Da muss ich wieder einmal bei Bada unterschreiben, natürlich fährt sich der Heckantrieb anders, wär auch schlimm wenn nich, immerhin wird das Fahrzeug ja von einer anderen Achse angetrieben. Da der 3er aber ein Gewichtsverteilung von 50:50 hat, würde auch ein reiner Vorderradantrieb hingehend der Traktinsprobleme kein Lösung bringen.
Klar muss man auf ein Ausbrechen des Hecks beim Heckantrieb anders reagieren, wobei ich sagen muss ich hätte keine Ahnung wie ich einen reinen Vorderradantrieb abfangen söllte. D.h. ich müsste mich damit auch in Extremsituationen vertraut machen, ich behaupte mal, dass ich trotz meiner 22 Jahre bereits sehr gut die Grenzen des Autos spüren kann. D.h. nehmt euren E90 fahrt auf nen Parkplatz (am Besten mit Gefälle) und treibt euren 3er in den Grenzbereich, denn was anderes werdet ihr bei einem Wintertraining auch nicht machen, nur wird euch dabei noch erklärt was man machen sollte in den jeweiligen Fällen. Wobei ich der Meinung bin das reine Anweisungen was man machen soll nicht immer Zeilführend sind, es klappt zwar für den Moment aber zu einem anderen Zeitpunkt reagiert man doch falsch. Es ist also ein gewisses Gespür und Gefühl gefragt um richtig zu reagieren, in manchen Situationen hilft aber auch mal etwas Glück
Ich sag mal so ich hatte letzten Winter auf meinem E46 das erste mal neue Winterreifen und im Vergleich zu "abgefahrenen" (4,5mm Profil) war das ein Himmelweiter Unterschied, genauso können die Winterreifen an sich ein Problem darstellen, auch wenn sie neu sind, ach und nie vergessen der ADAC testet Winterreifen immer auf Fronttrieblern, die guten UltraGrip können sich mit Heckantrieb wesentlich anders verhalten! Und auch zwischen den Generationen gibt es große Unterschiede, seit Jahren gleichbleibende Güte der Winterreifen bekommt man bei Goodyear und Michelin nicht, die einzigen die seit Jahren top-Ergebnisse erziehlen sind Conti und Dunlop. Ich kann mich z.B. an den Michelin Alpin A2 erinnern, der war auch bei ADAC nicht mal empfehlenswert.