Beiträge von Christian-320d

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass „viele“ deutsche BMW Fahrer ein Chiptuning ohne Eintragung an ihrem Auto machen lassen. Das dürfte eher die Minderheit sein.


    Es ist egal, ob der TÜV herausfindet, dass an dem Motor was nicht stimmt und das Betriebsrisiko erhöht ist. Ein Gutachter wird es spätestens nach einem Unfall prüfen.


    Letztendlich fährt man vorsätzlich ohne BE.
    Die Versicherung wird Regress einfordern, bei Personenschäden steht man schnell vor dem finanziellen exit.


    Anzeige wegen Steuerbetrug ist auch gerechtfertigt neben ein paar obligatorischen Bußgeldern, die einem aber nicht so weh tun.

    Wer ChipTuning durchführt und es so gut wie nie ausnutzt (Vollgas), braucht auch nicht tunen.


    Wer chipTuning durchführt und es häufig nutzt, hat das falsche Auto gekauft und sorgt für schnellen Tod der Komponenten des Antriebs, je nach dem wie viel Leistung/Drehmoment durch das Tuning hinzugefügt wurde.


    Vollgasfahrten mit Chiptuning würde ich von abraten, die Zylinder können die Abwärme gar nicht dauerhaft abführen. Dazu gibt es eben größere Motoren von BMW und co, hier sind die Materialen anders, mehr Kupfer im Zylinder beispielsweise.


    Das einzige wofür ich Chiptuning sinnvoll finde ist, wenn man gelegentlich mal mehr Leistung möchte, beispielsweise am Beschleunigungsstreifen oder zum Überholen eines LKW auf der Landstraße.

    Also die Rechtsberatung bezüglich Dieselpartikelfilter ausbauen und Bagatelldelikt finde ich doch sehr befremdlich.


    Ohne Betriebserlaubnis - die erlisch bei so einem Eingriff - ist man im finanziell sehr gefährlichen Bereich.


    Wenn ein Unfall passiert, bezahlt zwar die Versicherung erstmal die Schäden am Unfallgegner, allerdings bekommt man dank Auto ohne BE einen Regress von der Versicherung der sich gewaschen hat. Natürlich kann man vor Gericht gehen und nachweisen dass das bzw die veränderten illegalen Bauteile nicht ursächlich für die Unfallschwere sind... wenn ich hier aber lese 10-15 ps mehr... viel Spaß.


    Die Versicherung kündigt manchmal den Vertag nach so einer Aktion. Das ist dann auch sehr unschön! „Wer hat die vorherige Versicherung gekündigt?“.


    Zum anderen Thema:
    Prinzipiell hat man mit Tuning erstmal keinen anderen Verbrauch, es gibt aber auch Tuning für Flotten, bei dem auf lokale Gegebenheiten optimiert wird (zB mildes Klima, kraftstoffqualität).
    Ansonsten hat ein getuntes Auto tendenziell in der Praxis höhere Verbräuche, weil man flotter unterwegs ist. Kraft kommt von Kraftstoff.


    Es macht mehr Sinn, gleich einen 335d anstatt 330d anzuschaffen und diesen zu tunen. Es gibt trotz vieler gleichen Bauteile auch ein paar, die eben auf die Mehrleistung ausgelegt sind. Je nach Tuning übersteigt man gerne mal Toleranzen und das Projekt geht nur ein paar Jahre gut.

    Es ist übrigens nicht nur für BMW gut, einen Neuwagen zu bestellen, sondern auch für die deutsche Wirtschaft.
    Aber die geht es bestimmt nur um das böse Wort Neuwagen.


    Früher, als ich meinen E90 gekauft habe war das Forum noch nicht so neuwagenfeindlich. Schade, denn nur weil der E90 nicht mehr Bestellbar ist, ist er nicht schlechter.
    Und nur weil man sich selbst keinen Neuwagen kauft, sind diese ganz sicher keine Fehlentscheidung, nur weil es viele predigen.


    Ich vertrete die Meinung, dass man durchaus Geld sparen kann in dem man sich einfach gleich das kauft, was kompromisslos und glücklich macht. Gedanken wie „hätte ich doch nur dies oder jenes“ sind Gift für das Konto, denn so wird schnell aus einem Kauf ein finanziell ungünstiger Tausch.
    Beispielsweise habe ich einen Bekannten, der alle paar Jahre ein anderes Auto kauft, er fährt sich quer durch die Golfklasse und ist immer wieder unzufrieden. Mehr Geld ausgeben als ich tut er trotzdem.
    Verstehen tut er es aber nicht, wie man ein Auto 20 Jahren haben wollen kann. Von außen betrachtet liegt es aber auf der Hand, er will es nur nicht hören.


    Es mag aufregend zu sein, ein neues Auto zu kaufen, glücklicher macht das aber nur, wenn es tatsächlich kompromisslos die Wünsche von Heute und Morgen erfüllt.
    Im Falle des Erstellers dieses Themas bezweifle ich stark, dass der Wechsel auf 335i dies erfüllt.


    Es kommt irgendwann eine Finanzierung vom Eigenheim, und/oder Kind. Ich sehe da keinen Platz für einen 335i bei normalem Einkommen.
    Den Kaufpreis für einen M340i könnte ich locker aufbringen, aber die Unterhaltskosten sind erfahrungsgemäß das, was auf Dauer weh tut.

    Ich freue mich für dich!


    Tolles Fahrzeug, ich fahre meinen E90 320d seit ich 22 bin. Also knapp 11 Jahre.


    Wäre das nicht traurig dein erstes richtiges Auto direkt wieder zu verkaufen? Ich glaube du wirst es bereuen, denn so viel besser ist ein 335i auch wieder nicht. Nutzt du die Mehrleistung die er hat aus, steigt Verbrauch und Reifenverschleiss deutlich. Würdest du das tun? Wie lange, ein Monat, bis dich die Kosten dann doch nerven?


    Mehr Motorleistung zu haben ist natürlich immer was feines, mittlerweile habe ich meiner Frau ihren Seat Ibiza verkauft und ihr einen neuen 330i hingestellt.


    Ich fahr gerne mit dem neuen, aber auch mit meinem alten 320d und es stört mich überhaupt nicht, dass er knapp 2 Sekunden länger auf 100 braucht.


    Mir entlocken beide BMWs ein Grinsen im Gesicht und so schnell werde ich meinen E90 nicht verkaufen.


    Mein Rat an Dich: Kümmer dich gut um deinen E90 und er wird auch dir noch lange Freude am Fahren bereiten. Und wenn es dann mal so weit ist, bestell dir einen Neuwagen und hol ihn in der BMW Welt ab. Es ist ein Fest!

    Korrekt, man darf auch nicht die geplante obsoleszenz vergessen.
    Mich würde es nicht wundern, wenn „versteckte Sollbruchstellen“ eingebaut werden, damit die Autos nicht ewig halten.


    Wie war das noch mit den Glühbirnen? Heutzutage geht man da etwas subtiler vor



    wir müssen ja irgendwie unsere Erde schnellstmöglichst vernichten. Hauptsache Geld :(

    „Auto geht weg“ also wird der nächste das Problem erben. Ob er darüber informiert wird vor Bezahlung bleibt wie immer im Gebrauchtwagen markt fraglich ;)


    Mach mal 80-120 und schau ob sich das normal anfühlt.
    mit fehlenden Abdeckungen würde ich nicht >150 fahren, wenn die restlichen Abdeckungen abfliegen weil Luft hinter die Abdeckung gelangt ist Feierabend

    Ich bin überzeugt, dass CBS aus folgendem Grund entwickelt wurde:


    BMWs werden seit 2000er Jahren zunehmend von Unternehmen für ihre Mitarbeiter geleased. Sei es für. Abteilungsleiter aufwärts oder Dienstwagenfahrer, Poolfahrzeuge, Vertreter und so weiter.


    Das Klientel geht nicht gerade zimperlich mit den Autos um, daher gab es häufig Probleme mit versifften Motoren. Wir selbst hatten ein Poolfahrzeug welches 12 Jahre immer nur 5 km gefahren ist. Von dem einen Standort zum anderen. Meistens Tage oder mindestens 8 Stunden dazwischen. Also immer Kaltstart.
    Sowas ist Gift für die Motoren, daher konnte oder wollte man viel mehr die festen Intervalle nicht mehr und das ganze besser durch Algorithmen lösen.
    Das CBS löst also einen angepassten - in dem Fall deutlich vorgezogenen - Ölwechsel im Bordcomputer aus. Somit ist das Fahrzeug besser gepflegt und mehr wert, wenn es beim Händler auf dem Hof steht.


    Man stelle sich vor, der Karren wird nach 3 Jahren zurückgegeben und an einen Gebrauchtwagenkunden herausgegeben. Nach ein paar Wochen: Motorschaden, weil das Öl verschlammt ist. Herzlichen Glückwunsch, der Hersteller darf die Kosten tragen.


    Außerdem ist es grundsätzlich eine schöne Sache, ein angepasstes Wechselintervall zu haben, zumal es 2005 echt was neues war am Markt. Den Eigennutzen kann man aber deutlich erkennen.