitat
EBC setzt die weltweite Expansion auf dem Automobilmarkt fort und ist der bevorzugte Bremsbelagslieferant von Händlern, deren Kunden beste Qualität verlangen und sich nicht mit billigen Produkten zufrieden geben.
Entweder ist hier die berühmte Ausnahme von der Regel, was die ansonsten hohe Sachkenntnis dieses Händlers angeht, oder aber das Urteil über EBC ist zu hart 
Da die meisten DIYer noch nie einen Bremssattel zerlegt und überholt haben, würde ich vom Erwerb gebrauchter Sättel unbekannten Alters klar abraten. Für erfahrenere Schrauber ist
es natürlich meist kein Problem. Macht man es ordentlich, dann hat hat man praktisch einen neuen Sattel.
Das ist natürlich ein wichtiger Hinweis. Eigentlich war es bei mir auch eher ein Wink mit dem Zaunpfahl gedacht, dass hierbei etwas Sachkenntnis erforderlich ist. Vor dem Hintergrund, wer sich so alles am vergleichsweise einfachen Austausch von Verschleißteilen versucht, kann man nicht oft genug darauf hinweisen, dass sowas nicht Plug 'n Play ist, wenn Gebrauchtteile oder typenfremde Teile zum Einsatz kommen.
Was ist denn ein "DIY"?