Mein Bruder arbeitet bei HansaFlex in der QM Abteilung und hat mir auch davon erzählt, dass deren Schläuche z.B. für 100 bar zugelassen sind aber weit aus mehr verkraften und damit auch beim QM getestet werden. Ich glaube den Faktor 1,5 gehört zu haben.
"Wir" verwenden Schläuche mit z.B. 480bar, Berstdruck ist in dem Fall mit 1600bar angegeben. Ob die konkrekt von HF sind, müsste ich gucken, aber HF ist auch Lieferant.
Sicherheitsfaktoren kann man nicht über einen Kamm scheren. Drahtseile von Personenaufzügen haben in der Regel den Faktor 10, bei Lastenfahrstühlen 2-3. Bei der Luftfahrt muss man wieder zwischen ziviler und militärischer Verwendung unterscheiden. Kampfflugzeuge sind häufig mit 1,05 konstruiert. Das klingt erstmal nicht viel - bis man sich ansieht, wie das Ding bei 8g eine Rolle dreht - da ist eher der Pilot der limitierende Faktor.
Was Getriebe und den Passus "VW nimmt die B-Ware ab" angeht, finde ich das sehr interessant. Ich habe mal als Student in der Endkontrolle (Prüfstände) von 6HP19 (26, 32) gearbeitet. Die eigentliche Zuordnung des Getriebes erfolgt per Software - die ist "bei uns" programmiert worden. Je nach Software entschied sich dann auch, wohin das Getriebe geht, also, auf welche Palette es kommt -> unterschiedliche Abnehmer.
Wenn da wenig los war, konnte man auch mal einen Blick in die Prouktion werfen. Natürlich kam ich bei den wenigen Gelegenheiten nicht überall hin, aber ich erinnere mich an ziemlich viel Kanbansysteme dort.
Interessant, wie man auf diese Art und Weise später noch eine Zuordnung in A- und B-Ware bewerkstelligen möchte.