Beiträge von Radical_53

    Zwei Kleinigkeiten, evtl...


    - Einbremsen: Neue Scheiben muß man definitiv einbremsen, so wie the bruce sagt, sachte... man "poliert" ja quasi die Scheibe mit dem Belag. Je fieser man gleich zu Beginn reinlangt, umso länger hat man was von dem Unfug. Frische Beläge hat man dann, auf der "angefahrenen" Scheibe, danach dann fixer eingebremst. Faustformel: Beim Bremsen im Kopf mitzählen 1, 2, 3 und dann das Pedal los lassen. Abkühlen lassen, dann wieder rein.


    - Bremsen lernen. Klingt doof, hilft aber sehr. Lieber kurz & hart bremsen als lange die Flüssigkeit bei getretenem Pedal aufzukochen und die Belagsoberfläche zu verbrennen. Oft hilft es auch, kurz mal die Beläge anzulegen eh man stark in die Eisen geht (wenn man weiß, daß man bald bremsen muß).
    Wer die Bremse gern zerkocht hat, bisher, sollte sich im Speziellen angewöhnen das Pedal immer wieder mal kurz los zu lassen. Hilft der Bremse ungemein. Nichts ist fieser als ein Klumpfuß aus Blei, der nur auf dem Pedal liegt.


    Hart reinlangen, dann loslassen.

    Als ich damals geschaut hab lagen die Preissprünge, nach unten, meist so im Bereich <100.000km, bis ~120.000 und dann fiel es stark wenn die Laufleistung bei ~150.000 war. "Volle Hütte" hätte irgendwie, je nach "Quelle", nochmal zwischen 5-8k mehr gekostet. War es mir dann letzten Endes nicht wert, muß aber eben jeder selbst wissen (fraß mir den Abstand zum F30 auf & ein gewisses "Polster" für Not-OPs hat man ja auch noch ganz gern in der Hinterhand).


    Was ich beim Verbrauch bisher recht interessant finde: Solange man nicht nur Stadt & Kurzstrecke fährt (wo das Auto total sinnlos & fehl am Platz ist) pendelt man wirklich bei ziemlich genau 7 Litern. Wer sparsam & Bahn fährt einen Tick weniger, aber auch nicht viel weniger. Vor allem: Es scheint bald egal zu sein ob die Klima mit läuft oder nicht. "Früher" war allein die gerne mal für einen Extra-Liter zuständig.


    Alternativ-Gedanke zum X: Differentialsperre :)

    Die Klima fand ich bisher auch "ok", Luftsprünge verursacht sie aber keine. Vor allem das Gebläse ist doch irgendwie sehr laut, ohne daß es dabei nennenswerte "Orkane" verursachen würde.

    Als ich bei VW mal meinte, über das Limit gehen zu müssen, ist mir zwar nicht da Getriebe aber dafür die Antriebswellen um die Ohren geflogen (Sperre sei Dank). Es kann mehr aushalten, muß aber nicht. Schon gerade nicht dauerhaft (soll heißen weder Dauervolllast noch über mehrere Jahre).
    Bauteiltoleranzen kommen noch oben drauf. Wäre das nicht so käme ja auch jeder beim 24h Rennen durch und es würden nicht in der F1 mal die Motoren mehrere Rennen, mal nur ein paar Meter, halten.

    Mein Auto ist auch mit so einem "Ding" vermessen worden und zweifelsohne, es öffnet Tür und Tor für Gemeinheiten & Verarsche am Kunden.
    Ob es sich allerdings weniger manipulieren läßt, oder mehr, als ein "normaler" Prüfstand, kann ich nun nicht sagen.


    Wie bei jeder Messung steht und fällt die mögliche Genauigkeit eben auch mit der Ehrlichkeit des Prüfers. Wenn man "draußen" mißt sollte eine Strecke eben immer im Mittel aus Hin- und Rückweg genutzt werden, z.B. um eine Steigung oder Wind, auszugleichen. Und dann kann man sich natürlich einen herrlichen Spaß mit dem regulierenden Luftdruck, der Temperatur und dem Fahrzeuggewicht geben.
    Wer da eine Zahl unbedingt sehen möchte, sieht die am Ende auch. Ganz klar. Aber es "muß" keinesfalls so sein.

    Wo du Forge nennst... Ich glaube echt *sau* viele Ami Buden sind nicht mehr als ein Kerl, mit einer Idee, und Zugang zu einer Drehbank. Ohne dass das zwangsläufig negativ klingen soll ;)


    Stichwort Datenblatt -> es gibt ein Datenblatt? ;) dass die Qualität stimmt, also Verarbeitung, Druckstabilität und Kühlleistung würde ich nicht einmal bezweifeln.
    Ob das Ansprechen in Mitleidenschaft gezogen wird sagt es allerdings nicht.



    Von meinem iPhone gesendet.

    Freilich ist das logisch, aber wo ist der Zusammenhang mit meiner Frage? Daß man eh nicht umhin kommt den LLK zu vergrößern?


    Bei einer (dramatischen) Ladedruck-Anhebung könnte sich der Spaß sogar nochmal stärker zeigen. Irgendwo ja auch logisch -> verbaut man größere Kühler, mit mehr Volumen, evtl. gar noch größere Rohre, dann erhöht man ja auch das Luftvolumen im Ladeluft-Kreis. Bis das unter Druck gesetzt ist, vom gleichen Lader, dauert es dann zwangsläufig länger. Macht keinen Unterschied, solange man auf dem Gas bleibt, aber sobald man mal unten war springt einem das wieder ins Gesicht.


    Was ich jetzt halt nicht weiß, und genau das ist für mich interessant, wäre ob der Wagner für solche Probleme schon groß genug oder gerade eben noch klein genug ist :) Unter den vielen Dingen, die mir z.B. am N57 so gut gefallen, ist das frühe und direkte Ansprechen definitiv eines der wichtigeren.

    Den Korrosionsschutz, zumindest "welchen", gibt es auch einzeln zu kaufen. Wird in anderen Bereichen, wo Wasser auch Kühflüssigkeit ist, diverse Metalle gemischt werden aber eben kein Frostschutz gebraucht wird, schon länger so betrieben. Ob man sich da geben muß? Fraglich. Aber es geht. Da man das vermutlich nur brauchen wird, wenn man gänzlich auf Frostschutz verzichten möchte, müssen sich vermutlich nur wenige damit herumschlagen.


    Was die Mittelchen "meist" machen sollen/wollen ist die Oberflächenspannung des Wassers zu reduzieren. Wie wenn man Spüli im Wasser hat, nur ohne den ganzen Schaum :D Wenn ich mich recht entsinne kommt es dadurch der Grenzschicht-Ablösung zugute und erhöht so die Wärmeaufnahme (am Motor) bzw. Abgabe (am Kühler). Soweit die Theorie, wie ich sie kenne bzw. noch in Erinnerung habe.


    Was im Normalfall schon sehr hilfreich sein müßte ist aber eben eine für den Zweck "sinnvoll" gemischte Kühlflüssigkeit aus normalen Komponenten, wie du schon sagst. Castrol Dauerkühlflüssigkeit war z.B. immer sehr empfehlenswert (heißt jetzt anders, passend für BMW scheint die Radicool NF zu sein) oder eben direkt BASF (G48). Wenn das "sauber" auf -27°, oder -20°, gemischt ist müßte schon eine Besserung eintreten.