Beiträge von Radical_53

    dreamsounds: Sorry wenn ich da mit irgendwas Verwirrung gestiftet habe! Ich wollte nicht nach einer eierlegenden Wollmilchsau für 5 Mark Fuffzig fragen, die perfekt klingt und sich selbst einbaut.
    Was den Anspruch angeht ist es halt nicht so, als würde ich die Unterschiede "normal" nicht hören. Aber im Auto geht für mich der Vorteil ab einem gewissen Punkt unter. Das Grundsetup von BMW ist aber sehr wohl noch so, daß sich der Wunsch äußert, was daran zu ändern ;)


    Das oben genannte Einstiegs-Set funktioniert bei Limo und Touring gleichermaßen gut? Gibt es evtl. unterschiedliche "Kolorierungen", je nachdem wie "spaßig" oder neutral es jemand haben will?

    Diesel als Argument deshalb weil ich "meine", daß der Geräuschteppich beim Diesel einfach höher bzw. auffälliger ist. Audiphil, oder höherwertiger Klang, heißt für mich feinere Auflösung, höhere Dynamik, bessere Ortbarkeit und Bühne. Viel davon geht für mich in einem relativ "lauten" Auto gleich von vorn herein unter.
    Aus dem Grund mag ich z.B. auch geschlossene Kopfhörer lieber als offene, weil eben kein "Teppich" da ist der was verschleiert oder verdeckt.
    Ein 740i z.B. ist beim "Dahingleiten" für mich sehr angenehm leise. Da ist ein 3er Diesel doch ungemein knurriger und lauter.


    PS: Solange das Auto nicht gleich losscheppert, ohne Dämmung, könnte ich mir deren Effekt noch in die Richtung "Präzision" erklären. Knackiger, direkter evtl. Es ist ja kein kleiner Fiat, klar, aber eben wie gesagt auch kein Schlachtschiff.
    Ein Freund von mir hat z.B. sehr viel Geld für den Ausbau seines X5 ausgegeben. Benziner, sehr schwere Basis, so daß sich da (in der Theorie) für mich eine andere Bandbreite bietet.
    So "geschult" bin ich nicht daß ich, ohne das niedrige Hintergrundgeräusch, den Unterschied zwischen einem guten und einem sehr guten Lautsprecher hören würde. Höchstens bei besonders miesen Aufnahmen ;)

    Das hat er richtig verstanden :D Auch wenn mich hier sicher jemand widerlegen kann, mit praktischem Beispiel, so macht für mich audiophil beim Auto keinen Sinn. Nicht beim 3er Diesel.
    Wäre ich geschäftlicher Vielflieger, rund um die Uhr im 7er unterwegs, sehr gerne. Aber so spare ich mir den "audiophilen" Teil lieber für zu Hause auf (bisher meist Kopfhörer, gibt mir die meiste Ruhe und läßt den Teil, wegen dem aus dem Coupé ein Touring wurde, ruhig schlafen :D ).


    Stichwort Dämmung: Wie "ausführlich" wird das gerne beim 3er praktiziert? Wenn die Tür eh offen ist schmerzt eine zusätzliche Matte, oder eine Schaumstoff-Matte, sicherlich nicht. Was das angeht habe ich leider überhaupt keine praktischen Umbau-Erfahrungen. Ich kenne die Tür-Unterschiede, bei älteren Baureihen, und habe schon diverse Sorten Dämmmatten (mit wechselndem Erfolg) bei PC-Gehäusen verbaut. Viel weiter hat es dann jedoch nicht gereicht...

    dreamsounds: Mangels Erfahrung kann ich bei sowas nur ganz schwer den Aufwand einschätzen. Eine BMW-Tür ist normal schon relativ dick, hat meist eine Teermatte am äußeren Blech, mit Schaumstoff garnierte Leitungsdurchführungen und eine "Türpappe", die nicht nur aus Folie besteht. Die Teppiche am Fahrzeugboden sind meist recht dick (bzw. haben dicken Schaumstoff darunter), das Dach ist eher dünn "besetzt".
    Über wie viel Aufwand, wie viele Lagen z.B., redet man denn hier, wenn man eine solide Basis schaffen will? Oder auch wie viele "Kilo" sind zusätzlich nötigt, daß die Karosserie akustisch nicht mehr auffällig wird?


    Daß ein DSP mittlerweile ein "natürliches" Bauteil der Kette ist, leuchtet mir ein. Ist er "zu Hause" ja auch. Ich meinte damit mehr daß ich nicht so weit gehen wollen wöllte daß die Steigerung des "Rohmaterials" eben nur durch den passenden DSP auch augenscheinlich bzw. hörbar wird.


    Es ist halt ein 3er, kein 7er. Dazu in meinem Falle ein Diesel. Ich habe zwar immer Spaß an gutem Klang, werfe aber ungern Perlen vor die Säue :)


    Dolcevita: Besten Dank für die Beispiele! Die Endstufe wird dann naturgemäß unter die Abdeckung im Kofferraum geworfen, um "unsichtbar" zu sein?

    So hatte ich mir das mit den Kabeln schon bald gedacht. Zwar dimensioniere ich die zu Hause auch gerne großzügiger, allein weil es da ja nicht weh tut, aber im Auto braucht man auf so etwas "herstellerseitig" ja schließlich kaum zu hoffen (wäre vermutlich allein aus Gewichtsgründen ein rotes Tuch).


    Auf das Angebot komme ich sicher gerne nochmal zurück :) Wie viel Aufwand war bei dir der Umbau? Was drin ist konnte man ja den zwei Threads entnehmen ;)


    Daß man in die reinen Einbauplätze der Türen (oder die Subs unter den Sitzen?) vermutlich Einiges rein bekommt, gerade wenn man sehr hochwertige und feine Materialien nutzt, glaube ich gern. Wie weit es da Sinn macht, solange man die Türen oder sonstige "Mitschwinger" nicht ändern will, entzieht sich leider meiner Erfahrung & Kenntnis.


    Darum ginge es mir hier halt bzw. darauf zielte die Frage ursprünglich ab: Wie weit kann man das sinnvoll steigern, bzw. von welcher Steigerung theoretischer Natur kann ich akustisch noch eine Verbesserung entnehmen :) Das schwächste Glied wird da ja immer weiter wandern bis man irgendwann dann dabei ankommt, den krummen & denkbar ungünstigen Raum "Auto" mit einem cleveren DSP möglichst gerade zu biegen.
    Bis zum letzten Glied möchte ich aber eben nicht gehen (müssen). Selbst die Kabel würde ich ungern tauschen bzw. ungern kreuz und quer durchs Auto weitere Leitungen dazu ziehen.


    Welche Lautsprecher für vorn wären denn da z.B. dann so gut vom Wirkungsgrad her, so neutral vom Klang, daß man sie gut nutzen könnte?

    Hose voll ist relativ, ich hatte da schlicht schon diverse schlechte Erfahrungen.


    Witzigerweise sowohl mit dem originalen System im E39 (eine Endstufe vorn sowie der Verstärker im Kofferraum haben mich da im Stich gelassen) als auch bei diversen Experimenten zu Hause. Dort nicht, was Zuverlässigkeit oder Probleme an sich angeht, sondern schlicht was das Resultat anbelangt.
    Große Preisunterschiede und minimale Klangdifferenzen, große Namen und gräßliche Töne, unverhoffte und z.T. gut versteckte Perlen.


    Original-Einbauorte & -verbindungen, hochwertige Komponenten, fertig. So würde ich es mir wünschen.

    Selbst wenn ich den Luxus hätte, wieder ein Auto frisch beim Händler zu bestellen, bedeutet das ja in keinster Weise daß man das "beste" System vor dem Kauf mal hören kann oder, was fast schlimmer ist, das "beste" System denn überhaupt gut ist.
    Die typischen "Harman Kardon" Geschichten, die z.B. im E46 verbaut wurden, waren keinesfalls berühmt.


    Bei meinem jetzigen Kauf habe ich, klar, danach geschaut. Logic 7, Hifi-System, auf dem Papier auch alles prima. Letzten Endes habe ich dann darauf verzichtet, denn die Nachteile waren mir zu gravierend. Ein Auto zu finden, das wirklich *alles* drin hat, was man möchte, im gewünschten Zustand ist und dann auch noch in bezahlbar? Utopie.
    Zumals, und das mag nur mein Eindruck sein, man diesen kleinen Sprung (wie bei besonders hochwertigem Hifi-Kram) überdurchschnittlich hoch bezahlt. Von 85% "Vollausstattung" die letzten Stufen erklimmen, die letzten Häkchen setzen? Der Aufpreis ist beinahe so hoch wie beim Neuwagen, wenn nicht gar höher.


    Da ist mir, vom System her, eine Lösung zum nachträglichen Einbau für 200-1000€ dann doch deutlich lieber. Mittlerweile ist mir der "originale" Eindruck halt leider angenehm bzw. wichtig geworden. Keine Spiel&Spaß Lösungen mehr.