Ich glaube, ich habe das Problem wirklich gefunden.
Ich habe die Adaptionen zurückgesetzt. Dann habe ich mir nochmal die Einspritzmengen angeschaut.
Dabei sind mir bei beiden Logfahrten, die ich vorher gemacht habe immer wieder Einspritzmengen von über 10 000 mg/hub aufgefallen.
Vorher1.pngVorher2.png
Bei der Logfahrt nach dem Zurücksetzen der Adaptionen habe ich direkt gemerkt, dass der Motor viel Ruhiger, vor allem beim Beschleunigen läuft.
In dem Log hat sich dieses dann auch bestätigt.
Nacher.png
Das schockierende für mich ist, dass das Steuergerät solch unplausible Werte freigibt, da tatsächlich diese Mengen theoretisch eingespritzt worden, in Realität hat er hoffentlich nicht 16g/hub eingespritzt, jedoch das Maximum was geht, denke ich, wäre interessant zu wissen, wie viel das war, oder ob er wirklich 16g geschafft hat. Ich weiß jetzt nicht worauf die sensordaten basieren.
Das war bestimmt kein Zuckerschlecken für meine neuen Pleuellager.
Jetzt muss sich dies natürlich nur noch am Spritverbrauch bemerkbar machen.
Das erste wird dann wohl ein Ölwechsel sein.
Bzw ich fahre ihn morgen mal heiß und gebe dann Öl nach. Dann sehe ich auch direkt den Realverbrauch.
Wollte demnächst ans AGR, macht mehr Sinn, danach das Öl zu wechseln.
Ich kann es kaum erwarten, das zu testen
Allerdings ist jetzt die Frage, wie es zu solchen absurden Adaptionswerten kam.
Schlechtes Tuning durch den Vorbesitzer? Könnte ich ihm zutrauen.