Beiträge von stp

    Leider alles nicht so logisch. Aus dem Ersatzteilkatalog erkenne ich nicht welches Teil ich brauche, manchmal steht beim obersten auch M3 dabei, was wieder Sinn ergeben würde.

    Suche ich bei Leebmann mit meiner FIN, bekomme ich die Version mit 594 hinten raus. Und das obwohl ich M-Aero und Co2-Umfang habe.

    Mich würde es eigentlich nur nerven, dass ich erst merke dass das Teil nicht passt, wenn ich das alte ausgebaut habe. Dann steht der E91 mit zerpflücktem Vorderwagen da und mir fehlt das richtige Teil. Das obere mit 280 hinten raus kostet dann leider auch mehr als das dreifache im Zubehör. Ich finde aber auch keine sichtbare Teilenummer auf meinem verbauten Schlossträger.


    BMW Fans ist da relativ eindeutig. Und da ist dem M-Paket die 280 zugeordnet.

    Interessant ist, das es sogar ein anderes Piktogramm gibt für den Schlossträger des M-Paket und den "normalen".
    Es scheint also durchaus bauliche Unterschiede zu geben. Ob das billigere Teil beim M-Paket physisch passt, das kann ich dir leider nicht sagen.


    M-Paket:

    BMW 51718040280 Vorderwand -M- - LEEBMANN24


    Die anderen beiden Nummern:

    BMW 51647058594 Vorderwand - LEEBMANN24

    BMW 51647173564 Vorderwand - LEEBMANN24


    Hier sind die Teile aufgeschlüsselt, die spezifisch sind für das M-Paket.

    Search result: S715A M Aerodynamics package (bmwfans.info)

    Der Unterschied besteht beim Lüfter.

    Der kleinste Lüfter des 320d hat 300W. Dann gibt es einen mit 400W und noch einen mit 600W.
    Je nach Zusammensetzung der Ausstattungen (Heißland ja/nein, Automatik oder Schalter, schwenkbare oder abnehmbare Anhängekuppplung) wird dann der 400W oder der 600W-Lüfter verbaut.

    Man kann vermuten, dass diese Lüfter auch unterschiedliche Abmessungen haben. Und auch die Lüfterzarge unterscheidet sich, zumindest in den Artikelnummern.

    wie MuDvAyNe schreibt, macht man diese Arbeit am besten mit demontierten Kopf. Da kannst du den Kopf und auch die Ventile einmal komplett reinigen und die Ventile danach frisch einschleifen. Auch kannst du dann wenigstens den Kopf mal planen lassen.


    Mit der von dir vorgesehenen Variante ist der Ventilwechsel viel aufwändiger. Auch müsstest du dir ein Werkzeug bauen/besorgen, das die Feder runter drücken und am besten diese Position dann auch halten kann. Denn dann können die Keile einfach/bequem entnommen/montiert werden. Keine Ahnung ob es solch ein Werkzeug für den N57 für einen normalen Preis zu kaufen gibt. Die üblichen, günstigen Werkzeuge sind als C-ausgebildet und greifen somit einmal um den Kopf. Stützen sich dann auf der Unterseite am Ventil ab und drücken von oben auf die Feder und halten diese Position selbständig...


    Anbei mal ein paar Bilder zur Illustration. Vielleicht sind ja ein paar Details dabei, die dir bei der Planung deiner Arbeiten helfen können:


    Einlass-Ventil:

    IMG_2370_klein.jpg


    Auslass-Ventil:

    IMG_2397_klein.jpg


    gereinigte Einlass-Ventile:

    IMG_2430_klein.jpg


    gereinigtes Auslass-Ventil, frisch eingeschliffen:

    IMG_2678_klein.jpg

    IMG_2696.jpg


    Hier mal das günstige Tool, zum Zusammendrücken der Ventilfeder im Detail. Und diese kleinen Keile will man einfach nicht verlieren...
    Somit muss das Tool sicher sitzen und auch in der Position bleiben, damit man die Keile einfach entnehmen und auch wieder positionieren kann. Mit (nur) zwei Händen wird es sonst schwierig...

    IMG_2700_klein.jpg


    So ist es ordentlich gemacht, der Kopf einmal komplett überholt und neu aufgebaut:

    IMG_2704.jpg

    300km/h Spitze bei 245 PS Serienleistung?

    Davon können sie in Zuffenhausen nur träumen. Oder wie soll das ein Laie wie ich verstehen? ^^


    In der Praxis natürlich nicht, denn das ist ja physikalisch eher schwierig mit solch einem großen und schweren Auto.
    Du erkennst aber sehr gut die Unterschiede bei den verschiedenen Ausführungen im Abstand der Drehmomentkurve zur Zugkrafthyperbel und kannst dir vielleicht vorstellen, wie gut das funktioniert. Am Anfang des Threads wurde ja unterstellt, das Auto würde mit der langen Übersetzung nicht mehr funktionieren...

    Meiner läuft mit der langen Übersetzung und der vorhandenen Leistung problemlos echte 250km/h (GPS). Der Tacho war bei ca. 260km/h, oder auch noch etwas mehr. Das weiß ich nicht mehr genau, weil ich es nicht darauf angelegt hatte, die Höchstgeschwindigkeit zu erreichen. Der Motor selber war aber noch nicht ganz am Limit, es wären als noch ein paar km/h mehr drin gewesen. Vielleicht teste ich das im Sommer mal aus...

    Da ich das Sperr-Diff heute mal ausgiebig nutzen/testen konnte, anbei ein kleines Resümee und ein paar Bilder zum Einbau selbst..
    Habe das Diff ca. Mitte Februar eingebaut und schon ein paar 1000km drauf gefahren. Es funktioniert einwandfrei und verhält sich akustisch auch unauffällig...

    Zum Einbau habe ich die Peripherie natürlich auch gleich noch ersetzt:


    Die Gelenkscheibe im Set von Febi kommt vom OEM, also von SGF. Nur so als Tipp...

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    Die Lagerung erfolgte mit Lagern von Whiteline, die ich schon ein paar Jahre in der Kiste liegen habe...
    Obwohl diese deutlich härter sind als Serie, empfinde ich das Geräuschverhalten des Diffs nicht lauter, als davor. Auf der rechten Seite des Diffs ist zusätzlich auch noch eine Stütze montiert, die das Wegkippen/Verdrehen des Diffs verhindert...

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    Die restlichen Schrauben zur Befestigung des Diffs bekommt man bei Lemförder. Falls jemand die Artikelnummern benötigt, anbei ein Bild mit den Nummern. In der einen Nummer sind ein paar Teile zu viel drin, aber das stört ja nicht:

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    Und heute habe ich dann mal den aktuellen Kälteeinbruch genutzt, um das Diff endlich mal im Schnee testen zu können, bevor der Winter dann doch wirklich vorbei ist. Dazu bin ich mal kurz auf meine lokale Teststrecke, auf der ich immer mal wieder die Änderungen des Setups teste. Bei Schnee ist man natürlich nicht wirklich schnell unterwegs, dafür aber sehr spaßig und mit der Sperre zudem gut kontrolliert...

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    Und mein Auto hat deutlich mehr Kilometer und die Spurstangen sind trotzdem gängig…

    Eine pauschale Aussage, die also im konkreten Fall zutrifft, ist einfach nicht möglich.


    Man kann es aber selber leicht prüfen und das kostet nur ein paar Minuten.

    Auch kann man Rostlöser auf die Spurstangen geben und diesen ein paar Tage wirken lassen… dann hat es die Werkstatt leichter.