Ventildeckeldichtung

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    • Ventildeckeldichtung

      Hallo zusammen,

      Ich habe eine Frage bezüglich der ventildeckeldichtung im 335i n54.
      Es ist ja anscheinend eine Krankheit, dass bei starken Kurvenfahrten oder beschleunigen etwas Öl durch
      Die Dichtung kommt und man sie deshalb tauschen solle. Dies ist bei mir der Fall. Es richtig nach dem
      beschleunigen im stand immer leicht nach Öl und einmal gab es sogar eine kleine rauchbildung nach
      einer kleinen sportlichen Kurvenfahrt.
      Jetzt zu meiner Frage. Ein Kollege bei bmw sagte mir, dass das wechseln der Dichtung recht aufwendig
      sei. Heist man muss auf die Injektoren extrem aufpassen, zündspulen müssen weg, teflondichtung der
      Injektoren müssen evtl gleich getauscht werden und man muss anscheinend die Injektoren neu abgleichend
      Und das alles geht fast nur mit Spezialwerkzeug.
      Was ist da dran ? Hat jemand schon Erfahrung min Ausbau der Dichtung? Auf was sollte man noch achten?
      Wäre es auch vielleicht ratsam zusätzlich zur Dichtung etwas dichtmasse hinzuzufügen?

      Vielen dann und schönes Wochenende

      ""
    • Habe es bei meinem letzte Woche gemacht.
      Die Injektoren müssen nicht raus, auch wenns im TIS steht, es kann aber sein, dass ein Brennraum voll Öl steht.
      Wenn die Injektoren rausgemacht werden, müssen die Teflondichtungen erneuert werden und dazu braucht man das Spezialwerkzeug (z.B.: BGS 9017).
      Und auch die Federringe müssen laut BMW dann neu, hab ich bei mir alles gemacht, es waren zwei Brennräume voll Öl, vor allem, weil der Öldeckel bzw. dessen Dichtung durch war.
      Wenn die Injektoren wieder an den gleichen Platz kommen, muss nix abgeglichen werden.
      Den Ventildeckel unbedingt genau auf Risse untersuchen!
      Es ist alles recht aufwändig, aber machbar.
      Sauberes Arbeiten ist wichtig, gerade im Bereich Kraftstoffleitungen.
      Keine Dichtmasse verwenden!
      Die Dichtung härtet mit den Jahren aus und sifft dann, unabhängig von Kurvenfahrten.
      Bei mir hält auch die Dichtung von Elring dicht, muss also nicht unbedingt original BMW sein.
      Und die Schrauben suf jeden Fall mit dem richtigen Drehmoment anziehen.
      Laut BMW müssen auch die Hülsen in denen die Spulen stecke neu, kann aber jeder selbst entscheiden, ich hab sie erneuert.
      https://www.newtis.info/tisv2/a/de/e92-335i-cou/repair-manuals/11-engine/11-31-camshaft/8IblvEAp
      Hier ein Video:
      https://youtu.be/18pBLywbPSI

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Bajumot ()

    • Hab ich bei meinem auch selber gemacht, allerdings war bei mir der Grund das mein Ventildeckel einen Haarriss hatte. Ich würde wenn ich du wäre gar nicht lange rummachen und auch den ganzen Deckel tauschen, die gehen so oder so irgendwann um die 100.000km kaputt, bekommen den Haarriss am Öleinfüllstutzen. Wenn es dumm läuft ziehst du nach dem Wechsel der Dichtung den Deckel etwas unsauber an, also unter Spannung und kurz danach kannst du die ganze Arbeit nochmal machen. Ist logischerweiße teuerer als nur die Dichtung zu tauschen, anzumerken ist noch das bei einem neuen Deckel zum einen neue Schrauben als auch die Dichtung inkl. dabei ist.

      Bei mir habe ich das ganze im September 2015 getauscht, habe aber mit Dichtmasse gearbeitet (Dirko HT Rot | -60° bis +280°) und hält bis heute. Getauscht bei 86.000km und habe aktuell 123.000km auf dem Tacho.

      Bei BMW kostet das ganze glaube ich fast 1000€, daher stand für mich gleich fest es selber zu machen. Habe es an einem Wochenende in aller Ruhe gemacht. Die Hülsen habe ich ebenfalls erneuert da die beim Ausbau etwas "gelitten" haben :D

      MHD V7.1 STG2 102RON | xHP Stage 3
    • hi, habe meinen Ventildeckel samt Dichtung auch unlängst erneuert. Schwitzt allerdings immernoch ganz leicht, habe zumindest in der Sicke des Abschirmblechs über den Turbos etwas Öl stehen. Würde wenn ich es nochmal machen würde, die Dichtung vorher dünn mit DreeBond Dichtmasse einstreichen. Gruss Burner

    • Durchfuhrer schrieb:

      Bei mir habe ich das ganze im September 2015 getauscht, habe aber mit Dichtmasse gearbeitet (Dirko HT Rot | -60° bis +280°) und hält bis heute. Getauscht bei 86.000km und habe aktuell 123.000km auf dem Tacho.
      Welche Seite der Dichtung hast du damit "eingecremt" ? Könnte man auch die Drei Bond dafür nehmen ?

      Aber braucht man es überhaupt abzudichten?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von cyberboy81 ()

    • Dirko HT Rot ist genau dafür gedacht, warum dann Experimente machen?

      Ich habe die Vertiefungen im Deckel (in welche die Dichtung gedrückt wird) leicht paniert und anschließend nochmal die Dichtung selber an der Kontaktfläche welche nacher auf Metall liegt. Ob du Dichtmasse nimmst musst du ganz alleine entscheiden, für mich war es nach einigen Berichten das es danach immer noch undicht war klar auf Nummer sicher zu gehen und Dichtmasse zu verwenden. Bis heute noch wie vor alles trocken, aktuell 131.000km :)

      MHD V7.1 STG2 102RON | xHP Stage 3
    • Ich möcht jetzt aber doch mal was dazu beitragen, da ich grad weil ich Dichtmasse verwendet hab, massig Ärger hatte.
      Ich musste letztes Jahr erneut den Ventildeckel abnehmen, weil er beim PCV-System defekt war und ihn erneuern.
      Bei der neuen Ventildeckeldichtung hab ich, weil ich nicht nochmal dran wollte auch zusätzlich Dirko genommen, weil das manchmal empfohlen wird.
      Leider war ich bei der Montage des Deckels nicht schnell genug, weil er sich ein wenig verhakt hatte.
      In der Zeit (5-10 Minuten) ist die Dichtmasse wohl angezogen und war dann nicht mehr voll flexibel, was dazu führte, dass die Ventildeckeldichtung nicht dicht war.
      Also musste ich dann nochmal dran und die Dichtung nochmal erneuern.
      Ich hatte aber zusätzlich noch mal einen Haufen Arbeit, die Reste der Dichtmasse von der Dichtfläche am Kopf und aus dem Deckel abzupulen.
      Ausserdem schwammen auch Splitter vom Dirko oben im Kopf und waren danch sogar noch beim Ölwechsel im Filter.
      Natürlich hab ich die Dichtmasse sparsam verwendet, die zersplittert aber regelrecht in viele kleinste Stückchen.
      Das Dirko war nicht überaltert, sondern nagelneu.
      Ich würd jedenfalls nie wieder dafür Dichtmasse nehmen, wenns ordentlich gemacht wird und die Dichtflächen und auch der Kanal im Deckel sauber sind, wird das komplett dicht.
      Just my two cents. ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Bajumot ()

    • Jetzt bin ich komplett verunsichert was das angeht ;( Mein Deckel ist neu und OEM. Allerdings wenn die Masse innerhalb von 5 Minuten hart ist, dann ist das schon sportlich den Deckel in der Zeit einzubauen und zu verschrauben.

    • Ich hatte das selbe Phänomen, auch leichte Ölansammlung auf dem Blech oberhalb der Turbolader. Habe dann Anfang 2018 einen komplett neuen Deckel einbauen lassen, da mir die Geschichte mit den Haarrissen zu heikel war. Ist seit dem Dicht und gab keine Probleme mehr. Auch der Rauch und Ölgeruch wenn der Motor warm war und man stehen geblieben ist war danach sofort weg. Mit Dichtmasse würde ich aber auch nicht arbeiten. In einem anderen Forum hat jemand mit Dichtmasse die Ölwanne am S65 eingeschmiert, das führte dann letztendlich zum Motorschaden, da der Sieb für die Ölpumpe verstopft war und kein Öl mehr angesaugt werden konnte. Das mögen die Pleuel bei 8000rpm nicht :D

    • cyberboy81 schrieb:

      Jetzt bin ich komplett verunsichert was das angeht ;( Mein Deckel ist neu und OEM. Allerdings wenn die Masse innerhalb von 5 Minuten hart ist, dann ist das schon sportlich den Deckel in der Zeit einzubauen und zu verschrauben.
      Dann machs doch einfach so, wie es BMW vorsieht und lass die Masse weg, ist aber Deine Entscheidung.
      Wenn Dus das erste Mal machst, kriegst Du den Deckel eh nicht schnell genug drauf. :)
    • Also gesehen habe ich es schon 2x live, und YouTube vllt. 20x :) Ich habe mir beide Dichtmassen gekauft von 3Bond und DirkHT. Werde wohl spontan entscheiden wenn ich es ausgebaut habe :)

      @"Wenn Dus das erste Mal machst, kriegst Du den Deckel eh nicht schnell genug drauf."
      2-3 Mal werde erst trocken drauflegen und gucken mit einem Stabspiegel ob alles richtig sitzt, dann eventuell eine sehr dünne Schicht auf die Dichtung schmieren und beim 4ten Versuch eventuell drauflegen. :/

    • Mach Dir keinen Kopp, wenn Dus ordentlich und mit Geduld machst brauchst Du keine Masse.
      Wenn du Dich damit sicherer fühlst, dann nimm halt Dichtmasse, aber denk dran was passieren KANN.
      Seit ich den Kram im Kopf und Ölfilter hatte weiß ich, dass ich für die Ölwannendichtung demnächst sicher keine Masse verwenden werde.
      Wenn Du eh mit dem Spiegel alles überprüfst, kannst Du die Hauptproblemstelle, hinten an der Schottwand gut im Blick behalten.
      Da passierts gerne mal, dass die Dichtung nicht richtig aufliegt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bajumot ()

    • Ich will mir dafür den ganzen Samstag vornehmen. Ich dachte eventuell, dass die Zylinderkopffläche durch den Alter nicht mehr gerade ist und der Deckel dann ohne Dichtmasse nicht richtig sitzen wird. Klar, dass die Fläche komplett sauber gemacht werden muss, bevor man es montiert

    • Wieso soll die Fläche nicht mehr plan sein?
      Das ist Quark. ;)
      Da liegt nur ein Kunststoffdeckel drauf und der Kopf vom N54 ist wirklich stabil, deshalb sind ja z.B. Kopfdichtungsschäden sehr selten.
      Das ist kein Hexenwerk, wenn man sicherstellt, dass die Dichtung richtig liegt.
      Und lass bloß die Injektoren drin, die müssen nicht raus, auch wenn BMW das vorsieht!
      Ansonsten schau auch gleich, ob Öl in einem Brennraum ist, das sollte dann auch mit ner Spritze o.ä. rausgeholt werden.
      Bei den Spritleitungen natürlich vorsichtig sein und evtl die Spezialnüsse dafür besorgen, muss aber nicht unbedingt sein.
      ebay.de/itm/BGS-Kraftstoff-Lei…SwrFJZ1yel&frcectupt=true
      Und dann los gehts!
      Wirst sehen, wenn Du fertig bist und es dicht hält, bist Du stolz und wirst erkennen, dass das gar nicht so wild ist.

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