Beiträge von Radical_53

    Wie ist dein Kühlwasser denn gemischt, wann wurde es zuletzt getauscht?


    Als kurzfristige Abhilfe würde ich mal versuchen mit voller Heizung, natürlich ohne Klima, und ohne Umluft zu fahren. "Früher" half das mal :S



    PS: Hast du die Wassertemperaturen mitgeloggt daß du das Kühlwasser als Ursache annimmst?

    Bevor ich meinen E91 kaufte habe ich auch erst einmal recherchiert. Was möchte ich drin haben, was darf auf keinen Fall drin sein. Man braucht ja einen gewissen Rahmen.


    Sich Gedanken zu machen ist auch nie verkehrt, irgend etwas hat man definitiv immer davon. Aber: Bei einem Gebrauchten würde ich, und das habe ich auch, immer abwägen was mir das Wichtigste ist.
    - Ausstattung?
    - Zustand?
    - Preis?


    Jede der drei Geschichten kannst du wie den Eckpunkt eines Dreiecks sehen & irgendwo dazwischen landen dann die möglichen Kandidaten. Man kann aber quasi nie "Vollausschlag" bei allen 3 Punkten haben, wenn doch ist (höchstwahrscheinlich) was faul 8o


    Was zudem mein Eindruck bei der Suche war, evtl. weiß jemand was Genaueres dazu: Je mehr typische "Must Haves" ein Auto hatte, bzw. je näher es der Vollausstattung kam, desto stärker wuchs der Preis. Nicht linear sondern überproportional, wenn man z.B. die Preise der alten Aufpreisliste als Maßstab nimmt.
    Im Zweifelsfall spare ich mir das Geld dann lieber beim Kauf und rüste etwas nach, was mir so mit höchster Wahrscheinlichkeit Geld spart, als auf die Nadel im Heuhaufen zu hoffen.

    Blackfrosch: Gibt es zu der AGR-Geschichte, der sich nach deiner Ausführung ja sogar etwas Positives abgewinnen läßt, evtl. auch so etwas wie eine Langzeit-Studie / Beobachtung?


    Klar, man hat beim Diesel immer den Überschuß an Sauerstoff. Beim Anblick einer zugerußten Ansaugbrücke, wo man denkt die Durchmesser seien schon arg reduziert, kullern mir aber nicht unbedingt Freudentränen die Backe runter :D

    Klar, es kann jeder einen Benziner oder Diesel kaufen wie es ihm gefällt. Ich behaupte aber mal, und das und das dürfte der Grund für die hohe Versicherung sein, daß die meisten Dieselfahrer ihre Autos eher viel fahren, mit hohen Laufleistungen im Jahr. Und wenn man dann eben viele Kilometer im Jahr hat soll das Auto ja kaum nach der ersten HU schon reif für die Tonne sein. Spätestens da kommt dann eine gewisse, "notwendige" Gesamtlaufleistung her in meinen Augen.
    Ich glaube ein 320d war so teuer wie ein 330i und man mußte grob 20.000km im Jahr fahren, eh der Diesel (aufs Jahr) günstiger war. Ich bin bisher auch immer Diesel gefahren aber bei dem Beispiel fiele mir die Wahl leicht ;)


    Ob man ein Auto also bis 300tkm fahren "möchte", ist im Prinzip nicht die Frage. Ob es das aushalten sollte aber irgendwo schon. Ist ja schließlich kein lausiger Ferrari, wo "großer Service" mit "komplette Motorrevision" gleichzusetzen ist :thumbup:

    Nun ja, für was sonst lieferst du ein Gegenargument zu der Antwort, daß die Größe nicht ohne Weiteres paßt? Ist das nicht diskutieren? Versuchst du damit nicht, ihm (unter anderem) zu zeigen, daß nicht er Recht hat, sondern du?
    Hättest du eine "gängige" Prüfung gemacht, das Verschränken über Kreuz eben, dann hättest du ihn ja wohl überzeugt.

    Dann probier es halt auch nicht. Die "öffentliche Meinung" scheint ja nicht mit deiner zu korrelieren. Wenn man ohnehin schon eine Meinung hat, und eine Vorstellung, dann lohnt es weder jemand anderen zu fragen, noch diese Leute überzeugen zu wollen. Fahr das, was du willst, aber fahr es nicht ohne TÜV-Abnahme auf der Straße. Sowas kann ich z.B. persönlich leiden wie Bauchweh.


    Ob es, aus technischer Sicht, Sinn macht überbreite Felge zu fahren wenn man gleichzeitig das Fahrwerk mit Federwegsbegrenzern kastrieren muß, steht auf einem anderen Blatt.

    BMW HUSTLER: 300tkm empfinde ich noch als absolut unkritisch, ich sage auch gerne wieso :) Wenn man sich überlegt, ab welcher Jahresleistung ein Diesel sich rechnet, dann braucht es gar nicht so unendlich viele Jahre bis die Zahl auf dem Tacho steht. Das letzte Auto, wo ich den Sprung erlebt habe, war bei einem E39. Das Auto ist noch überall trocken, im Motorraum und unter den Verkleidungen, hat mit Ausnahme vom salzgequälten Unterboden auch nirgends Rost. Mit ein wenig Politur sieht er noch aus wie neu! Quasi :thumbsup:


    Im Vergleich dazu ist der alte 4er Golf meiner Frau, der jetzt erst knappe 280tkm drauf hat, schon richtig abgenagt und "schlaff". Aus genau dem Grund aber habe ich kein Problem mit dem höheren Grundpreis des BMW und kann auch nachvollziehen, wieso die Marke sich gern "Premium" schimpft. Weil der Kram, normal, länger hält und vor allem auch länger mehr Qualität bietet. Dann bezahlt man auch den Aufpreis gerne.
    Wenn es mal soweit ist, daß man so ein Auto, bei dem Preis, wie einen Ford nach der Garantie gleich hastig abstoßen muß, dann sind sie in meinen Augen völlig überteuert.


    Heruntergebrochen auf die Optimierung -> wenn ich annehme, daß das Auto ohne Optimierung auch bei 300tkm noch sauber und gesund da steht, dann kann/darf es mit Optimierung bei 200tkm nicht im Ansatz problematisch sein und sollte, bestenfalls, auch die 240-250tkm noch gut und "fit" überstehen. Gerade wenn die Mehrleistung sich in den üblichen, wenig dramatischen Bereichen von 20-30% bewegt. Es ist halt "nur" eine Optimierung, kein Komplettumbau .


    PS: Gute Behandlung natürlich vorausgesetzt. Daß man jeden Motor, ob Serie oder geändert, auch mühelos in den Tod treiben kann steht außer Frage.

    *Daß* es nicht stimmt, gilt noch zu beweisen. Der Knackpunkt ist die Wahrscheinlichkeit. Wenn 10 Leute dir sagen, es geht nicht, oder nur mit viel Arbeit, und du eine Runde um den Block als Gegenbeweis drehst... geht es dann?


    Man kann auch jeden Pilz essen. Manche aber eben nur ein einziges Mal 8)

    Vollkommen richtig was Du sagst. Robet hat drauf hingewiesen. Aber davon abgesehen sollte es auch jedem klar sein, wenn ich mehr Leistung fahre/habe, das sich auch die Abgastemperatur dabei verändern MUSS!
    Davon abgesehen ist es ja auch klar, wenn das BMW Steuergerät auf einmal Abgastemperaturen misst, die ihm bis lang nicht bekannt gewesen sind sagt, hallo hier ist ein Fehler.
    Wenn man sein KFZ ständig Volllast fahren will, dann ist es schon mit der Serien Leistung nicht gesund, sollte auch jedem einleuchtend sein.......
    Wenn Du dann ein Leistungsgesteigertes KFZ einfach normal bewegst & halt zwischendurch mal ballerst, sollte das ganze eher unproblematisch sein.

    "Sollte unproblematisch sein" ist eben die Frage. Bei meinem letzten Auto hatte ich ein sehr auffälliges Problem mit gesteigerter Leistung -> abgerissene Antriebswellen :D Das merkt und sieht jeder Depp, sofort, ohne Brille. Auto macht brumm, fährt aber nicht ;)
    Nur: Wie "gesund" oder nicht so ein Tuning dann ist ergibt sich für mich, sodenn es sich ansatzweise in sinnvollen Grenzen bewegt, nicht auf einer Probefahrt und auch nicht in einem Jahr. Die letzten 3 Autos, die ich gefahren bin, lagen am Ende alle um die 300.000km herum. Mal etwas drüber, mal etwas darunter. Die Motoren waren da aber noch nicht fest :D
    Ist halt immer schwer einzugrenzen, welcher Fehler auch bei der Serie auftreten kann (genau so & in der Häufigkeit & so weiter) und welcher, sagen wir "stark", vom Tuning beeinflußt wird. Z.B. wenn der Lader mir alle 30tkm hops geht statt alle 150tkm bei der Serie (nur als Beispiel).
    Wenn man das weiß, oder das Problem kennt, kann man dann immer noch sagen "alles klar, ist es mir wert". Fies ist, wenn man es halt nicht weiß.


    Aber am Ende muß halt jeder selbst wissen, wo & bei welchem Optimierer Er sein KFZ Leistungssteigern lässt. Ich bin seit letztes Jahr mit der ECS Perfomance Software unterwegs & hatte bis jetzt noch kein Probelm obwohl ich fast 100PS & 150NM mehr fahre als Serie.

    Das ist immer die Frage & dabei geht es auch immer um Vertrauen. Die Maßstäbe sind halt auch wichtig. Wenn ein Motor normal 3-400tkm hält dann sollte die Tuning-Variante da nicht um Zehnerpotenzen drunter liegen.
    Das Verhältnis muß da irgendwo passen. Quasi, als Beispiel, 20% mehr Leistung und 30% mehr Verschleiß, oder auch 40% mehr Verschleiß, wäre von der Größenordnung her in Ordnung. Wenn man aber sowas wie 30% mehr Leistung und 200% mehr Verschleiß hätte dann ist das eben über das Ziel hinaus geschossen.
    Wie es hier ist, weiß ich nicht, aber bin selbst halt immer froh so früh wie möglich über so viel wie möglich Bescheid zu wissen.


    Auch so eine Sache: Wenn z.B. ZF 600Nm für sein Getriebe angibt, ist da dann noch eine Reserve berücksichtigt? Oder war die schon mit drin, wenn z.B. BMW das Getriebe nur bis 520Nm einsetzt? Kann ich so, persönlich, schwer einschätzen. Auch, wie stark so eine Mehrbelastung das Material in Bezug auf die Lebensdauer einschränkt.
    Hält das Zeug im Serientrimm "ewig", angenommen, hält es dann im gesteigerten Modus noch ein 24h-Rennen? Einen Sprintlauf? Ein 400m-Rennen? So in der Art.