Beiträge von the bruce

    Wie soll man das "quantifizieren"? Nun, es bewirkt halt etwas mehr Verschleiß der Beläge
    auf der Mitnehmerscheibe. Solange du gefühlvoll anfährst und es nicht bergauf geht würde
    ich eine Überlastung/Überhitzung ausschließen.


    Wenn du alle paar Tage in der Ebenen im zweiten Gang anfährst sehe ich darin kein Problem,
    aber ich würde es nicht "jedem" empfehlen weil nicht jeder das nötige Feingefühl mitbringt.

    Wenn du bei AT-RS anrufst wird dir Ralf Schmitz ehrlich sagen wie oft er sie schon
    verkauft hat und was sie taugen.
    Wenn er sie dir nicht guten Gewissens verkaufen kann wird er dir davon abraten.
    Der ist da sehr direkt und auch absolut korrekt.

    Ein halbes Jahr später:


    Federn und Dämpfer sind schwer zu trennen weil beide zueinander passen müssen.
    Beispiel: macht man die Federn härter, muss man insbesondere auch die Zugstufe
    des Dämpfers "härter" machen.


    Da die Federn frei von Hysterese und Ansprechverhalten sind machen sie sich weni-
    ger auf kurzen Fugen und Absätzen bemerkbar als Reifen und Dämpfer. Auf langen
    Bodenwellen sind es primär Feder und Dämpfer und nicht die Reifen.


    Eine Rolle spielen aber auch a) die Qualität der Dämpfer, denn aufwendigere Ventil-
    technik á la Öhlins macht ein geschmeidigeres Ansprechverhalten möglich bei gleich-
    zeitig straffer Dämpfung auf langen Wellen. Und b) der Aufbau der Reifen sowie die
    (ungefederte) Masse von Reifen und Felge. Man vergleiche einfach RFT und normale
    Reifen.


    Die Koni FSD sind sehr angenehm zu fahren, aber nur für Serienfedern oder ganz
    leichte Tieferlegungen mit 'milden' Federraten ausgelegt.

    Er meinte kein 0w40 da der Öleinlass beim Lader sehr klein ist - der Auslass aber viel größer.
    Wenn also das Öl sehr sehr dünn ist verlässt es die Welle zu schnell wieder.



    Selten so einen Mist gehört. :whistling:


    Der Ölzulauf einer Lagerstelle ist immer größer als der "Ablauf" bzw. das Lager selbst. Sonst
    könnte sich im Lager auch gar kein Öldruck aufbauen.


    Es dürfte Jacke wie Hose sein ob du ein 0W-40 oder ein 5W-40 nimmst. Viel entscheidender
    als dieser geringfügige Unterschied in der Viskosität sind andere Kriterien. Um die als Laie
    vergleichen zu können guckt man einfach welche Normen ein Öl erfüllt. Das steht immer drauf.

    In dem besagten SportAuto-Test (ich denke Markus meint die 235/35 R19 auf GTI) lag
    die Differenz glaube ich bei fast zwei Kilo zwischen Conti und Dunlop. In der noch sehr
    kleinen Auswahl der 17" oben haben wir ja auch schon 1.6 kg Differenz und da ist noch
    kein Bridgestone (ohne RFT) und kein Dunlop dabei. Von China-Böllern wollen wir erst
    gar nicht reden. Mich würde nicht wundern wenn die oft bei 11 - 12 kg oder sogar noch
    darüber liegen - ähnlich wie RFT also.


    Im Testberichte-Sammelthread findet sich bestimmt auch dieser Test. Ich gucke mir
    das später mal an.


    Und ja - auf die zweite Stelle hinterm Komma kommt es wirklich nicht an. 1. ist es egal
    und 2. kann ohnehin nicht jeder so genau wiegen.



    EDIT:


    Hab das doch mal gleich gemacht. Das ist der Test:


    http://www.sportauto.de/testbe…-r19-im-test-4628059.html



    Zitat


    Da feilscht man nun um jedes Gramm, und dann das. Reduziert die ungefederten Massen nach Kräften beziehungsweise finanziellen Mitteln, investiert zum Beispiel in geschmiedete, möglichst leichte Aluminiumräder - und dann macht der Reifen alle Mühen zunichte. Oder führt sie zumindest ad absurdum. Zwischen dem leichtesten (Continental, 9,5 kg) und dem schwersten Reifen im Sommerreifentest der Dimension 235/35 R19, dem Dunlop, liegen nämlich tatsächlich über zwei Kilogramm Differenz. Auch der Bridgestone gehört eher zu den Schwergewichten im Vergleichstest, während sich Hankook, Pirelli und Toyo ebenfalls unter die Zehn-Kilo-Marke kasteien.



    Tipp: Auch die Bilderstrecke anklicken (Lupensymbol).


    ;)



    ps:
    Ja, mich würde auch mal interessieren wieviel schwerer a) ein 94er und b) ein 235/45er SC5 ist.
    Könnte da nicht mal jemand auf der Arbeit mal ganz kurz ein paar Reifen auf die Waage stellen?
    Conti hat doch nun wirklich keinen Grund sich bedeckt zu halten, wo man doch offensichtlich die
    leichtesten Reifen am Markt verkauft.


    :D

    Ich fasse mal den Zwischenstand zusammen.



    Vergleich in 225/45 R17 91Y, Ca.-Angaben:



    Non-RFT:


    Goodyear F1 Asym. 2: 10 kg
    Continental SC3 FR: 9,49 kg
    Continental SC5 FR: 8,78 kg
    Michelin PS2 FR : 10,40 kg
    Michelin PS3 FR : 9,57 kg
    Nokian Z G2 : 9,21 kg
    Pirelli P Zero Rosso: 10,21 kg
    Pirelli P Zero : 10,10 kg



    RunFlat:


    Bridgestone RE050 : 11,75 kg



    Von durchschnittlich zwei Kilogramm Mehrgewicht der RunFlat kann man also ausgehen.
    Bei gleichzeitig erhöhter Steifigkeit selbstverständlich.


    hallo,


    weißt du ob die auch aufn den 335d passen ?



    Die im Link natürlich nicht. Die passen bei allen Modellen mit 330x24er Anlage an der VA,
    also alle 330i/d und neuere 325i/d sowie beim 130i. Und für den M3 gibt es sie da auch.
    Dein 335d besitzt die selbe 348x30er Anlage wie der 335i. Du kannst ja mal bei den o.g.
    Quellen anfragen ob sie auch für die 335er Anlage solche hochwertigen Upgrades anbieten
    können.


    AT-RS hat u.a. das hier von DBA und Tarox im Angebot:


    http://shop.at-rs.de/index.php?page=default&acPath=2_28


    Meist lohnt sich aber ein Anruf weil nicht alles, was verfügbar ist, auch im Shop steht. ;)




    Bruce: das sind natürlich Traumscheiben :love: aber mit den richtigen Belägen dazu ist das dann nicht mehr bezahlbar für vorne und hinten ;(



    Ja, ich finde auch, dass feine Technik richtig sexy sein kann. Allein die Verarbeitung ist bei
    Performance Friction ein Traum.


    Primär zählt natürlich die Funktion und dank der echten laufrichtungsgebundenen Kühlkanäle á
    la Porsche werden sie schon um einiges kühler laufen als Standardscheiben.
    Dazu sind sie zweiteilig, also 1. deutlich leichter und 2. schirmen sie sich bei Erwärmung nicht
    so stark, was a) die Gefahr von Verzug verringert und b) ein langes Pedal vermeiden hilft.


    the bruce
    Tarox Zero?
    Dann braucht man extra für die Buchsen eine Einzelabnahme, richtig?



    Die Zero ist die glatte Scheibe von Tarox und besitzt immer eine Zulassung.


    Die Buchsen hat bisher m.W. noch niemand eintragen lassen. Wozu auch? Man sieht sie praktisch nicht
    und außerdem wäre es Auslegungssache. Ich denke wenn man verschiedene TÜV-Prüfer darauf ansprechen
    würde (was ich nicht täte) wären die Antworten unterschiedlich.



    Bullitt, diese Aussage kann ich gut nachvollziehen: ;)


    Zitat


    Turbo Groove:


    - höheres Geräuschaufkommen gegenüber der Black Dash Disc


    Diese nicht:


    Zitat


    Black Dash:


    - geringere Kühlung als die Turbo Groove Disc, da nicht genutet


    Also wenn das keine Nuten sind, dann weiß ich nicht was es sonst sein soll. :whistling:
    Nur sind sie eben unterbrochen und nicht durchgehend, was die geringere Geräuschbildung erklärt.


    Außerdem gehe ich jede Wette ein, dass sich die Temperaturen im Betrieb nicht nennenswert
    unterscheiden werden. Der Aspekt "Kühlung" durch Nuten wird ohnehin überbewertet und ist meist
    nur Marketing-Blahblah. Dafür sind Luftzufuhr und die Gestaltung der Kühlkanäle in der Bremsscheibe
    viel entscheidender. Man sehe sich mal eine Porsche-Scheibe an. Es ist kein Zufall, dass ein 911 so
    gut bremst.
    Leider besitzen alle Nachrüstscheiben mit ABE nur gerade, nicht laufrichtungsgebundene Luftkanäle.
    Man sollte also nicht zuviel erwarten was Standfestigkeit und Fading angeht. Der wichtigste Einfluss-
    faktor, der in der Praxis zur Verfügung steht, ist somit die Wahl der Beläge.