Beiträge von Jaky

    Mischbereifung auf 'Gleichbefelgung' zu fahren ergibt nicht wirklich einen Sinn, außer du möchtest alle Nachteile vereinen.
    Weshalb möchtest du denn Mischbereifung? 225er oder 235er rundum sind eigentlich ideal, insbesondere bei nicht so leistungsstarken Fahrzeugen.

    1000 km machen meiner Meinung nach den Braten nicht, aber ich garantiere für nichts!


    Reinigen mit Walnussgranulat ist top, insbesondere bei den Einlässen, das würde ich aber von jemandem machen lassen, der sich damit auskennt. Die ASB könntest du evtl. auch selber reinigen, falls du dir das antun möchtest. In dem Fall könntest du günstig eine gebrauchte ASB kaufen, diese reinigen (einen Tag entsprechend einlegen und dann abkärchern) und anschließend deine gebrauchte wieder weiter verkaufen. Das wäre die dreckige aber günstige Variante (<20€), die teure Variante wäre neu kaufen (ASB+AGR ~1500€ Teilekosten).


    GKen+Steuergerät sollte normalerweise jede Werkstatt hinbekommen, auch wenn der Ausbau problematisch ist (vorher abklären, wer die Kosten im Fall der Fälle trägt).


    Ich bin gerade in der selben Situation, wobei ich GKen+STG schon gewechselt habe und eine gebrauchte ASB bereits unterwegs ist :)

    Um welche Felgen es geht bzw. um welches Styling ist erstmal relativ egal. Ich verstehe dein Problem nicht, du gehst an die Sache auch falsch heran. So wirst du nicht in‘s Ziel kommen. Mal ein paar Fragen:
    - Die Reifenfreigabe bekommst du (wie bereits erwähnt bzw. angedeutet) von nahezu jedem Reifenhersteller. Weshalb hast du denn noch bei keinem angefragt und weshalb möchtest du auch unter keinen Umständen selbst diese E-Mail schreiben? Die EG-Ü dürfte bei der Größe bei einem fähigen Prüfer bereits ausreichen. BMW erteilt dir dafür sicherlich keine „Freigabe“.
    - Traglastbescheinigung bereits angefordert?
    - Was möchte dein Prüfer sehen bzw. was sagt dieser dazu?


    Wie du vorgehen kannst, kannst du dem angepinnten Thread entnehmen:
    Muss ich meine Felgen wirklich eintragen lassen?

    AU die Zweite: Bestanden. Hatte gestern kurzfristig die Möglichkeit, das Ganze in einer Werkstatt nochmal anzugehen. Gleiche Vorgehensweise und gleiche Problematik: Die Drehzahl aus dem Standgas schnell genug auf den geforderten Wert anzuheben, dort zu halten, nicht abfallen lassen und nicht überdrehen. Mit mir am Gaspedal war das beim zweiten Anlauf aber direkt erfolgreich.


    Die Alternative wäre gewesen, die Maximaldrehzahl manuell anzuheben

    .... keine Eintragung notwendig.
    Reifengröße 225/40 18 rundum. ....


    Aber sehr wohl eine Abnahme, sogar eine (teure) Einzelabnahme. Ob diese dann in die Fahrzeugpapiere eingetragen wird ist im Prinzip erstmal nebensächlich.
    Welche „Unterlagen“ hast du denn vom „TÜV“ bekommen?

    Nochmal, gerne ein drittes, aber auch letztes mal für dich: Das spielt keine Rolle, da die Freigängigkeit gegeben sein muss. Die Freigängigkeit ist in einem solchen Fall nicht gegeben.
    Wenn du die Freigängigkeit prüfst bzw. geprüft hättest, würdest du das auch feststellen. Die Zuladung spielt hierfür übrigens keine Rolle. Das Fahrzeug muss maximal eintauchen, was mit verschränken simuliert werden kann, hierfür ist keine Beladung erforderlich. Die Felge taucht dabei ins Radhaus ein, was bei bündigen oder gar überstehenden Felgen nicht möglich ist, da sie anstehen. Somit nicht freigängig.


    Nicht konforme Abnahmen (insb. von nicht freigängigen Rädern) können übrigens jederzeit von einem Beamten in grün angezweifelt werden. Das passiert mittlerweile immer häufiger und teilweise sogar reihenweise (siehe Essener Motorshow 2017). In einem solchen Fall ist die Abnahme nicht das Papier wert, auf dem sie steht.


    (Und noch ganz nebenbei ein klitzekleiner Hinweis, weil ich gerade das hier lese: „war direkt beim TÜV SÜD und wurde ohne probleme eingetragen.“ -> TÜV oder andere Prüfstellen tragen nichts ein, gar nichts, das macht die KFZ-Zulassungsstelle.)

    Also lag ich mit meiner Annahme richtig, dass die Freigängigkeit nie geprüft wurde. Das ist nicht weiter verwunderlich, da nur so solche abenteuerlichen Aussagen zustande kommen können. Wenn man die Freigängigkeit nicht prüft, kann man unmöglich Aussagen zur Freigängigkeit tätigen.


    Nicht bündig waren die FELGEN nicht die REIFEN ....


    Ich wiederhole es gerne nochmal: Das Rad muss freigängig sein. Ein Rad besteht nicht nur aus Gummi (diesen Teil nennt man Reifen) sondern auch aus der Felge (das harte in der Mitte des Rades). Beim fahren federt ein Fahrzeug ein (siehe Funktionsweise Fahrwerk), folglich muss selbstverständlich das komplette Rad freigängig sein, und zwar in jeder Situation. Das ist beim e9x mit bündigen oder gar überstehenden Rädern nicht möglich, jedenfalls nicht ohne weiteres.