Fehler nach Automatikgetriebeölwechsel

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    • Fehler nach Automatikgetriebeölwechsel

      Hallo zusammen,

      ich habe heute mein Automatikgetriebeöl gewechselt und die Adaptionen gelöscht.
      Ich bin eben gut 100km gefahren und mir fällt auf, dass wenn ich in der 3. Fahrstufe bis auf 3000 Umdrehungen beschleunige und dann einfach rollen lasse ich immer ein ruckeln zwischen 2300-2100 Umdrehungen beziehungsweise ein absacken
      der Drehzahl habe und die auch spüre. Die Teile sind alle original von BMW.
      Ist das normal und mir ist das vorher nicht aufgefallen? Das füllt sich ein wenig so als würde man einfach den Gang rausnehmen.
      Liegt das an den gelöschten Adaptionen? Keine gespeicherten Fehler von ISTA.
      Getriebeöl wurde nur zur Sicherheit gewechselt.
      Würde mich über Hilfe freuen.

      Gruß Paul

      ""
    • Zu viel Öl? Unwahrscheinlich, denn wenn das Öl an der Einfüllschraube wieder rausläuft, isser voll, wie willst du da noch mehr Öl reinmachen?


      Ich tippe auf die gelöschten Adaptionswerte, wahrscheinlich hat man versäumt, das Getriebe nun auch neu zu adaptieren, da gibt es ein kompliziertes Verfahren dazu, wie man das macht, wenn das nicht gemacht wurde, befindet sich das Getriebe nun in der Anlernphase, weil es "sich selbst nicht mehr kennt", es benutzt Standardwerte zum Schalten, die manchmal eben nicht passen, dann weiß es nicht, ob es schalten soll oder nicht und probiert da rum.

      Die Adaptionswerte hätte man nach einem simplen Getriebeölwechsel nicht unbedingt löschen müssen, diese geringfügigen Veränderung durch das neue Öl hätte die Automatik auch selber nach und nach berücksichtigt und sich angepasst.

      Was anderes ist es, wenn man auch mechanische Komponenten mit getauscht hätte.


      Autofan Dieter

    • Man muss halt auch die richtige Temperatur haben beim befüllen. Keine Ahnung wie sehr sich das auf den Füllgrad auswirkt. Die Adaptionswerte wurden bei mir nach dem Spülen auch gelöscht. Die ersten paar Meter ist Simon selber gefahren. Da hat man die Schaltvorgänge leicht gespürt. Aber nach ca. 4-5km war da nix mehr zu spüren. Mir wurde dann von Simon dazu geraten die Rückfahrt gemütlich angehen zu lassen. Keine Vollast etc.

    • Maniac79 schrieb:

      Das Getriebe muss beim einfüllen des Öles eine gewisse Temperatur haben. Wenn das Öl im kalten Zustand eingefüllt wird dann ist zu viel drin...wäre nicht der erste Fall... ;)
      Ja, Öl dehnt sich aus beim Heißer werden.

      Aber um wie viel Volumen? Das ist mengenmäßig so wenig Unterschied, das kann man vernachlässigen. Außerdem haben die Konstrukteure da immer auch eine Toleranz mit eingebaut, wenns Öl an der Einfüllschraube wieder rausläuft, ist es gut, Schraube drauf und fertig.

      Wie stellst du dir denn in der harten Werkstattpraxis das Anwärmen von kaltem Getriebeöl vor? Verfügt die Werkstatt über eine Heizplatte, auf der ein alter großer Topf steht, in dem man das Öl reinkippen muss? Wenns so wäre, hätte man schon von zahlreichen Werkstattbränden gehört, wo ein Brand ausgebrochen ist, weil ein Azubi die Aufsicht über diesen Anwärmvorgang versäumt hatte oder man eben mal Mittagspause gemacht hatte und schwupps, macht es "wumm" und die Bude steht in Flammen.

      Oder meinst du, die Werkstätten haben dafür einen Aufwärmofen? Darin könnte man dann auch die Plastikkanister direkt reinstellen. Gleiches Problem mit dem Erwärmen und der Brandgefahr.

      Nein, das Öl wärmt da keiner auf, niemand macht das.

      Alternativ wäre natürlich vorstellbar, dass man solche Ölwechsel nur im Sommer bei großer Hitze machen sollte, dann hätte das Öl wohl die richtige, warme Temperatur ohne dieses gesondert erhitzen zu müssen. Gibt es eine solche Werksvorschrift von ZF?


      Autofan Dieter
    • Dein Getriebe muss beim begin des Abgleiches eine Temperatur von 30-40 grad haben.
      Richtige Vorgehensweise
      1. Motor aus, Öl rein bis es raus läuft
      2. Motor starten und wieder Öl rein bis es
      rausläuft, Schraube zu und alle Gänge
      Durchschalten.
      3. Getriebe auf 30 grad bringen, Schraube auf
      Und warten bis der Ölfilm abreißt und es
      nur noch tropft. Dann Erst die Schraube
      rein. Dabei darf die Temperatur nicht über
      50 grad gehen.

      Und genau so sollte es auch in einer Werkstatt gemacht werden, wenn es richtig gemacht wird

      Bei Interesse an Adapterhülsen für die f30 Performance Bremse, Bremsscheiben hinten oder gleich der kompletten Anlage PN an mich

    • Autofan Dieter schrieb:

      Maniac79 schrieb:

      Das Getriebe muss beim einfüllen des Öles eine gewisse Temperatur haben. Wenn das Öl im kalten Zustand eingefüllt wird dann ist zu viel drin...wäre nicht der erste Fall... ;)
      Ja, Öl dehnt sich aus beim Heißer werden.
      Aber um wie viel Volumen? Das ist mengenmäßig so wenig Unterschied, das kann man vernachlässigen. Außerdem haben die Konstrukteure da immer auch eine Toleranz mit eingebaut, wenns Öl an der Einfüllschraube wieder rausläuft, ist es gut, Schraube drauf und fertig.

      Wie stellst du dir denn in der harten Werkstattpraxis das Anwärmen von kaltem Getriebeöl vor? Verfügt die Werkstatt über eine Heizplatte, auf der ein alter großer Topf steht, in dem man das Öl reinkippen muss? Wenns so wäre, hätte man schon von zahlreichen Werkstattbränden gehört, wo ein Brand ausgebrochen ist, weil ein Azubi die Aufsicht über diesen Anwärmvorgang versäumt hatte oder man eben mal Mittagspause gemacht hatte und schwupps, macht es "wumm" und die Bude steht in Flammen.

      Oder meinst du, die Werkstätten haben dafür einen Aufwärmofen? Darin könnte man dann auch die Plastikkanister direkt reinstellen. Gleiches Problem mit dem Erwärmen und der Brandgefahr.

      Nein, das Öl wärmt da keiner auf, niemand macht das.

      Alternativ wäre natürlich vorstellbar, dass man solche Ölwechsel nur im Sommer bei großer Hitze machen sollte, dann hätte das Öl wohl die richtige, warme Temperatur ohne dieses gesondert erhitzen zu müssen. Gibt es eine solche Werksvorschrift von ZF?


      Autofan Dieter
      Sorry, aber ist das dein Ernst mit Öl aufwärmen vor dem einfüllen? ?(

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    • Der Thread-Starter sollte am besten einfach beschreiben, wie er den Ölstand eingestellt hat, dann wissen wir mehr.
      Was außer Öl und Ölwanne wurde gewechselt?
      Dichtbrille und Hülsen? Da habe ich in letzter Zeit die lustigsten Verwechslungen erlebt :)
      Denn Die Dichtbrille von 6HP19 und 6HP26 sind verschieden, sehen sich aber extrem ähnlich.
      Wenn hier das jeweils falsche Teil verbaut wird, hat das "interessante" Symptome zur Folge.


      Getriebedoktor - denn die Automatik hat es verdient! :D


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    • Hallo zusammen,

      danke für die zahlreichen Antworten.

      Ich habe nur die Ölwanne ausgetauscht.

      Nach dem montieren der Ölwanne hab ich direkt das Öl aufgefüllt und die Schraube mit der Hand reingedreht. Dann bin ich über ISTA in den Ölstandsabgleich rein gegangen und habe
      dann gewartet bis das Öl über 30 Grad hatte.

      Dannach hab ich den rest ergänzt und gewartet bis der Ölfilm abgerissen ist und die Schraube reingedreht. Ich hatte aber Angst das zu wenig Öl
      drin ist und hab die Schraube anschließend nochmal rausgedreht und da kam wieder ein Öl "strahl" raus und ich habe die Schraube einfach wieder reingedreht. Vielleicht ist das der Fehler gewesen. Ich hätte warten sollen bis der Ölfilm erneut abreißt?

      Gruß Paul

    • War der Motor an beim Ölstand einstellen?
      Wichtigste Information (meiner Meinung nach)


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