Beiträge von the bruce

    Lass das lieber. Hier werden zwar einige erzählen, dass es bei ihnen gut geklappt hat
    und alles super ist, aber ich glaube das erst, wenn ich das Auto persönlich nach 10
    Jahren gesehen habe und da noch nichts rostet. Genau das ist nämlich in vielen (sehr
    vielen) Fällen das Problem. Zumindest mittel- bis langfristig. Und dafür wäre mir mein
    Auto zu schade. Dir deins sicher auch.


    Du hast sogar Recht. ;) Und natürlich bin ich nicht böse, wenn du mich auf einen Fehler
    hinweist.
    Wie Haifisch aber sagt (und ich auch schon angedeutet hatte) wird das aber sehr schwierig.
    Man wird den Nachweis nicht führen können. Hinzu kommt, dass - wenn wir es denn schon
    ganz genau nehmen wollen - der Hersteller die bisherige Nutzung in Abzug bringen könnte.
    Natürlich macht das keiner bei einem popeligen Artikel wie einer Bremsscheibe. Aber wenn
    der Kunde nun mit Einbaukosten ankommt, dann werden die vielleicht auch auf stur schalten.
    Vielleicht. Bislang alles Spekulation. Fragen kostet nichts. Vorher würde ich aber erst wie
    schon geschrieben die Fakten klären. Also Werkstatt aufsuchen, Mängel schildern, und dann
    idealerweise Messuhr anbringen und MESSEN !! Sonst stochert man doch nur im Nebel.


    ;)


    Ist ganz normal und liegt an den gelegentlich nicht aufeinanderpassenden Verzahnungen.
    Ist also nix Defekt.


    Einfach nen anderen Gang rein, kurz Kupplung kommen lassen und danach geht der 1. rein.
    Liegt dann einfach nur an einer unpassenden Stellung der Gangräder.


    Richtig. Ein Getriebeölwechsel kann zwar nicht schaden und wirkt sich allgemein positiv
    auf den Getriebeverschleiß aus, aber er wird an DIESEM Phänomen nichts grundlegendes
    ändern.
    Sollte die Viskosität des werksseitigen Öls eher hoch liegen und man füllt was niedervisko-
    seres ein, dann verbessert sich tendenziell die Schaltbarkeit im kalten Zustand. Das kann
    aber dann bei warmem Getriebe nach hinten los gehen.


    ;)

    Gutachten ausdrucken und lesen ist ja klar, denke ich. Am besten mit einem Textmar-
    ker die relevanten Dinge anstreichen. Sonst blickt man nicht durch. Und wenn auch
    das noch nicht reicht:
    Einfach mit dem Gutachten unterm Arm und noch vor dem Kauf/Aufziehen der Räder
    zum TÜV-Onkel gehen und das mit dem bequatschen. Vorher anrufen ist auch nicht
    verkehrt, schon wegen des Timings. Wer an einem Freitag Nachmittag im April ohne
    Termin zum TÜV kommt darf sich nicht wundern, wenn der Laden voll ist und niemand
    Zeit hat.

    Belagablagerungen KÖNNEN sein, MUSS aber nicht. Was es ist, das bekommt man nur durch ein
    systematisches Vorgehen heraus.


    :whistling:



    Jetzt meine Frage: Habe ich Anspruch die Einbaukosten erstattet zubekommen? Ich habe sie in
    einer Werkstatt meines Vertrauens einbauen lassen.


    Nein. Selbst dann nicht, wenn wir mal unterstellen, dass das Material von Belägen und Scheiben
    fehlerhaft gewesen sein sollte. Und das ist eher unwahrscheinlich.




    Wie soll ich Materialfehler nachweisen und wie wollen die von bremsen.com mein Verschulden
    nachweisen? Ich dachte, da sich die Bremse verzogen hat ist es ein Materialfehler.


    Es wird dir kaum gelingen das nachzuweisen. Entweder du kannst das dem Händler glaubhaft
    machen und er nimmt sie zurück oder eben nicht.
    Der Punkt ist: Es ist weitaus wahrscheinlicher, dass entweder ein Einbaufehler vorliegt oder
    weitere Mängel am Auto, die das Problem begünstigen. Konkret: verzogene, rostige nicht
    hinreichend gesäuberte und somit nicht plane Radnaben, falsche Anzugsmomente, Radlager-,
    Spurstangen- oder Radführungsspiel, oder auch falsches Einbremsen. Auch die Reifen können
    einen Höhenschlag aufweisen, den man erst beim bremsen so richtig spürt.
    Irgendeinen "Beweis" zu führen ist da schon im Ansatz so gut wie unmöglich bzw. mit enormen
    Kosten verbunden. Das lohnt einfach nicht.


    Bevor man da jetzt einfach blind Dinge tauscht und die Ursache aus dem Blick verliert, muss
    zunächst mal eine Analyse stattfinden. Also messen. Scheibenschlag und Dickenabweichung.
    Wenn erster zu groß ist, dann Scheibe runter und Radnabe auf Seitenschlag vermessen. Und
    selbstverständlich die gesamte Radaufhängung auf Spiel checken. Wenn da was wackelt, dann
    kann man sich die Messuhr sparen.


    ;)

    Rundum 235/40 R18 auf eine 8.0x18 ET35 und fertig. Für's Fahrverhalten die beste Lösung
    und der Platz reicht locker.
    Wer keine Angst vor Bordsteinen und Waschanlagen hat bzw. weiß, was er tut, der kann
    auch eine 8.5" nehmen. Sonst würde ich das eher lassen.
    Selbstverständlich sollte man dann auch einen Top-Reifen kaufen und keinen Murks.
    Und um ehrlich zu sein: Ein 325i hat ohnehin nicht den Bumms um die HA zu überfordern.

    Gut dokumentierter Bericht !! :thumbup:


    Die Diskussion um die Keilform verstehe ich ohnehin nicht. Genau kann man ohnehin nur
    an gerade Teilen messen und das wäre noch am ehesten der Schweller. Und demnach ist
    auch so noch etwas Keilform vorhanden. Und am allerrichtigsten ist es immer noch die
    Federwege zu berücksichtigen (was du ja getan hast; alles andere würde mich auch bei
    WW sehr wundern).
    Trotzdem - ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass das Auto generell etwas zu
    tief eingestellt ist. Hast du WW und Werkstatt bedrängt, dass du es gerne tief möchtest?
    So würde ich befürchten, dass das Auto nicht nur in der "Furchröhre" auf die Anschläge
    geht. Und das ist nicht nur für's Auto gar nicht gut, sondern kann auch gefährlich werden.




    Ich denke den Kumho werde ich auch mal Testen. Aktueller Mini GP hat den Kumho V70A
    /V700 ab Werk drauf bin den gefahren und der ist echt Top.


    Das ist aber ein echter Semi und eine andere Hausnummer als der KU36. ;) Angesichts
    des Gewichts eines 330d (oder auch 335i) würde ich ohnehin zu einem steiferen Reifen
    tendieren und mal dem AD08 bzw. dem neuen AD08R eine Chance geben. So viel teurer
    ist der mittlerweile auch nicht mehr.


    Sind RFT's eigentlich anfälliger als normale Reifen?


    Nö. Ich würde sogar sagen robuster. Schließlich muss er ja auch 'ne Weile das Auto
    auch ganz ohne Luft tragen können.
    Natürlich ist das kein Grund arglos und unnötig spitze Bordsteinkanten zu befahren.
    Auch einen RFT kann man kaputt fahren. Und natürlich kommt es auch etwas auf
    den Querschnitt an.