Auto verkauft PROBLEM Käufer sagt er wäre liegengeblieben

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    • Kann mich bzgl. des "Liegenbleibens" nur den Vorrednern anschließen. Wenn Du es im Kaufvertrag (hoffentlich mit Ausschluss jeder Gewährleistung) auch noch festgehalten hast, dass es ein mit vielen Mängeln behaftetes KFZ ist, sollte schon sehr viel schief gehen müssen, dass er da irgendeinen Anspruch geltend machen kann. Nicht ins Bockshorn jagen lassen.

      Ebenfalls seltsam (aber für eine gewisse Type Käufer nicht ungewöhnlich): erst um 2.500€ handeln, dann über die Masche nochmals Geld holen wollen. Und warum genau 350€? Sehr strange. Sollte er mit etwas anderem drohen, ihm sachlich mitteilen, dass Du bei der Androhung von Straftaten Anzeige erstattest, und das ohne wenn und aber. Er kann den Rechtsweg beschreiten, das steht ihm frei.

      Never, never, never ein auf Dich angemeldetes KFZ einem Fremden überlassen. Ihr habt hoffentlich der Übergabezeitpunkt (Datum UND Uhrzeit) schriftlich im Kaufvertrag vermerkt, so dass er sich nicht rausreden kann. Sämtliche Verkehrsübertretungen, Nutzung für Straftaten (Tanken und davonfahren) etc. kommen somit noch an Deine Adresse und Du musst das Gegenteil beweisen. Info über den Verkauf an Deine Versicherung und Zulassungsstelle unverzüglich übermitteln. Seinen Ausweis (Ausweisnummer) hast Du?

      Bitte prüfe auch, ob bei Deiner Versicherung ein Schaden zum KFZ gemeldet wurde. Neben der "nachträglichen" Panne wird auch gern einmal ein Schaden abgerechnet...

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      Bisher erledigt: ST-X Gewindefahrwerk, M-Achsteile VA, H&R Stabis vo+hi, Bremse von AT-RS, M-Edition
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Belgier76 ()

    • Also in diesen Standard Verträgen ist immer eine Klausel drin die jegliche Gewährleistung ausschließt. Von daher bist du auf der sicheren Seite.
      Das Problem ist natürlich jetzt das er mit deinen Nummernschildern machen kann was er will. Hier würde ich wie bereits erwähnt jegliche Behörden den Verkauf melden und hoffen daß er die Karre bald abmeldet. Ansonsten kommst du wohl um einen Anwalt nicht drum herum.

    • Das ist alles unangenehm und nicht schön.

      Allerdings nur, weil du Gerenne und Ärger hast.

      Im Mobile-Kaufvertrag ist in Punkt II die Sachmängelhaftung:

      „Das Fahrzeug wird wie besichtigt und unter Ausschluss der Sachmängelhaftung verkauft, soweit nicht unter Ziffer III. eine bestimmte Zusicherung erfolgt. Dieser Ausschluss gilt nicht für Schadensersatzansprüche aus Sachmängelhaftung, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verletzung von Pflich- ten des Verkäufers beruhen sowie bei der schuldhaften Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Soweit Ansprüche aus Sachmängelhaftung gegen Dritte bestehen, werden sie an den Käufer abgetreten.„

      Mit Deinen gemachten Angabe in diesem Vertrag (Vorschäden, Mängel) und mit beiden Unterschriften (Käufer/Verkäufer) bist du rechtlich aus der Haftung raus. Klar, wenn man Dir nachweist, dass du von Schäden oder weiteren Mängeln wusstest, erst dann kann er Schadensersatz geltend machen.

      Das Problem mit den Nummernschildern, sieht so auch erstmal unangenehm aus. Am Besten sofort Deiner Versicherung mitteilen, schriftlich und noch heute per E-Mail, dass du Dein Fahrzeug verkauft hast und denen den Kaufvertrag als Scan mitschicken, so dass die das Verkaufsdat sehen. Mobile Kaufvertrag Absatz VI.

      Ich würde so handeln:
      Dem Käufer ganz klar, deutlich und dabei freundlich mitteilen (am Besten schriftlich), dass Ihr einen Gebrauchtwagenkaufvertrag „Von Privat an Privat“ mit Ausschluss der Sachmängelhaftung geschlossen habt. Ihm die Absätze zeigen, die er nochmal nachlesen kann.
      Außerdem würde ich ihm auch noch mitteilen, dass du Deiner Versicherung mitgeteilt hast, dass das Fahrzeug verkauft worden ist.
      Ihm natürlich auch nochmal darauf hinweisen, dass Ihr darüber gesprochen habt und dies sogar schriftlich festgehalten habt, dass das Fahrzeug Mängel am Motor hat und er hat somit gewusst, dass er einen Defekten Artikel/Fahrzeug erwirbt.

      Sollte er weiterhin pampig reagieren, freundlich mitteilen, dass du rechtlichen Beistand hast und diesen nun in Anspruch nimmst. Ihm auch mitteilen, dass alles nun zum Anwalt geht und alle Beschuldigungen und auch Drohungen auch gegen ihn verwendet werden.

      Zum Schluss noch, bleib entspannt, lass Dich nicht kirre machen und vor allem, lass Dich auf keine Deals ein. Denn er wusste, was er für ne Schrottkiste kauft!

    • Ich hab euch mal den Kaufvertrag angehangen. (Zweites Blatt sind die schwärzungen nur um die Bildgrösse runterzubekommen, da steht nichts an der Stelle)

      Namen und Adresse hab ich von ihm.

      Auch eine Klausel dass er den Wagen nach einer Woche abmelden muss steht drin.

      Die Versicherung weiß Bescheid, auxh der komplette Fall ist erläutert da ich den Versicherungsmakler kenne.

      Beim Straßenverkehrsamt rufe mich morgen früh direkt an und Schilder denen meine Probleme und Sorgen.

      Unterm Kaufvertrag haben beide sowohl bei Bezahlung und übergabebestätigung mit Uhrzeit und Datum unterschrieben.




      Ich Danke euch wirklich von ganzem Herzen. Mich wühlt sowas Mega auf und ich kann kaum schlafen wen solche Dinge im Raum stehen.

      Liebe Grüße an alle

      Dateien
    • Der mobile.de Vordruck halt.
      Sachmängelhaftung wurde ausgeschlossen, die gravierenden Mängel sind notiert, Datum und Uhrzeit sind eingetragen, Frist für die Abmeldung ebenfalls. Ich als Jemand ohne juristischen Hintergrund wüsste nicht, wie man dir daraus einen Strick drehen könnte.
      Dass Öl im Kühlwasser nicht gesund ist, das sollte bekannt sein. Dafür muss man nicht studiert haben. Also selbst wenn die Geschichte stimmt, mit der Kenntnis über die Mängel könnte man einen Motorschaden nichtmal als Pech gehabt bezeichnen, viel eher hat er solch eine Möglichkeit mit seiner Unterschrift vielleicht nicht vorhergesehen, aber zumindest billigend in Kauf genommen.

      Dass das an den Nerven zerrt glaube ich, als nicht Betroffener hat man da immer leicht reden von wegen entspann dich, mach dir keine Sorgen und so.

      Aber entspann dich ein wenig und mach dir nicht soviele Sorgen :D

      Ich habe eine Menge meines Vermögens für Frauen, Alkohol und schnelle Autos ausgegeben. Den Rest habe ich einfach so verprasst.

      - George Best -


      Gruß
      Arthur
    • Sieh zu das du die Nummernschilder und den Schein bekommst um die Karre ab zu melden.Der Scheiß Zusatz "gekauft am...bla bla" ist der Versicherung egal-du zahlst für jeden Schaden der mit deinem Nummernschild/Anmeldung begangen wird.
      Gehe zum Schein darauf ein,treffe dich am Auto und schraube schleunigst deine Schilder ab-vertrau mir--wer so abgezockt ist wie der Käufer der macht dir noch ne menge Ärger.
      Abgesehen davon hast du ja im Kaufvertrag festgehalten das du im Grunde ein Auto mit Motorschaden verkauft hast--mehr kann man von einem Laien nicht verlangen und so wird das Gericht es auch sehen falls es hart auf hart kommt.Also lass dich von dem Tonti nicht verarschen.
      Und jetzt PC aus--Schilder abschrauben..
      zügig

    • Freemaxx schrieb:

      Supergau wäre, er baut einen Unfall. Dann steigt DEINE Versicherung. Das willst du sicher nicht, deshalb: Niemals Auto angemeldet verkaufen.
      das ist so nicht korrekt, seine Versicherung haftet zwar aber er steigt nicht in der SF. Wenn der KV ordentlich mit Datum / Uhrzeit der Übergabe ausgefüllt ist geht auch die Versicherung auf den Käufer über. Sollte er also nen Unfall bauen steigt seine SF und nicht die des VK.
    • Ruhe bewahren, die richtigen Schritte setzen. Die sind inzwischen schon gut beschrieben worden.

      Und wenn wirklich was gewesen ist (oder noch kommt), dann mit professioneller Hilfe klären.

      Bisher erledigt: ST-X Gewindefahrwerk, M-Achsteile VA, H&R Stabis vo+hi, Bremse von AT-RS, M-Edition
      Sportsitze LCI, M-Lenkrad mit Schaltwippen nachgerüstet, Alpine Hifi, OCC, MHD, xHP, non catted DPs, Wagner Evo 1, Performance ESD, Styling 230 in 19", M-Paket Nachrüstung, NBT retrofit mit iDrive Touch

    • Vielen Dank noch einmal an alle!

      Ich meine auch das der Vertrag doch recht wasserdicht ist. Aber Jurist bin ich auch nicht.

      Er sagte ja, der Wagen wurde wieder zum Bahnhof geschleppt da wo ich ihn ja mit ihm hingebracht habe damit er sich den mit dem Zug abholen kann.

      Da stand aber gestern kein Auto mehr, weit und breit nicht und bei mir zuhause, so wie angedroht von ihm, auch nicht.

      Ich vermute dadurch dass er aus Stuttgart kam, den Tag vorher schon 5 Stunden zu früh kam und ich kurzfristig aus dem Büro kam und ihm erklärte dass ich in der Regel immer weg kann, dies aber gestern ablehnte, hätte er bis zum heutigen Tage da warten müssen, da ich ihm gesagt habe ich komme heute nicht mehr nach Hause und schlafe woanders.
      Ich glaube dann ist er einfach abgehauen weil von dem Auto fehlt jede Spur, daher bin ich auch am überlegen heute gar nicht bei ihm anzurufen.

      Ich komme do aber auch nicht an meine Kennzeichen. Und an den Schein komme ich sowieso nicht, auch wenn ich mich noch mal mit ihm treffen würde, was ich so auch nur noch mit einem bärtigen großen Freund mache aus Sicherheit 8|

    • Mal ne andere Frage, bist du dir ganz sicher das dich der Käufer angerufen hat?

      Hatte auch schon so einen Fall wo ich kurz nach dem Verkauf eines KFZ angerufen wurde, dabei war es wie hier beschrieben:

      pkw.de/ratgeber/autonews/bbetrug-beim-autoverkauf

      Gruß
      Chris
    • Chrisch schrieb:

      Mal ne andere Frage, bist du dir ganz sicher das dich der Käufer angerufen hat?

      Hatte auch schon so einen Fall wo ich kurz nach dem Verkauf eines KFZ angerufen wurde, dabei war es wie hier beschrieben:

      pkw.de/ratgeber/autonews/bbetrug-beim-autoverkauf

      Gruß
      Chris
      Also es klang schon sehr nach ihm. Genauso unverständlich und mit dummen Aussagen. Auch mit seinem „Bruder, komm, 350“ bla bla oder gibts du 350 ich nehme Auto, sagst du nein ich will nicht mehr. Abschleppkostem bezahlst du“ oder so ähnlich.
      Auch die Nummer war die selbe. Denke schon dass er es war.

      Alles sehr kurios und unschön da ich das Geld eigentlich schon in den nächsten ausgeguckten wagen stecken will. Falls jetzt aber noch was kommt in der nächsten Woche will ich die Kohle glaub ich erstmal Bunkern, und ohne seine Abmeldung stehe ich eh dumm da.

      Der link führt bei mir übrigens ins leere ?(
    • Chrisch schrieb:

      Freemaxx schrieb:

      Supergau wäre, er baut einen Unfall. Dann steigt DEINE Versicherung. Das willst du sicher nicht, deshalb: Niemals Auto angemeldet verkaufen.
      das ist so nicht korrekt, seine Versicherung haftet zwar aber er steigt nicht in der SF. Wenn der KV ordentlich mit Datum / Uhrzeit der Übergabe ausgefüllt ist geht auch die Versicherung auf den Käufer über. Sollte er also nen Unfall bauen steigt seine SF und nicht die des VK.
      genau das sagte mein Versicherungsvertreter auch. Ab der Uhrzeit im Kaufvertrag bin ich erst einmal raus und der Kaufvertrag gereift. Das heißt er ist logischerweise noch versichert die devk holt sich das aber wohl wieder wenn er einen Unfall baut oder sonstiges.
    • Erikumpf schrieb:

      Gehe zum Schein darauf ein,treffe dich am Auto und schraube schleunigst deine Schilder ab
      Was dann Diebstahl wäre.


      Andy11 schrieb:

      genau das sagte mein Versicherungsvertreter auch. Ab der Uhrzeit im Kaufvertrag bin ich erst einmal raus und der Kaufvertrag gereift. Das heißt er ist logischerweise noch versichert die devk holt sich das aber wohl wieder wenn er einen Unfall baut oder sonstiges.
      Das sagt nicht nur dein Vertreter, das ist auch gesetzlich so geregelt. Die Versicherung geht auf den Käufer über. Deswegen den Verkauf immer unverzüglich melden. Das gilt übrigens auch für das Straßenverkehrsamt:

      "Bei verkauften, verschenkten oder stillgelegten Fahrzeugen muss unverzüglich die Zulassungsstelle, die dem Fahrzeug (zuletzt) ein amtliches Kennzeichen erteilt hat, informiert werden.
      Senden Sie dazu der Zulassungsstelle den Kaufvertrag oder die Schenkungsurkunde in Kopie zu. Achten Sie auf den notwendigen Vermerk, dass Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I) und Fahrzeugbrief (Zulassungsbescheinigung Teil II) an den neuen Besitzer übergeben wurden. Geben Sie den vollständigen Namen und Anschrift des Erwerbers an und lassen Sie sich die Übergabe der Dokumente vom neuen Besitzer bestätigen.
      Auch der Bericht der letzten Hauptuntersuchung (HU) sowie die Prü­fbescheinigung über die Abgasuntersuchung (AU) müssen an den neuen Besitzer übergeben werden.
      Die steuerliche Abmeldung wird von der Zulassungsstelle nach Eingang des vollständigen Kaufvertrages veranlasst. Der neue Erwerber wird dann steuerpflichtig. Der bisherige Halter kann mit dem Kaufvertrag das Fahrzeug bei seiner Versicherung selbst abmelden."

      Link



      Andy11 schrieb:

      Ich glaube dann ist er einfach abgehauen weil von dem Auto fehlt jede Spur, daher bin ich auch am überlegen heute gar nicht bei ihm anzurufen.
      Lass es. Sollte er sich nochmal melden, dann sagst du, dass eine Erstattung nicht in Frage komme und ihm der Rechtsweg gerne offen stehe.
      Ich habe eine Menge meines Vermögens für Frauen, Alkohol und schnelle Autos ausgegeben. Den Rest habe ich einfach so verprasst.

      - George Best -


      Gruß
      Arthur
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