Beiträge von the bruce

    Die Länge der Koppelstangen hat zwei Auswirkungen:


    - ggf. kann man verhindern, dass der Stabi anschlägt
    - man kann über die Länge der KS den Anstellwinkel des Stabiarms ändern


    Letzteres bewirkt ein ''verhärten'' der Stabis wenn die Kraft (über die KS) nicht mehr
    im rechten Winkel auf ihn einwirkt.
    Das wird in manchen Motorsport-Disziplinen gerne genutzt wenn andere oder auch
    einstellbare Stabis laut Reglement nicht zulässig sind, aber die Koppelstangen nicht
    festgeschrieben sind.

    Wer bei dem Wetter von Hand wäscht, der muss ein Masochist sein. :D


    Wenn, dann Waschanlage, die trocknet auch. Ich fahre sein Jahren nur
    Unischwarz und habe keine Probleme. Bis jetzt hat noch jeder gesagt
    wie schön satt der Lack glänzt (natürlich frisch gewaschen). Gute Pflege
    und gelegentliche Automatenwäschen müssen sich nicht ausschließen.

    Ja, ein H&R wird für dich vielleicht die beste Lösung sein.


    Wie man hier http://docs.kwsuspension.de/gaKWGFW20048-49_1287-10.pdf
    sehen kann bietet KW tatsächlich ein spezielles V3 für die E9X mit xDrive an.
    Es kann demnach gut sein, dass die Einfederwege und somit auch die Dämpfer-
    längen anders gewählt sind als für die Hecktriebler.
    Ich habe mir jetzt aber auch nicht die Mühe gemacht die Angaben in beiden
    Gutachten miteinander zu vergleichen. Das könntest du ja mal tun.

    Naja... Finde ich alles sehr theroretisch.


    Was ist denn daran theoretisch? Fahrverhalten findet auf der Straße statt. Mehr Praxis geht gar nicht. :whistling:




    EIn gutes Fahrwerk schlägt schonmal nicht durch. DIe Federn sind progessiv ausgelegt und werden immer härter am "Ende des Federwegs".


    Doch, allein schon die immer wieder (täglich) zu lesende Aussage "mein Fahrwerk wird härter wenn
    ich weiter runter drehe, also habe ich wieder etwas hoch gedreht" ist der beste Beweis dafür, dass
    die Leute zu weit runter drehen und sie auf den Puffern rumfahren. Die Federn werden nämlich nicht
    härter, egal wie weit man runter dreht, und die Dämpfer auch nicht. Es sind die PU-Anschläge, die
    diese 'Härte' verursachen.


    Das ist ein ganz entscheidender Punkt, denn offensichtlich gibt es hier bei sehr vielen Leuten ein paar
    Missverständnisse. Tipp: ggf. vielleicht einfach mal den letzten Absatz zwei- oder dreimal durchlesen. :gruebel:


    Und unabhängig davon, dass ich nichts von progressiven Feder halte, die können auch nichts daran
    ändern wenn aufgrund zu tiefer Einstellung bereits die Anschläge greifen bevor die Feder nennenswert
    in die Progression geht.




    Der Verstellbereich ist eher wegen der Eintragungsgeschichte festgelegt. Die Hersteller wollen dem Kunden eine problemlose Eintragung ermöglichen und das wäre bei z.b. einem Verstellbereich von 80mm nicht möglich, da das Fahrzeug da evtl. schon zu tief wäre.


    Nö, den Einstellbereich gibt es aus den von mir genannten technischen Gründen. Ich denke ich
    habe es ausreichend verständlich erklärt. Wer es verstehen wollte dürfte es verstanden haben.


    Wenn noch Fragen im Detail bestehen kann ich aber gerne noch unklare Punkte erläutern. ;)




    Wir haben selbst mit Weitec Kontakt aufgenommen, da ein Kumpel sein Weitec deutlich tiefer haben wollte.
    Es hatte hinten noch Nuten zum VErstellen und laut Gutachten sollten die letzten 2 frei bleiben.
    Also Anruf bei Weitec Technik Abteilung. O-Ton: "Einer Verwendung der unteren Nuten steht aus technischer
    Sicht nichts im Wege. Unsere Dämpfer/Federn Kombinationen sind über den gesamten Verstellbereich getestet
    und voll funktionsfähig." .


    Kann in diesem Fall so sein oder auch nicht. Ich kenne das Weitec nicht und nicht die relevanten Einstellbereiche.
    Und mit wem du da gesprochen hast - keine Ahnung.




    Das werden auch andere Hersteller so handhaben, da wohl 90% der Gewindefahrer tiefer fahren als im Gutachten steht.


    Das beweist nur, dass die 90 % nicht wissen was sie tun. Es erwartet auch niemand, dass sich jeder auskennen muss.
    Aber als Laie sollte man sich an den Rat der Fachleute halten. Und deshalb einfach das Gutachten beachten.


    Im Gegensatz zu denen, die hier was zu verkaufen haben und deshalb einfach der Mehrheit nach dem Mund reden,
    versuche ich zu sensibilisieren. Ich habe nichts davon, aber ich möchte auch nicht, dass jemand gefährdet wird.


    Das ist nicht immer das, was jeder hören will. Aber darum geht's hier ja nicht. Es geht auch nicht darum zu moralisieren,
    also was erlaubt ist und was nicht. Es geht (mir) um ein Grundverständnis der Zusammenhänge, der Funktionsweise
    eines Fahrwerks. Und das ist nunmal naturgemäß deutlich komplexer als mancher sich das vorstellt. Jeder Eingriff will
    deshalb gut überlegt sein. :gruebel:



    Zumal das auch problemlos per
    EInzelabnahme abgenommen wird. Würden hier schwere Komplikationen erwartet werden, wäre das längst nicht mehr möglich!


    Ich bin selbst Jahrelang und über 50.000km in einem deutlich tiefer geschraubtem Gewinde unterwegs gewesen.
    Von Kritischem Fahrverhaltenm, Durchschlagen ode Ausbrechen kann keine Rede sein.


    Ob das repräsentativ ist? Woher wissen wir wie du fährst? Woher wissen wir ob du einfach nur Glück hattest?


    Und per EA bekommt man fast jeden Mist eingetragen. Ob das technisch i.O. ist oder nicht. So manche Eintragung
    ist äußerst fragwürdig. :whistling:


    Ein Fahrwerk muss unter allen Umständen sicher sein. Deshalb wird sowas im Rahmen der Erstellung eines Teile-
    gutachten geprüft. Und wenn dort festgestellt wird, dass bestimmte Grenzen nicht zu unterschreiten sind,
    dann aus gutem Grund.


    Ich finde es ziemlich mutig und auch etwas vermessen das einfach so vom Tisch zu wischen. 8)




    Was ich damit sagen wollte, ist einfach dass es doch keinen Sinn macht ein V3 zu kaufen und ich am Ende doch nicht tiefer komme wie mit meinen Federn.


    Ehrlich gesagt verstehe ich dein Anliegen nicht. :whistling:


    Kauf dir doch einfach Federn und freu' dich. Und ignoriere einfach, dass man mit einem Gewinde die Höhen
    vorne und hinten angleichen könnte. Und vor allem denk nicht daran, dass das Fahrverhalten mit einem
    sauber abgestimmten V3 100 x besser ist als mit Federn und Seriendämpfern.


    Nebenbei bemerkt gibt es zwischen Federn und V3 auch noch Dutzende Alternativen wie bspw. feste
    Fahrwerke á la B12 oder preiswerte Gewinde wie das B14. ;)


    Gem. dem BMWfans-Teilekatalog ist ja sogar die M3 (E92) VA-Stabi-Strebe auch bloß 26,5 mm, wie beim 335i mit M- Paket / M-FW / M- Technik !


    Folglich kann ich mir bei Eibach, H&R und KW wegen dem halben bis 1,5 Millimeter dicker auch keine Wunder / keine großen Veränderungen erwarten. Anders sieht es bei der HA aus, komischerweise verwenden da all o.g. Hersteller deutlich einen dickern Draht !


    Ich schätze mal, dass KW, Eibach und H&R nicht nur auf die dicke des Materials, sondern eher auf andere festerer/verstärkte Stabi-Lager und Halterungen setzen.



    Der Unterschied ist der:


    Die Serienstabis sind aus Gewichtsgründen sogenannte Rohrstabilisatoren, also hohl.
    Die Nachrüstteile von H&R und Eibach sind massiv !!! 8)


    Je nach Wandstärke der Serienstabis entspricht das in etwa einer Differenz von 2 bis 3 mm im Durchmesser.
    Soll heißen: ein Rohrstabi mit 26 mm Außendurchmesser ist nur so stark wie ein massiver Stabi mit 23 bis 24 mm.


    :whistling:


    ps:
    die KW sind nur gelb lackierte Eibach zum höheren Preis ;)

    Ein FK im A3. Dort stand TÜV Geprüfter Bereich 50mm. Hatte den aber auf etwa 80 runter gedreht und hatte noch 2 cm Restgewinde


    Eindeutig ein Fehler. Warum siehe unten.




    In meinem Audi Coupe eines von KW. Da stand nix von einem TÜV geprüften Bereich.


    Selbstverständlich steht in jedem Gutachten eines Gewindefahrwerks etwas über den zulässigen Einstellbereich.




    Ich hab irgendwie den Eindruck dass die neue Generation von Gewindefahrwerken garnicht mehr tiefer gestellt werden können, wie der TÜV Geprüfte Bereich ist. Ist das wirklich so, oder täusche ich mich da?


    Kommt drauf an. Ein Gewindefahrwerk kann man naturgemäß in der Höhe einstellen und so auch auf verschiedene
    Achslasten (Motorgewichte) anpassen. Deshalb gibt es oft nur ein Fahrwerk für alle Motorvarianten (aus Kosten-
    gründen) während Federn auf jede Motorvarianten angepasst sein sollten (und werksseitig auch sind).


    Dadurch ergibt sich auch, dass die Federn an der VA für einen leichten 318i relativ hart sind und für einen deutlich
    schwereren 335d eher zu weich. Dadurch käme dann bei gleicher Einstellung der Federteller der 318i deutlich höher
    als der 335d.
    Logischerweise muss man also bei dem 318i die Federteller deutlich weiter runter drehen. Deshalb haben die Gewinde
    auch entsprechend Gewinde nach unten. Für die leichten Motoren - genau dafür !!


    Und nicht damit leichtsinnige Laien einfach tiefer drehen als es im Gutachten festgelegt ist !!


    Denn tiefer als erlaubt zu drehen reduziert den sowieso schon knapperen Federweg auf ein gefährliches Maß. Ist er
    nämlich zu knapp schlägt der Dämpfer regelmäßig auf die PU-Anschlagpuffer auf.


    Passiert das in einer schnell gefahrenen Kurven bspw durch eine Bodenwelle, mit der man nicht gerechnet hat, dann
    droht der Abflug und ich hoffe DSC verhütet schlimmeres.


    Wenn sich ein Team aus Entwicklungsingenieuren mit Ahnung vom Thema Fahwerk dazu entschließt einen begrenzten
    Bereich zuzulassen - und nur diesen - dann hat das gute Gründe. Und deshalb sollte man sich daran auch halten.