Hm.
Ist ein Versuch wert, auch wenn hinten nichts angerostet ist - die ist optisch komplett unauffällig und wurde bei der Umstellung von 330x24 auf 348x30 auch gar nicht angefasst.
Aber wegen der Distanzscheibe kann man das testen.
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Hm.
Ist ein Versuch wert, auch wenn hinten nichts angerostet ist - die ist optisch komplett unauffällig und wurde bei der Umstellung von 330x24 auf 348x30 auch gar nicht angefasst.
Aber wegen der Distanzscheibe kann man das testen.
Dann scheint das so zu sein: mit alten Autos wollen die nichts zu tun haben.
Um 2011 - da war mein E91 gerade mal 5 J. mit 170 TKm - war in mal bei denen in BB und meinte, mein Motor höre sich lauter an. Antwort war: "das Auto ist ja auch schon alt".
Das sagt für mich alles aus: "gib Geld für ein neues Auto aus"
ABer dann kann ich ja auch Ford fahren, die kosten nur die Hälfte.
Aber beim 200 Tkm-Service einfach mal so einen neuen DPF für 2k + Einbau auf den Serviceplan setzen - dafür war ich als Kunde dann doch noch gut genug.
Die haben auch 2023 (glaub ich) meinen Anlasser für knapp 1k getauscht. Beim Waschen dann die Plakette hinten abgerissen (also das blau-weiße Logo, der chromfarbene Unterbau war noch dran), wovon sie hinterher nichts wussten. Und dann 75,- für ein neues Logo wollen...
Die Autos sind gut, aber die Werkstätten größtenteils eine Zumutung.
Gut, wer selbst schrauben kann oder einen Spezi in der Nähe hat.
Zappeln ist eher beim leichten oder festen Bremsen?
Leichtes und mittleres Bremsen. Normales bremsen halt. Die typische Situation, du bist auf der BAB mit 130 unterwegs, und vor dir zieht ein LKW raus.
Oder Abfahrt.
Voll in Bremse geht. So bremse ich inzwischen auch - solange niemand hinter mir ist. Es hat sogar den Anschein - aber das ist jetzt subjektiv! - dass es im Nachgang die Vibrationen reduziert.
Gerade so, als hätte man die Scheibe mal ordentlich "geputzt".
In der Stadt ist es übrigens auch kein Problem, da merkt man das nur, wenn man es weiß.
Langsam Stück für Stück vorabeiten, Es hat auch schon krumme Naben geben weil sie im Versand was abbekommen haben, Sind die Platten mit der Nabe verschraubt oder nur aufgesteckt?
Klar, kann alles sein. Einen Anhalt hatte ich zwar nicht (nach Augenschein), und es war auch nicht anders als davor, aber man soll nie "nie" sagen.
Die Platten (10mm mit Serien-ET) sind nur gesteckt. Wie sie es immer schon waren, und wie das immer funktioniert hat. Alles sauber, gleichmäßig auf Drehmoment anziehen usw., das ist alles selbstverständlich.
Aber deswegen fliegen sie jetzt probeweise mal runter. Die hinteren haben 15mm, aber die scheinen keinen Ärger zu machen. Wenn es vorne nichts bringt, entferne ich die aber auch noch.
Scheibe auf Schlag am Fahrzeug prüfen
Nabe + Radlager neu... keine Veränderung
Aber ja, mal schauen... aber fällt mir schwer, das zu glauben.
Den Ungeheuer kenne ich selbst nicht, ich habe allerdings ingesamt wenig gute Erfahrungen mit BMW-Werkstätten.
Mit der NL in Stuttgart (Pragsattel) hatte ich einmal Kontakt - da habe ich nicht mal einen Auftrag erteilt, sondern bin gleich wieder weg. Ist aber lange her.
Die Leute in Böblingen schauen immer so mitleidig, wenn man mit einem alten Auto kommt - als E9x Fahrer nehmen die dich nicht ernst.
Die nächste NL hier vor Ort (im Saarland) ist nicht fähig (das will ich gar nicht vertiefen...), nur die Niederlassung Saar-Pfalz hat bei mir immer einen guten Job gemacht.
Man wurde auch als Kunde ernstgenommen.
Da mein Auto alters/laufleistungsbedingt nicht mehr nach Scheckheft, sondern nach meinen Vorstellungen gepflegt wird, sind die Kontakte zu BMW insgesamt selten geworden.
Neuigkeiten von der leidigen Bremsen-Front. Zur Erinnerung: nach Jahrzehnten problemloser 330x24 Bremsen (die halt nur thermisch nicht so stabil sind) hatte ich auf die 348x30 mit Z4 Leichtbauscheiben umgebaut. Für meine Fahrweise eigentlich ausreichend.
Aber nach wenigen Tausend km Vibrationen im Fahrzeug, immer heftigeres Bremsenschlagen, letztlich unfahrbar.
Querlenker neu, Zugstreben neu, Radlager mit Nabe neu - ohne Wirkung. Radbremszylinder "nach menschlichem Ermessen" gängig - da klemmt nichts. Letztlich Bremsscheiben und Beläge nochmal neu gemacht, aber die haben irgendwann auch wieder angefangen...
Da ist also was faul.
Heute war ich nach Wittlich, da ist ein Kfz.-Betrieb, der Bremsscheiben abdrehen kann. Obwohl ich (beim "gegeneinanderhalten" der Reibflächen keine Welligkeit erkennen konnte (allerdings taugt das Verfahren auch nur so mittelgut) hatte ich Bedenken, dass die Scheiben so krumm sind, dass man sie nicht weit genug abdrehen könnte, wenn man das Mindestmaß beachtet.
Jetzt das Ergebnis:
1 Bremsscheibe hatte 5/100 Schlag - das ist nicht viel und nicht die Ursache für das Problem in der heftigen Ausprägung
1 Bremsscheibe hatte keinen. Gar keinen.
Da ist guter Rat teuer.
2 Anhaltspunkte habe ich noch.
1) Bremsbeläge - die Scheiben hatten eine Art Belag, und der war nicht gleichmäßig - schwankender Reibwert? Da teste ich mal andere Beläge (nicht ATE).
2) Spurverbreiterung - die war schon auf dem Auto, als ich das gekauft hatte, und hat nie Probleme gemacht. Die ist "eigentlich" auch sauber. Ohne die sieht das auch recht bescheiden aus, aber "für die Wissenschaft" teste ich es mal. Ergibt zwar eigentlich keinen Sinn, da die ersten 1, 2000 km ist ja nix, und das sollte ja (wenn die Felge nicht sauber montiert ist) gleich auffallen. Aber egal.
Wenn's dann nicht besser ist, hilft wohl nur noch ein gut platziertes Molotow-Cocktail.
Die Tackernadeln haben ja den Steg in der Mitte. Das hält schon. Ist halt nicht gerade unsichtbar.
Das kenne ich... so halte ich das normalerweise auch. Einen E36 Touring hatte ich auch mal (einen E30 2T übrigens auch), das müsste dann aber schon ein sehr ordentliches Auto sein, dass ich da nochmal den Dachhimmel beziehen wollte - wie du sagst: das zahlt dir niemand.
Zu den Nadeln kam mir gerade noch die Idee, dass man es als Provisorium auch tackern könnte. Sowas hab ich vom Heimwerken auch da. Zum Zerstören der Optik ist es ja eh zu spät.
Hauptsache, man kann den Schwebehimmel nochmal nach hinten fahren (spätestens wenn man den Glasdeckel rausnimmt, muss man das ja), ohne dass es hässliche Verknotungsaktionen mit dem ganzen losen Stoff gibt.
So. Hab heute 47,42L HVO100 getankt und damit eine Mischung aus
77,7% HVO
20,7% Dinosuppe
1,6 % Bioplörre
im Tank.
Gekostet hat das Zeug 1,718 statt 1,599, also pro Liter ~12 ct. mehr. Das ist ok.
Die ersten 210 km habe ich damit zurückgelegt. Die Strecke war zu 95% Autobahn (A8, A1), bei "Zielgeschwindigkeit" 125 bis 130 km/h (GPS, nicht Tacho), recht wenig Verkehr. Durchschnitt war 108 km/h, also alles ziemlich entspannt. Temperatur 12°C bis 16°C.
Soviel zu den Randbedingungen.
Der BC (der meist ziemlich richtig liegt) kommt auf 6,2L/100 km, was für diese Bedingungen keine Katastrophe, aber auch nicht rekordverdächtig ist. Ich hatte bei ähnlichen Fahrten auch schon 5,x erreicht, aber 100% genau reproduzieren lässt sich das natürlich nicht, und für ein Fazit ist die Statistik noch zu knapp. Mal abwarten.
Der Motor klingt auf der Autobahn leiser - konkret: das "Knurren" beim Beschleunigen ist deutlich leiser geworden. Darin sehe ich beim M57 nun keinen Vorteil, aber bei M47 vielleicht schon, falls es dort ähnlich wirkt. Im Stand hat sich der Klang und die Lautstärke subjektiv nicht geändert.
Was aber spürbar ist: das Abgas stinkt deutlich weniger. Vorher hatte ich die Garage danach zum Lüften immer noch offen gelassen (ich fahre rückwärts rein, also ist das schlimmer als wenn der Auspuff kaum in die Garage kommt), hier hat man es zwar auch gerochen, aber lange nicht so krass wie sonst. Und etwas Bioplörre ist ja immer noch im Mix.
Das ist gut.