Beiträge von Radical_53

    Ich habe bisher leider erst 2/3 des Threads gelesen und, neben diversen Beiträgen zur 335i Bremse bei Alpina, ein paar interessante Infos heraus gefischt :)


    Eh ich z.B. bei Ralf Schmitz anrufe und ihn nach seiner Meinung frage:


    - Brembo Max Scheiben haben mir bisher am 5er sehr gut gefallen, einzig die Beläge empfinde ich als etwas zahnlos.
    - Pagid Blau bin ich früher auf leichteren Fahrzeugen immer sehr gerne gefahren, auch wenn er warm gefahren werden muß. Dosierbarkeit und Leistung waren top!
    - Ferodo DS 2000 waren bisher der einzige Belag, der bei mir genau eine Tankfüllung gehalten hat 8| Bin daher leider etwas voreingenommen...


    Als Flüssigkeit hatte ich dazu anfangs die Castrol SRF, später der Einfachheit halber ATE Blue Racing (wurde bei BMW auch für die M-Fahrzeuge genutzt). Jährlicher Wechsel geht, scharf bin ich aber nicht direkt darauf. Bisher lag mein Augenmerk auch eher auf dem Sommer, der Hitze, und weniger dem Winter und einem feinfühlig regelnden DSC.


    - gibt es einen Belag, den ich "sinnvoll" das ganze Jahr über fahren kann? Halbwegs zügig, eher auf kurvenreichen Strecken denn auf Autobahnen. Pagid Clubsport evtl.?
    - sind "massive" Unterschiede, bei einer gut gewarteten Anlage, zwischen ATE SL-6 und der Blue Racing, im Winter zu erwarten?
    - kennt wer den Grund, warum die Brembo Max bei Schmitz eher schlecht weg kommt? Im Vergleich zu Zimmermann & Co scheint sie mir eher hochwertig gemacht zu sein.





    Automatik würde ich beim Diesel immer der Handschaltung vorziehen. Sie ist robuster, schaltet schneller und ist (oh Wunder) bedeutend komfortabler.
    Je mehr Drehmoment beim Handschalter zu "verarbeiten" ist, umso fieser wird auch die Kupplung (wenn sie denn halten soll). Seit dem E39/E46 gefiel mir bei den Dieseln z.B. die Handschaltung nicht mehr.
    Zur Sicherheit evtl. das "Lifetime" beim Getriebeöl nicht so wörtlich nehmen und lieber mal wechseln.


    Zum grundsätzlichen Problem: Was man nachrüsten möchte, was drin sein muß, was drin sein soll, das entscheidet jeder für sich. Wenn man abwägt, wie wahrscheinlich es ist, das Wunschauto mit 1-2 Ausstattungspunkten mehr zu finden, zum gleichen Preis, in demselben "guten" Zustand, dann liegt die Entscheidung meist klar auf der Hand.
    Mir reichen 80% der Ausstattung aus wenn Preis und Zustand richtig gut sind.

    Ja, ist ja auch nicht schlimm ;) Letzten Endes war das ja nur noch eine Nachfrage des reinen Interesses wegen. Wichtig, bzw. schön, ist daß es sowas überhaupt gibt :D
    Für jedes Fahrzeug, oder Baureihe, gibt es ja in aller Regel verschiedene Kombinationen die besonders gut funktionieren. Wenn man dann einen dieser besonders "hell leuchtenden Sterne" entdeckt hat ist ja quasi schon alles gut.

    Nicht du, du hast es ja richtig gelöst und das passende Fahrwerk gekauft :) Wie Öhlins es hin bekommen hat daß das Fahrwerk sowohl so komfortabel, z.T. scheinbar ja sogar komfortabler, wie ein M-Fahrwerk ist aber dennoch kaum/keine Wang- & Nickneigung vorhanden ist (eben wie bei einem "typischen" Sport- & Gewindefahrwerk).
    Soweit ich es eben kenne erfordert der Komfort zum Einen ausreichend weiche Federn, zum Anderen eine ausreichend "schnelle" Lowspeed-Druckstufe.
    Um dann in schnellen Kurven und beim Bremsen die passende Stabilität zu erreichen braucht es dann eine "langsame", starke Lowspeed-Druckstufe und ausreichend harte Federn. Auch für mindestens eine weitere Druckstufe (Highspeed) und zwei Zugstufen (High-/Lowspeed) muß man sich dann für was entscheiden. Z.T. wird noch mit einem Threshold (Schwelle) gearbeitet, manchmal spricht man auch noch von Midspeed-Regelungen.
    Aber schon beim ersten Punkt muß ich als Laie eben anerkennend staunen und sagen, daß mir auf die Schnelle kein Weg einfällt wie man die beiden Dinge unter einen Hut bekommt.

    Wenn es gleichzeitig schluckfreudig ist und dennoch effizient mit dem Federweg umgeht scheint wirklich alles im Lot zu sein. Wie sie das gelöst haben interessiert mich allerdings trotzdem noch :D


    Stichwort zu tief: In der Beschreibung steht was von 15mm tiefer als Serie. Es dürfte also grob denselben Bereich wie das M-Fahrwerk treffen? Könnte ein schickes Paket werden :)

    Wunderbar, besten Dank für die Infos! Eine echte Sperre steht ohnehin schon auf meiner Wunschliste. Sie hat das Rennen gegen eine xDrive Variante recht eindeutig gewonnen :thumbsup:
    Die Stabis kann man aushängen, da hast du definitiv Recht & das hatte ich nicht bedacht! Klingt damit nach einem recht "gefahrlosen" Experiment was die Wintertauglichkeit angeht.



    Markus: Daß der Grenzbereich eher eine theoretische Größe sein wird dachte ich mir auch schon, ja. "Spaß" hat man normal ja schon lange bevor es quietscht und man sich kümmerlich eindreht ;)


    Bisher bin ich leider des öfteren recht stramm über das Ziel hinaus geschossen und frage daher lieber einmal öfter nach. Mit Gewinde, Fahrwerksbuchsen und evtl. Domstrebe ist zwar flott das Handling nachgewürzt, auf der anderen Seite holt man sich aber auch schnell einen Sack neuer Probleme ins Haus. Das möchte ich gern vermeiden, die Zeit der Winterautos ist vorbei!

    Daß das Fahrwerk komfortabler und "satter" wird, je schneller man wird, ist für mich absolut einleuchtend. Gab es von den "Alltags-Späßen" denn auch etwas, wo sich das M-Technik Fahrwerk "besser" bzw. komfortabler erwiesen hat?
    Gullideckel, Bordsteine, langgezogene Wellen und wellige "Anbremszonen" vor Kurven, Spurrillen? Alles besser mit dem Öhlins?


    Die sport auto hatte z.B. vor Jahren mal verschiedene Fahrwerke auf einem BMW über ihre typischen Strecken gehetzt (Hockenheim GP und Nordschleife), am schnellsten war dort am Ende meines Wissens AC Schnitzer.
    Die Sportlichkeit zu schärfen & betonen soll halt weder das Hochwertige, noch das Alltagstaugliche des Autos zerstören. Auch die Regelsystem sollten weiterhin normal / "sinnvoll" funktionieren (das ABS mußte bei mir z.B. mal gehen weil seine Standardabstimmung so gar nicht mit dem Fahrwerk harmonieren wollte).

    Gibt es denn, mit Ausnahme des schmaleren Grenzbereichs, irgendwelche Nachteile durch die geänderten Stabis?


    Speziell im Winter, den ich hier leider nicht umgehen kann, ist mir bisher meist der gravierendste Nachteil "versportlichter" Fahrwerksteile aufgefallen. In Verbindung mit einem in der Härte verstellbaren Fahrwerk könnte das so genau das sein, wonach ich seit Langem suche (= über mehrere Fahrzeuge hinweg). Wenn ich mich recht entsinne sind Stabis sogar die einzigen Fahrwerksteile, die ich bisher nie gegen etwas "Anderes" getauscht habe...

    Das wird es zwangsläufig sein, klar ;) Hast du irgendwo schon mal was über deine Beobachtungen zum Wechsel geschrieben? Würde mich halt einfach mal interessieren :)


    Grob gesagt sollte der Unterschied je nach Ladedruck-Anhebung, Außentemperatur und typischer Geschwindigkeit mehr oder weniger stark auffallen.
    Wie sich ein zu kleiner LLK anfühlt kenne ich z.B. aus der Vergangenheit nur zu gut. Man könnte es glatt "wetterfühlig" nennen :D