Beiträge von Mk66

    Hallo,


    Update zu dem Thema:


    • Der Bekannte, der Prüfer ist, hat sich gemeldet. Die "Motormanagement" Prüfung, bei der CALID und CVN geprüft werden ist wohl bei den Betrugsdieseln, die ein verpflichtendes Softwareupdate bekommen hat im Standardumfang enthalten. Bei anderen wird das Fallweise bei Verdacht geprüft. So der aktuellen Stand. Ob das dauerhaft so bleibt, muss man sehen.
    • In den Foren zu jüngeren BMW Modellen werden Fälle berichtet, in denen die Prüfung bei der HU auch bei jüngeren teilweise auch Benzinern durchgeführt wurden und die HU verweigert wurde (erheblicher Mangel). Betroffen waren z.B. Nutzer von MHD, bei Dieseln Ditupa Apps. MHD, die zunächst empfohlen haben, in so einem Fall die MHD Software vor der HU zu deinstallieren, hat inzwischen reagiert und in ihrer Lösung einen CVN Fix umgesetzt, der beim Auslesen die CVN der Seriensoftware liefert.
    • Der Lieferant, der in dem Fall, der mich beschäftigt hat, die Software geliefert hat, hat für einen BMW E9x mit "Nxx"-Motor innerhalb von ein paar Tagen eine angepasste Datei geliefert, die einen CVN Fix enthält.
    • Ansonsten ist man natürlich immer transparent. BMW prüft mit seinen Diagnosesystemen verschiedene Daten nicht nur CALID und CVN, auch FASTA Daten (was auch immer das genau ist, laut Foren sind das unter anderem Live - Daten und Tuning-spezifische Fehler enthalten) und schreibt dann einen "S0777". Das wird dann wohl auch bei BMW zu dem Fahrzeug gespeichert. Betrifft wohl vor allem die Leasing Kunden, die schnell mal ein Tuning draufmachen lassen und und dieses vor der Rückgabe entfernen lassen. Die Prüfungen von BMW sind wohl so clever, dass auch "Zusatzsteuergeräte", die die Sensorwerte z.B. vom Raildruck verändern erkannt werden, weil das Auto dann im Fahrbetrieb schneller beschleunigt oder schneller fährt als im Serienstand möglich wäre.

    Gruß

    Marcus

    Hallo liebe e9x Community, weiß einer vielleicht wie man diese Abdeckung über der Türpappe an der A Säule nennt?


    Quasi wo außen die Spiegel dran sind im Innenraum. Bei meinem E91 fehlen diese leider und ich finde die einfach nicht im Internet.

    Schau mit der Fahrgestellnummer (VIN) deines Fahrzeugs bei einem Händler-Shop nach, der den BMW Teilekatalog für die Teilesuche verwendet nach. Dort hast du die korrekte BMW Bezeichnung und die ET-Nummer. Sind zwei Teile: Der Rahmen und darunter eine Schaumstoff-Akustik-Abdichtung. Den Rahmen gibt es mehreren Varianten, je nachdem ob oder welches Audio - System verbaut ist. Finden tust du die Teile im Teilekatalog im Bereich Fahrzeugausstattung.


    Gruß

    Marcus

    Hallo,


    Das Gesamtpaket aus Zustand, Laufleistung und Ausstattung muss passen. Letztlich Bauchgefühl. Nur wenig KM, aber schlechter Zustand ist auch nix.


    • Ausstattung: Mir wäre wichtig, dass Sportsitze mit dabei sind, die sind um Klassen besser als die Serien-Gartenstühle. Beim Audio sollte mindestens das HiFi Paket dabei sein, das Basis Audiosystem ist völlig unzureichend, da bist du sofort am nachbessern. M-Paket ist Geschmackssache, ich persönlich mag weder die Optik noch das straffere Fahrwerk. Beim LCI finde ich die Optik ohne M-Paket sogar schöner, ist aber Geschmackssache. Habe beim Cabrio damals extra eines gesucht, das Sportsitze aber kein M-Paket hat, was etwas seltener ist. Navi musst du schauen, Business schaut halt etwas einfach aus, ist aber funktional ok. Am großen Professional mag ich die recht gut funktionierende Sprachsteuerung. Ohne Navi geht auch, aber dann fehlt auch die I-Drive Steuerung und das ist dann schon sehr "Basic". Randthema noch: Völlig überflüssig aber dennoch für mich wichtig: Wenn beim LCI das Lichtpaket mit den LED Elementen dabei ist: Das wertet das Auto unheimlich auf, insbesondere die LED Tagfahrleuchten.
    • Motor: Den N47 20d habe ich in der Limousine, Der fährt ganz flott und sehr sparsam und sorgt für ein gut ausbanciertes Gewichtsverhältnis VA/HA. Aber das Cabrio ist halt deutlich schwerer. Die N57 Sechszylinder Diesel im 25d und 30d passen m.M. hervorragend zum Cabrio (das Cabrio wiegt damit und Automatik laut Schein übrigens 1860 KG!!).
    • Getriebe: Ich habe in der Limousine Handschaltung, im Touring und im Cabrio Automatik. Die 6 Gang Automatik ist recht komfortabel ausgelegt. Ich mag das. Manche die es "Sportlich" wollen, modifizieren mit XHP. Aber "sportich" passt m.M. nicht so gut zum E93. Das ist eher ein schwergewichtiger Cruiser. Was ich mir nochmal wünschen würde, wäre ein N57 Diesel mit Handschaltung. Ich glaube, dass man damit den enormen Drehmomentverlauf des Motors besser "spürt" als mit Automatik.
    • Benziner vs. Diesel: Der Sechszylinder Diesel N57 passt sehr gut zum Cabrio. Gerade bei offenem Dach ist die Akustik sehr angenehm. Erinnert mich an eine große Yacht. Bei den Benzinern hat du ein hohes Reparaturkostenrisiko durch Injektoren, HDP und NOX Sensoren. Beim N57 Diesel wird oft über Kurbelwellenlagerschäden bei höheren Laufleistungen berichtet. Ich glaube aber dass man das vermeiden kann durch gute Wartung (Ölwechsel, kein zu dünnes ÖL, kein B7 Diesel sondern B0 oder HVO100, Schwingungstilger (Riemenscheiben an der Kurbelwelle) rechtzeitig tauschen, ich hab bei meinen noch die Leerlaufdrehzahl etwas höher eingestellt, für eine etwas höhere Fördermenge im Leerlauf.

    Viel Erfolg bei der Suche!


    Gruß

    Marcus

    Uff, das beruhigt mich jetzt doch. Es gibt parallel eine Anfrage an den, der die Software geliefert hat, ob da ein "CVN Fix" mit umgesetzt ist. Und an einen Bekannten bei einer großen Überwachungsorganisation, vielleicht verrät mir der, bei welchen Fahrzeugen die das prüfen.


    Im Netz habe ich ein >altes Dokument aus 2017 vom Tüv Nord gefunden< wo das Verfahren mit dem neuen OBD HU Interface und CALID und CVN zur Prüfung bei den VW Betrugsdieseln beschrieben wird. Da kann man das aber schon rauslesen, dass man die tollen neuen Möglichkeiten ausweiten möchte.


    Schönen Sonntag!

    Marcus

    Hallo zusammen,


    Ich frage mal für einen Freund :)


    Seit ein paar Jahren haben die Prüforganisationen die grundsätzliche Möglichkeit, über den OBD HU Adapter die die CALID – (calibration identification, im Motorsteuergerät installierte Software-ID) und die CVN – (calibration verification number, Checksumme/Nummer zur Überprüfung der Integrität der Fahrzeugsoftware), gegen den Werksstand zu prüfen. Geschaffen wurde das, um bei den "VW Betrugsdieseln" die Teilnahme an den verpflichtenden Softwareupdates zu prüfen.


    Die "CVN" ändert sich auch, wenn man "Optimierungen" an den Kennfeldern hat, und kein "CVN Fix" eingesetzt wurde (was wohl nicht immer der Fall ist, insbesondere bei älteren Optimierungen). Der HU Adapter gibt dann aus "CVN nicht vorschriftsmäßig. Motormanagement auffällig. Manipulationsverdacht!", was in der HU als erheblicher Mangel gewertet wird.


    Fragen:

    • Weiß jemand ob das inzwischen bei der HU grundsätzlich (bei allen Fahrzeugen) geprüft wird, also auch bei unseren E9x, die keine verpflichtenden Software-Updates bekommen haben?
    • Falls ja: Kann man das umgehen, indem die Software auf den Serienstand geflashed wird? Oder stimmt dann die CVN auch nicht mehr, weil sich irgendein Wert (Flashcounter?) ändert? Wobei alle zwei Jahre auf Serienstand und ggf. wieder zurück kann ja auch nicht sinnvoll sein?
    • Kann nachträglich ein "CVN Fix" programmiert werden? Woher bekommt dann derjenige, der das macht, dann die CVN der Seriensoftware?

    Gruß

    Marcus

    Hallo,


    die Reifenwiegen lege ich nicht jedesmal neu davor. Ich habe die etwas breiteren (40cm), da spielt es dann keine Rolle, ob das Auto ein paar cm weiter links oder rechts steht 355er Reifenbreite fährt ja keiner am E9x. Und ich nutzte die auch nur vorn, da muss man dann auch nicht über die hinteren drüberfahren. Falls ich mal die Garage rausfege und die Platten wegnehme, habe ich Bodenmarkierungen, damit ich weiß, wie ich die wieder hinlegen muss (sieht man auf dem Foto mit dem blauen Fiat).


    Gruß

    Marcus

    Hallo,


    Ich verwende leicht erhöhten Luftdruck (3,5 Bar) und Vergrößerung der Kontaktfläche der Reifen zum Boden.


    Bei letzterem habe ich früher "über den Winter" gerne Styroporplatten verwendet mit 2-3 cm Dicke (s. Foto). Der Reifen "sinkt" dann im Laufe der Zeit etwas ein und man hat keine Punktförmige Kontaktfläche mehr. Tipp: Styropor nicht zu dick wählen und an der Auffahrseite anschrägen. Das Rauf- und Runterfahren mit Gefühl, sonst verschiebt oder zerreißt es die Platten und man hat lauter Styropor-Brösel in der Garage. Ansonsten Top: Deutliche Verbesserung bei der Unwucht im Frühling und kostet fast nix. Geeignet für die Überwinterung, nicht für häufigeres rauf und runterfahren. Die Styroporstreifen sind dann im Frühling zum wegwerfen.


    Inzwischen verwende ich "Reifenwiegen" aus Gummigranulat.> Sowas hier <. Die sind schön schwer und rutschen nicht so leicht. Die sind auch sehr hilfreich, wenn man wenig Platz nach vorn hat. Ich habe in meinen Garagen immer vorn ein Motorrad quer stehen. Teilweise sind da keine 5 cm Platz. wenn man vorsichtig drauffährt, verrutschen die Gummigranulat Reifenwiegen nicht und man hat eine exakte Positionierung. Allerdings: Die Dinger sind recht hoch und brauchen Kraft beim Drauffahren, Das wiederum muss man das Gas gut dosieren, und mit wenig Schwung drauffahren, sonst "überrollt" man die. Was man auch nicht tun sollte: Wenn die Reifen draufstehen oder beim Drauffahren: Lenken. Dann drehen sich die Platten mit. Ich verwende die inzwischen nur noch an der Vorderachse. Für die Hinterachse habe ich mir aus Gummigranulat "Bautenschutzmatten" (das gleiche Material wie die Reifenwiegen) in 10mm Dicken ein paar Platten für die Räder geschnitten. Die bringen auch ein bisschen was. und das Rauf- und Runterfahren geht leichter, wenn nur an einer Achse die Reifenwiegen verwendet werden. Das Konstrukt nutze ich ganzjährig, nicht nur bei der Überwinterung.


    Gruß

    Marcus


    Fiatcoupe.jpg

    Ich "glaube", der höhere Cetanwert nutzt vor allem im Winter durch bessern Kaltstart, wobei da bei meinen N47/N57 Dieseln eher kein Verbesserungspotenzial gibt.


    Weil ich gerade beim spekulieren bin, zum Verbrauch:

    • Eventuell fährt man durch die bessere Laufkultur etwas untertouriger und gleicht den theoretischen Mehrverbrauch aus. Bei den "ED" Versionen war ja eine der der Zahlreichen Maßnahmen eine andere Schwungscheibe, die zu untertourigerer Fahrweise animieren sollte. Mein 320d ist ein Handschalter, da kann das schon sein, dass ich den mit HVO100 niedertouriger fahre.
    • Die DPF Regenerationszyklen verlängern sich meiner Meinung nach etwas. Ich kann es wie oben geschrieben leider nicht belegen um wie viel. Wenn bei normaler Landstraßenfahrt für ~15 Minuten der DPF durch Nacheinspritzungen auf ~600 Grad aufgeheizt wird, braucht das auch Kraftstoff. Keine Ahnung wie viel. Aber wenn das seltener passiert, verbraucht man weniger Kraftstoff. Keine Ahnung, ob das im ADAC - Test berücksichtigt wurde.

    Ansonsten kann ich nur auf die empirischen Werte aus meinen Aufzeichnungen verweisen. Da habe ich kaum feststellbaren Mehrverbrauch. Grundlage ist mein "Haushaltsbuch - Excel" in dem ich bei jeder Tankung meiner Fahrzeuge akribisch nicht nur die Kosten, sondern auch die Tankmenge und Kilometerstände erfasse. Daraus werden dann Durchschnittsverbräuche berechnet. Das ist schon ziemlich exakt Rein wissenschaftlich stelle ich nicht in Abrede, dass physikalisch der Verbrauch von HVO etwas höher sein müsste, als beim Standarddiesel. Die Unterschiede im ADAC Vergleich waren aber auch marginal.


    Mir geht es beim Einsatz von HVO100 vor allem um die schönere Laufkultur und weniger Ruß in der AGR und die gute Lagerbeständigkeit sowie die ganzjährige Wintertauglichkeit (das war bei den beiden saisonal genutzten Autos früher immer ein Aufwand, dass man vor dem Wegstellen im Herbst noch eine Tankfüllung mit "Winterdiesel" erwischt hat).


    Disclaimer: Meine Erfahrungen, die ich hier berichte, gelten für meine drei E9x mit N47/N57 Motor. Inwieweit sich diese auf andere Fahrzeuge, insbesondere andere Motorengenerationen übertragen lassen, weiß ich nicht.


    Gruß

    Marcus

    Hallo,


    jetzt ist es fast ein Jahr her, dass ich meine drei E9x Diesel ausschließlich mit HVO100 betanke. Seit dem letzten Eintrag im März sind noch ein paar Liter / KM dazugekommen (derzeit gesamt verfahren HVO 100: 830 Liter, 14.174 Km, 17 Tankungen).


    Insbesondere die tolle Verbesserung der Laufruhe begeistert mich nach wie vor. Probleme: keine.


    Der oben beschriebene geringe Mehrverbrauch den ich nur im N47 320d festgestellt habe, hat sich inzwischen auch egalisiert. Die saisonal etwas niedrigen Verbräuche nach dem Winter haben einige Tankungen mit geringeren Verbräuchen ergeben. Der Durchschnitt aller 10 Tankungen mit dem 320d N47 liegt jetzt bei 5,37 L/100 Km, mit B0/B7 Diesel waren es vorher 5,35 L/100 Km. Also jetzt bei allen drei E9x kein signifikanter Mehrverbrauch durch das HVO100 bzw. so gering, dass es in den Schwankungen aus Saison und Fahrprofil untergeht.


    Was mich eigentlich zu den Eintrag veranlasst: Seit ca. 2 Wochen ist das HVO100 bei mir in der Region (Augsburg/Landsberg) fast preisgleich mit Standard B7 Diesel. Aktuell heute Morgen bei drei BK Tankstellen HVO100 1,929-1,939 Euro/Liter, Standard B7 Diesel ebenfalls an den drei BK Tankstellen 1,909-1,919 Euro/Liter, letzteres entspricht auch dem B7 Preis freier Tankstellen und einiger günstigerer Markentankstellen. D.H. die Preisdifferenz liegt von HVO100 zu B7 nur noch bei 2 Cent / Liter! Zeitgleich kostet alle "Premium Diesel" deutlich über 2 Euro/Liter, das superteuere Aral Ultimate an der günstigsten Tankstelle 2,179!


    Gruß

    Marcus


    Nachtrag, für die Nachfrage von MathMarc: Bezüglich "deutlich weniger umweltgefährdend": HVO100 Wassergefährdungsklasse (WGK) 1, Standard Diesel WGK 2-3. Der Link ist von HVO - Intressenträgern, findet man aber in komplexerer Darstellung inhaltsgleich in behördlichen Veröffentlichungen. Der paraffinische Grundstoff des HVO100 ist unkritisch, die zugesetzten Additive und Hilfsstoffe können Risiken erzeugen, sind aber vom Volumenanteil so gering, dass die Einstufung des HVO100 in WGK1 ("schwach Wassergefährdend") erfolgt.