Beiträge von stitch007

    Cool, das macht mir ja Hoffnung. Wenn ich irgendwann neben dem Bau mal dazu komme meinen HA-Träger zu revidieren und neu zu lagern, kann ich vermutlich an der Vorderachse weitermachen. Das wird dann die vierte Garnitur. -So in Richtung 400tkm durchaus ok.

    Immerhin, Bremsbeläge Vorderachse habe ich jetzt bei 333000tkm getauscht. Kamen zuletzt bei 132000km neu. Waren aber auch Ferodo Performance.

    Das geht schon, Spaß macht es aber nicht. Vielleicht ist es einfacher den Motor rauszuheben und draußen zu begutachten? Hab ich auch ohne Hebebühne vor der Garage gemacht. Wenn man kein Zimperlinchen ist, geht das auch im November, im strömenden Regen. Luxus beim Schrauben kann jeder.


    Hast Du wenigstens einen Motorkran? -Die Dinger kosten nicht die Welt und sind bei so etwas enorm hilfreich.

    Moin, woher kommst Du denn?


    Ich befürchte, dass ohne vernünftige Auslesehard- und Software eine weitere Eingrenzung des Fehler schwierig ist.


    Was mir gerade so durch den Kopf ging, wenn die Kette bei voller Fahrt gerissen ist, muss es kleinteiligen Salat im Kopf gegeben haben, sprich Kipphebel und eventuell Ventile gebrochen/verbogen. -Was ist denn mit den Nockenwellen? Leider werden verstellte Steuerzeiten (meines Wissens) nicht unbedingt diagnostiziert. Bei mir (selber Motor) waren vereinzelt Zähne aus den Zahnrädern von Einlass- und Auslassnockenwelle gebrochen. Die Kiste lief wie ein Trecker, nagelte fürchterlich, sprang aber immer an und lief. Bis dann final 6 Zähne in einer Reihe wegbrachen, dann blieb der Motor stehen. -Das wird bei Dir vermutlich nicht zutreffend sein, aber wenn sich Nocken auf Ein- oder Auslassnockenwelle leicht verdreht haben, würden die Steuerzeiten genauso nicht mehr passen, was sich auf Motorlauf und Verbrauch auswirken könnte. Und da die Nockenwellen "gebaut" sind, bestünde zumindest das Risiko, dass der Fall bei diesem Schaden eintreten kann. Wurde das mal überprüft, oder hast Du neue Nockenwellen bei der Motorrevision verbaut bekommen?

    Das Schadenbild ist durchaus schon aufgetreten und ist leicht zu übersehen.

    Ich sehe gerade, ich habe die Philips verbaut (sind schon seit 2022 bei mir drinnen). Ich fahre zu fast 100% mit eingeschaltetem Abblendlicht und habe seitdem etwa 100tkm mit dem BMW abgespult. Ja, sie haben den Lüfter hinten dran, aber ich kann da nichts negatives sagen. Irgendwann werden sie ausfallen, das ist gewiss. Aber bislang ist alles bestens.

    Ich werde, sobald es mal etwas wärmer wird und ich meine Frontstoßstange abbauen und zum Lackierer bringen kann, mal meine Abblendlicht LEDs in die Fernlichtkammern packen und neue LEDs in die Abblendlichtkammer stecken. Dann sollte die nächsten Jahre Ruhe sein.

    Der eigentliche Punkt für mich ist: was bringt der Umbau auf LED denn?

    Mehr Licht? Nein, haben wir verglichen.

    Da muss ich Dir aus eigener Erfahrung widersprechen. -Die LEDs bringen im Vergleich zu den originalen H7 eine DEUTLICH bessere Ausleuchtung. Ich habe vorher auch alles mögliche ausprobiert, die ganzen H7 Laserluftliebetoll-Dinger können dien H7 LEDs nicht im Ansatz das Wasser reichen. Da ich regelmäßig zwischen Deutschland und Südungarn pendele, fahre ich viel im Dunkeln und möchte um keinen Preis der Welt mehr zurück zu den H7.

    Mir hat Xenon immer bei meinem Kassenmodell gefehlt. Das war das Einzige, was sich beim LCI NICHT mehr original nachrüsten ließ. Mit den LEDs bin ich rundum zufrieden.

    Meine Frau fährt nunmehr auch lieber mit meinem Auto als mit Ihrem Dieselpanzer...

    zudem ist mir gestern aufgefallen als ich 120km/h gefahren bin und mein Lenkrad versucht habe ruhig zu halten dann habe ich im Lenkrad einmal so ein leichten Zug gemerkt oder so ein „antippen“ als würde das Lenkgetriebe die Räder nach links und rechts lenken also als würden die Zähne vom Getriebe spiel (da wo du halt die Schraube zum einstellen hast) und es ist auch Vornelinks am schwitzen/undicht und so eine richtige Rückstellung in der Mittellage wie ich das bei verschiedenen anderen Auto Marken kenne hat der auch nicht auf den letzten cm muss ich mit helfen.

    Das würde aber genau für Spiel im Lenkgetriebe sprechen, sofern Deine Räder und die anderen Komponenten des Fahrwerks ausgeschlossen werden. Im Bereich von grob gesagt 80-120 durchfährst Du den Bereich der Eigenfrequenz der Räder. Wenn hier eine Unwucht (und das kann bei Spiel in der Lenkung schon sehr wenig sein) vorhanden ist, wird das Lenkrad beginnen sog. Lenkraddrehschwingungen zu zeigen, also dieses Hinundherzucken, das Du beschreibst. So war es bei mir. Räder perfekt auf 0 Gramm gewuchtet und trotzdem.

    Nachdem ich das Spiel neu eingestellt habe, war es deutlich besser.


    Wenn Du aber bereits eine interne Undichtigkeit hast und Dir das Öl aus dem Lenkgetriebe seitlich austritt, kannst Du davon ausgehen, dass die Dichtung links im Eimer ist. Wenn Du das ignorierst, kann es irgendwann soweit kommen, dass Dein Servoöl da ausläuft und die Servopumpe mit zu wenig oder ohne Öl läuft. Dann hättest Du gleich zwei Bauteile, die nach Erneuerung schreien würden. Servopumpen sind Diven, die verzeihen nichts.

    Schwierig aus der Ferne was zu Deinem Problem sagen zu können. Das Knacken kann auch z.B. aus den Bremssätteln kommen, wenn Du ein sogenanntes Reversierklacken der Beläge hast. Dabei bewegen sich die Beläge in ihren Führungen je nach Fahrtrichtung nach oben oder unten, innerhalb des Spiels, das sie in den Führungsschächten haben. Das würde auch erklären, warum Du das nur einmalig nach Richtungswechsel hast, wenn Du dann in der Richtung weiterrollst. -Das KANN sein, muss aber nicht. Ich hatte das mal bei Fahrzeugen und wir haben dann mittels Fühlerlehre das sog. Schachtspiel gemessen und mit den vorgegebenen Toleranzen abgeglichen.

    Hier kannst Du "quick and dirty" nur die Beläge so feststellen, dass sie zwar in axialer Richtung noch beweglich sind, aber nicht mehr hoch und runter in ihren Schächten und dann bei Schrittgeschwindigkeit vor und zurück fährst. Aber mach das bloß nicht im öffentlichen Straßenverkehr!


    Zu Deiner Frage nach dem Lenkgetriebe: Ich habe von Haus aus ein TRW verbaut gehabt. Das musste ich auch vor der ersten Bestellung erst abchecken. Keine Ahnung, wer der andere Lieferant ist, oder ob es sich bei der anderen Variante um die Dynamiklenkung gehandelt hätte.

    Seinerzeit gab es bei Leebmann nur die eine Variante zu bestellen, die ich bekommen habe. Kam auch von TRW im Originalkarton, muss aber ein überholtes Teil sein, weil TRW niemals auch die Spurstangenmanschetten mit lackieren würde. So war es aber bei meinem Teil. Ich muss jetzt noch einmal leicht da Spiel nachstellen, aber es ist dramatisch besser geworden. Im Moment bringen meine Vredestein Winterreifen viel Unruhe in die Vorderachse.

    Warum nimmst Du keine Ringschlüssel und entsprechende Nüsse mit Torx von Weha oder ähnlichen dafür? Entweder habe ich Dein Problem nicht verstanden, oder Du gehst das zu kompliziert an. -Ich habe mit der Methode schon mehrfach die Vorderachse erfolgreich revidiert.