Ich hatte heute Urlaubsrückreise mit Kind und Kegel, überwiegend "normale" Geschwindigkeiten, also 120 bis 160km/h, aber auch einige schnellere Abschnitte mit bis zu 200km/h. Leider muss man ja inzwischen selbst auf wenig befahrenen Strecken mit allem rechnen (mit Chaoten ohne Rückspiegel und mit faktisch nicht erklärbaren 500m Tempolimits), so dass sich einige Bremsungen "im mittleren Bereich" ergaben, echte Vollbremsungen hatte ich keine, ich musste auch nie auf Tempo 20 runter.
Das hat die 330x24 Bremsanlage mit Ceramic Belägen schadlos verkraftet. Einmal war ein leichtes Rubbeln zu spüren, das war aber gleich wieder weg.
Also nicht der ultimative Härtetest, aber für den Alltag taugt das.
Eine richtige Vollbremsung hatte ich vor 10 Tagen ( da war ich allein im Auto, bevor einer fragt), als mir bei Tacho 240 ein SUV von der ersten auf die dritte Spur vor die Nase gefahren ist, nur um dort aus ca. 140 auch noch eine Vollbremsung hinzulegen (Blitzer gesehen oder einfach nur dämlich, keine Ahnung). In dem Moment hatte ich leider genug damit zu tun, mein Auto einzufangen (das Heck wurde etwas leicht und links etwas vorwitzig nach vorne) und auf die erste Spur zu fahren - da war jetzt viel mehr Platz. Jedenfalls, in meiner Erinnerung finde ich keinen ABS Regeleingriff an der Vorderachse, für die absolute Bremsperformance braucht man etwas anderes. Aber verkraftet hat die Bremse den Einsatz auch.
Aber, ehrlich gesagt: wenn ich da so drüber nachdenke, ist die beste Lösung langsamer fahren, wenn ich nicht wirklich allein auf der BAB bin. Nur, das bin ich eigentlich nie. Man könnte sich glatt fragen, ob eine dickere Bremse viel bringt.
