Beiträge von Viktor77

    Erstmal - Federung und Dämpfungs sind zweierlei Sachen, das solltest Du nicht durcheinanderwürfeln.


    Die Federung sollte nie ein Problem sein, ausser eine Feder ist gebrochen - und selbst dann sollte der Rest der Feder noch funktionieren.


    An meinen E90 haben nach 9-10 Jahren und über 200.000km die Stoßdämpfer nach und nach den Geist aufgegeben. Man merkt dies daran, daß der Wagen nachschwingt und das entsprechende Rad auf kurzen Unebenheiten zu springen anfängt - was auch zu schlechter Traktion und Versetzen führt.


    Optisch erkennst Du einen kaputten Dämpfer daran, daß er undicht wird und das Öl austritt.


    Einen E9x, der hinten tiefer ist als vorne habe ich noch nicht gesehen. Miss mal den Abstand am Schweller zum Boden vorne und hinten - auch Dein Wagen steht bestimmt hinten höher als vorne. Der Radausschnitt ist vorne natürlich größer als hinten, was den Wagen optisch hinten tiefer wirken lässt.


    Wenn Du die Stoßdämpfer erneuerst, wechsel auf jeden Fall die Federn mit, da diese im Alter gerne brechen. Du kannst auch Sachs-M-Dämpfer mit z.B. Eibach-Federn kombinieren. Tausch auch die Domlager , die unteren Stoßdämpferlager hinten mit und die Zusatzdämpfer mit Schutzkappen. Kosten alles in allem an Material über den Teilehandel: ca. 700,- bis 900,- EUR

    Die elektronische Ölstand-Anzeige ist an sich sowieso kaum zu gebrauchen, deshalb denke ich ist es schwierig, darüber den Ölverbrauch festzumachen.


    Ich habe an meinen beiden N47 sowohl die elektronische Anzeige als auch einen Ölmeßstab und ich muß sagen, die elektronische Anzeige hat absolut nichts mit dem reellen Ölstand zu tun.

    Ich hab an einem meiner E91 M-Paket-identische Sachs-Dämpfer mit Eibach Pro-Kit Federn verbaut. Der Wagen ist damit sehr alltagstauglich bei minimaler Tieferlegung und angenehm sportlich-straffer Abstimmung.


    Der große Nachteil an H&R-Federn ist nach wie vor, daß diese auf der Vorderachse sehr kurz sind (an meinem zweiten E91 verbaut).

    Das billigste ist sicherlich, den Wagen zu behalten, wenn man den Wertverlust einrechnet.


    Und die Darstellung, der Diesel rechne sich nicht, finde ich auch nicht angebracht. Wenn man nur nach dem ginge was sich rechnet, müsste jeder mit einem 3-Zylinder-Kleinstwagen durch die Gegend fahren. Man gönnt sich halt einfach etwas Größeres, ob man nun einen Benziner oder Diesel oder gar Elektrowagen bevorzugt, sei da nun mal dahingestellt.


    Und die Panik um die Abgasrückführung bei Kurzstreckenbetrieb kann ich auch nicht nachvollziehen. Gerade das "Dahinschleichen" mit Tempomat auf der Langstrecke im Teillastbereich fördert die Rußbildung am meisten, da hier die höchste Abgasrückführung aktiv ist.

    Ja, die beiden Autos sind schon sehr unterschiedlich. In erster Linie käme es bei mir auf das Fahrprofil (km-Leistung/Jahr) an, ob ich mich für eonen 6-Zylinder-Benziner oder einen 4-Zylinder-Diesel entscheide. Der B3 wäre für mich aufgrund des Allrads und der Automatik jedoch sowieso raus.