Beiträge von the bruce


    Subjektive Meinung hin oder her . . . :whistling:


    Hier liegt ein Missverständnis vor. Denen, die diesen Motor kritisieren, geht es nicht um
    die Spitzenleistung. Die 170 PS reichen fast immer. Es geht in erster Linie um das sehr
    schwache Durchzugsvermögen, und in zweiter Linie vielleicht noch um den Motorklang.
    Letzteres ist extrem subjektiv, aber der maue Durchzug lässt sich auch objektiv nicht
    wegdiskutieren. Ein 325i N53B30 oder auch ein 320d bieten da nicht nur ein bisschen,
    sondern ganz erheblich mehr, und das macht sich auch im Alltag in nahezu jedem Augen-
    blick bemerkbar. Sie fahren sich einfach souveräner und angenehmer. Rasen muss man
    nun wirklich nicht, um das festzustellen.


    Trotzdem kann ein 320i selbstverständlich zu einem passen. Schließlich ist er günstiger
    in Anschaffung und Unterhalt. Im Vergleich zum 320d gilt das natürlich nur für halbwegs
    geringe Jahresfahrleistungen.


    ;)


    Habe ich das nun richtig verstanden, dass das Öhlins (quasi wie die guten alten
    gelben Konis) nur eine gemeinsame Verstellung von Zug- und Druckstufe ermöglicht?


    Ja, Zug und Druck gemeinsam, und dabei wie Klappspaten schon sagt vor allem die Zugstufe.
    Prinzipiell ganz ähnlich wie bei Bilstein (B6 adjustable, B16) und Sachs Performance, die ja
    ebenfalls Einrohrgasdruckdämpfer verwenden.
    Bei Koni (Sport/gelb und rot) und KW Variante 2 - beide mit Zweirohrdämpfern - ist es da-
    gegen anders, da wird ausschließlich die Zugstufe eingestellt.
    Eigentlich sind KW Variante 3, KW Clubsport und Bilstein Clubsport die einzigen gängigen
    (und mit TÜV versehenen) Fahrwerke, bei denen sich Zug und Druck getrennt einstellen
    lassen. Was man aber auch erst mal können muss. Einfach ist das nicht.





    Um Verschleiß auszugleichen reicht es ja, wenn man beides zusammen verstellt.
    Aber zum abstimmen?
    Nicht unmöglich, aber definitiv schwierig.


    Oder viel einfacher, je nach dem wie man es sieht. ;):)


    Irgendwo bei Öhlins gab's auch die Anleitungen als PDF zum Runterladen. Einmal allgemein
    und ausführlich, und dann noch spezifisch für das E90-R&T etwas knapper.





    Wenn Öhlins durch die entsprechenden Händler anbietet, gleich passende (Wunsch-)Federn
    mit zu liefern, lässt sich dann auch das Grundsetup vom Dämpfer vorgeben? Wie hier mehrfach
    gelesen müsste das ja auf die Feder angepasst sein.


    Das geht zwar, und einige versierte Händler wie Zupin könnten die Dämpfer sogar selbst
    anpassen (und ggf. später auch überholen), aber nötig sein wird das nur in den seltensten
    Fällen. Oder willst du ein 24h-Rennen bestreiten? Man darf sich da auch nicht verrückt
    machen lassen. Wenn man das Buch von Wolfgang Weber, der ja KW-Vertragspartner ist,
    gelesen hat, dann neigt man dazu manches überzubewerten. :whistling: Auch das Buch ist von KW
    gesponsert, darum steht auch "KW" außen drauf und es ist KW-Werbung drin. Lesenswert
    ist es trotzdem.


    ;)


    Hier nochmal zum Vergleich, vllt. nützlich.


    Fahrwerk: Eibach Pro Kit
    Dämpfer: Original BMW
    SWP: Nein


    Erstaunlich wie weit der runter gekommen ist. :) Für manchen vielleicht schon zu viel. 8|





    - Eibach Pro Kit setzt sich nicht, ist aber bei bereits verbautem M-Fahrwerk wie "Wasser in die Pengertz drang" (Kann man sich sparen).


    Das würde ich so nicht sagen. Sieh dir den von DDre an. ;)





    Könnte man Notfalls das Schlechtwegepaket auch in ein anders Fahrwerk verbauen als in die originalen von BMW?


    Ja, kein Problem, solange es kein Gewinde ist. ;)

    Dann sollte Wardpa den Anfang machen.


    Richtig großartig wäre es, wenn auch ein paar Leute dasselbe tun könnten,
    die hier in der Vergangenheit mit ihrem Protokoll vorstellig gewesen sind.
    Idealerweise dann zusammen mit Nennung der damaligen Beitragsnummer.

    Die Tatsache allein, dass auch ein paar kleinere wirkungsgradförderliche Nebenfaktoren
    existieren, ändert aber nichts daran, dass der Wirkungsgrad unterm Strich nicht zu steigen
    scheint. Es ist ja hinreichend bewiesen, dass der Verbrauch mit steigendem Ethanolgehalt
    zunimmt, jedenfalls bei allen handelsüblichen und serienmäßigen Motoren. Mit absurden Ver-
    dichtungsverhältnissen, Ladedrücken und gewagten ZZPs mag das anders aussehen, aber
    werksseitig sind die nun mal nicht vorgesehen.
    Im Übrigen mache ich "η" anders als Hydrou auch nicht am "Kaloriengehalt" des verwendeten
    Kraftstoffs fest, sondern schlichtweg an der Kraftstoffmenge. Der Brennwert von Diesel ist
    übrigens auch höher als der von Benzin - mit ein Grund für den niedrigeren Verbrauch. Ich
    habe bislang aber noch nicht gehört, dass jemand den "Dieselvorteil" deshalb relativiert.

    Ach ja, vielleicht sollten wir uns angewöhnen, zumindest immer dann,
    wenn die Vermessung sauber gelaufen ist, den Betrieb zu nennen.
    Von mir aus auch gerne dann, wenn etwas schief gelaufen ist, denn
    dann erspart man anderen, die gleiche Erfahrung machen zu müssen.



    :!:

    Sehr schön dargelegt. Ich wünschte jeder würde erzählen warum er zur Vermessung
    war, was das Problem ist, und womit ggf. das Auto von der Serie abweicht.


    Warum haben die Jungs die Frage nach der Sternkennzeichnung verneint? Du führst
    doch ein "*" auf.
    Die li/re unterschiedlichen Sollwerte für den Sturz an der VA kann ich mir auch nicht
    erklären. Solange die Ausgangswerte aber stimmen muss uns das "Soll" nicht weiter
    stören. Dass der Sturz vorne so niedrig liegt ist aber bei einem E9X mit Standardfahr-
    werk völlig normal. Die Sollwerttoleranzbandbreite geht sogar mit in den positiven Be-
    reich.



    Na denn:



    VA:


    - Sturz ok, schön seitengleich
    - Vorspur ok (sie war vorher viel zu groß)
    - Spurdifferenz, Nachlauf und Spreizung ok



    HA:


    - schön niedriger Sturz, nahe am Sollwert und schön seitengleich
    - Vorspur exakt auf dem Sollwert von 17 Minuten



    Unterm Strich macht das einen guten Eindruck. Steht das Lenkrad gerade, dann
    besteht keinerlei Anlass etwas auszusetzen.
    Verstärkter Innenkantenverschleiß ist damit auch nicht zu erwarten. Trotzdem
    bleibt es natürlich sinnvoll etwa alle 10 Mm die Reifen vo/hi zu tauschen.

    Ausschließen würde ich beides nicht. Aus der Ferne können wir das eh nur schwer beurteilen.
    Womöglich war auch noch Schmodder zwischen Bremsscheibe/Distanzscheibe/Felge, und wenn
    der nachgibt, was er unweigerlich tut, dann geht die Anzugsspannung der Radbolzen verloren.


    Auch das ist ein Grund, warum man nach etwa 100 km seine Radschrauben nachzieht. Der 2.
    Grund ist der, dass so versehentlich vergessene Radbolzen auffallen. Das kommt nämlich vor im
    Eifer des Gefechts. Während der Reifenwechselsaison ist in den meisten Werkstätten "Akkord-
    arbeit" angesagt. Unter Idealbedingungen wäre ein Nachziehen überflüssig. Das Märchen von
    den vermeintlich "weichen" Alufelgen war schon immer Blödsinn. Es wird nur erzählt, weil kaum
    ein Serviceberater diese Maßnahme mit mangelnder Zuverlässigkeit des hauseigenen Personals
    begründen kann. Das ist sogar mehr als verständlich.


    Aber klar ist, dass mit E10 die abgegebene Leistung kleiner werden muss, da der motorische Wirkungsgrad nicht besser werden kann.


    Eben, und genau das sagte ich. Also nicht "jain", sondern ein klares "ja"!




    Zitat


    Und ein modifizierter Otto-Motor kann mit höheren Ethanolgehalten i.d.T. einen höheren Wirkungsgrad aufgrund höherer Klopffestigkeit erzielen. Nur reichen da keine 10% und der Motor muss dafür appliziert worden sein und ein eigenes Motorkennfeld bekommen.


    Das sagte ich aber auch schon, jedenfalls habe ich versucht mit meiner
    Erklärung zu den ZZPs genau das anzudeuten. Eine höhere Verdichtung
    würde noch mehr helfen. Es gibt heutzutage Ottos, die liegen über 13:1.


    1. Hand, Vollständiges Service Heft, Original Zustand und Top Ausstattung findet man nicht an jeder Ecke.


    Ist klar, aber Interessenten für einen E36 eben auch nicht. ;)


    Und die, die bereit sind sich so'n Ding zuzulegen, die wollen bzw. können maximal einen Riesen ausgeben.
    Es traut sich ja auch nicht mehr jeder in einem E36 gesehen zu werden. Nimm es nicht persönlich, aber
    der Begriff, der den allermeisten Menschen bei "E36" in den Kopf kommt, lautet "Döner". Ist einfach so.


    Ich kann ja auch nix dafür. ;);)


    Motte ihn ein, in 10 Jahren hast du einen schönen Youngtimer. Dann sind auch die Tuningmöhren von
    der Straße verschwunden.