Ich würde einfach mal die Einbrems-Prozedur wiederholen. Es muß sich Belag mit der Bremsscheibenoberfläche verbinden.
Brems die Anlage vorsichtig warm und mach daraufhin ca. 10 starke Bremsungen von 100km/h auf ca. 20km/h innerhalb jeweils ca. 3 Sekunden, dann sofort wieder auf 100km/h hochbeschleunigen, kurz abkühlen lassen und die nächste Bremsung. Lass die Bremse aber nach den Bremsungen unbedingt während der Fahrt abkühlen und bleib nicht gleich stehen.
Vielleicht hilft die Prozedur.
Beiträge von Viktor77
-
-
Die Lippen leiten halt auch den Luftstrom etwas um die Reifen, um die Verwirbelungen etwas zu reduzieren.
Wenn die nicht dran, macht das sicher keinen großen Unterschied, aber in Summe verbessern solche Kleinigkeiten halt die Aerodynamik. -
Ich habe auch nur die Weich-Lack-Reste mit Kunststoffspachtel und Fingernägeln entfernt, die Oberfläche ist aus ansehnlichem, seidenmattem schwarzem Kunststoff.
Das gleiche bei der Lenkradspange - hier ist der Kunststoff aber glatt und eher glänzend.
-
Ich hab mit dem Reifendruck auch schon viel gespielt, aber an keinem Auto änderte sich dadurch gravierend etwas am Handling oder der Spurtreue. Ich fahr je nach Einsatz weniger Luft für mehr Grip bzw. schnelleres Aufheizen, das Einlenkverhalten wird halt etwas träger, aber bei weitem nicht in dem Maß, daß es unangenehm wäre.
Ich denke, Du wirst auch beim Spur-Vermessen keine großen Überraschungen erleben.
Bevor ich mit größeren (teuren) Maßnahmen beginne, würde ich als erstes einen anderen Radsatz zum Test montieren, dann siehst Du gleich, was sich ändert und Du kannst die Reifen evtl. als Übeltäter ausschließen.
-
Ich denke, das Übel liegt einfach im Reifen. Ich halte zwar nicht zuviel von Testberichten, aber dieser 55-Euro-Reifen wird durchwegs mit "unausgewogenem, schlechtem Handling" bewertet. So einen Reifen würde ich höchstens bei einem kleinen Wagen montieren, den ich ausschlißlich in der Stadt bewege.
Mir erschließt sich der Sinn nicht, warum man 19-Zoll-Räder montiert und dann am Reifen spart bzw. sich über schlechtes Handling wundert?!? -
Also ich hör auf so einem Telefon-08/15-Video gar nichts.
Lass doch mal die Längung der Kette messen, dann weißt Du, was Sache ist. -
Das kann nur an den Federbeinen oder den Domlagern liegen, wenn die alten Federn verbaut wurden.
Entweder baut das neue Domlager höher oder/und der untere Federteller des Federbeins hat eine höhere Position als beim originalen.
Die Federwegbegrenzer/Anschlagpuffer lägen nur bei sehr extremer Tieferlegung bereits im Stand auf.
Ist zwar unwahrscheinlich, aber schau mal nach, ob das Federbein auch komplett bis zum Anschlag unten im Radträger steckt.
-
Mit dem E91 ist durchaus sportliches Fahren möglich. Vom Gewicht her wär natürlich etwas weniger schön, aber leider wiegt ja selbst ein Polo heute schon 1300 kg...
Ich hab bei meinem den gleichen Gedanken. Ich hab vor zwei Jahren Dämpfer, Federn, Domlager etc. neu gemacht - im Nachhinein würde ich verstellbare Domlager einbauen - Alltagsauto hin oder her. Ich hätte gern auch ein wenig mehr Nagativsturz, nicht übertrieben, um den Geradeauslauf und den Reifenverschleiß in vernünftigem Maß zu halten. Meine Reifenaussenseiten sind schon immer ganz schön zerschunden...
Du könntest sicherlich am Domlager den Stift abschleifen und die Lager etwas nach innen drücken - den Gedanken hatte ich beim Einbau auch schon - aber ich denke kaum, daß Du damit nennenswert mehr negativen Sturz erreichen kannst.
Ansonsten schau, daß Du gleiche Reifendimensionen vorne und hinten fährst, das lindert das lästige Untersteuern auch schon mal um einiges.
-
Bei meinem wars auch eine Katastrophe - letztendlich war dann auch eine neue Antriebswelle nötig. Der Spaß hat dann inkl. neuer Antriebswelle knapp 500,- gekostet.
Aber was solls, das Radlager hält jetzt den Rest des Autolebens
-
Sowas ist mir mir auch schon passiert, allerdings nicht bei neuen und solch besonderen Felgen.
Seitdem mache ich die Gewichte immer selbst vorher ab und reinige die Klebestellen.
Gut, dass alles ohne größeren Ärger über die Bühne ging. Erstmal in Ruhe darüber reden ist meistens die beste Art.