Beiträge von MathMarc

    Langsam Stück für Stück vorabeiten, Es hat auch schon krumme Naben geben weil sie im Versand was abbekommen haben, Sind die Platten mit der Nabe verschraubt oder nur aufgesteckt?

    Klar, kann alles sein. Einen Anhalt hatte ich zwar nicht (nach Augenschein), und es war auch nicht anders als davor, aber man soll nie "nie" sagen.

    Die Platten (10mm mit Serien-ET) sind nur gesteckt. Wie sie es immer schon waren, und wie das immer funktioniert hat. Alles sauber, gleichmäßig auf Drehmoment anziehen usw., das ist alles selbstverständlich.

    Aber deswegen fliegen sie jetzt probeweise mal runter. Die hinteren haben 15mm, aber die scheinen keinen Ärger zu machen. Wenn es vorne nichts bringt, entferne ich die aber auch noch.

    Den Ungeheuer kenne ich selbst nicht, ich habe allerdings ingesamt wenig gute Erfahrungen mit BMW-Werkstätten.

    Mit der NL in Stuttgart (Pragsattel) hatte ich einmal Kontakt - da habe ich nicht mal einen Auftrag erteilt, sondern bin gleich wieder weg. Ist aber lange her.

    Die Leute in Böblingen schauen immer so mitleidig, wenn man mit einem alten Auto kommt - als E9x Fahrer nehmen die dich nicht ernst.

    Die nächste NL hier vor Ort (im Saarland) ist nicht fähig (das will ich gar nicht vertiefen...), nur die Niederlassung Saar-Pfalz hat bei mir immer einen guten Job gemacht.

    Man wurde auch als Kunde ernstgenommen.


    Da mein Auto alters/laufleistungsbedingt nicht mehr nach Scheckheft, sondern nach meinen Vorstellungen gepflegt wird, sind die Kontakte zu BMW insgesamt selten geworden.

    Neuigkeiten von der leidigen Bremsen-Front. Zur Erinnerung: nach Jahrzehnten problemloser 330x24 Bremsen (die halt nur thermisch nicht so stabil sind) hatte ich auf die 348x30 mit Z4 Leichtbauscheiben umgebaut. Für meine Fahrweise eigentlich ausreichend.

    Aber nach wenigen Tausend km Vibrationen im Fahrzeug, immer heftigeres Bremsenschlagen, letztlich unfahrbar.

    Querlenker neu, Zugstreben neu, Radlager mit Nabe neu - ohne Wirkung. Radbremszylinder "nach menschlichem Ermessen" gängig - da klemmt nichts. Letztlich Bremsscheiben und Beläge nochmal neu gemacht, aber die haben irgendwann auch wieder angefangen...

    Da ist also was faul.

    Heute war ich nach Wittlich, da ist ein Kfz.-Betrieb, der Bremsscheiben abdrehen kann. Obwohl ich (beim "gegeneinanderhalten" der Reibflächen keine Welligkeit erkennen konnte (allerdings taugt das Verfahren auch nur so mittelgut) hatte ich Bedenken, dass die Scheiben so krumm sind, dass man sie nicht weit genug abdrehen könnte, wenn man das Mindestmaß beachtet.

    Jetzt das Ergebnis:

    1 Bremsscheibe hatte 5/100 Schlag - das ist nicht viel und nicht die Ursache für das Problem in der heftigen Ausprägung

    1 Bremsscheibe hatte keinen. Gar keinen.

    Da ist guter Rat teuer.


    2 Anhaltspunkte habe ich noch.

    1) Bremsbeläge - die Scheiben hatten eine Art Belag, und der war nicht gleichmäßig - schwankender Reibwert? Da teste ich mal andere Beläge (nicht ATE).

    2) Spurverbreiterung - die war schon auf dem Auto, als ich das gekauft hatte, und hat nie Probleme gemacht. Die ist "eigentlich" auch sauber. Ohne die sieht das auch recht bescheiden aus, aber "für die Wissenschaft" teste ich es mal. Ergibt zwar eigentlich keinen Sinn, da die ersten 1, 2000 km ist ja nix, und das sollte ja (wenn die Felge nicht sauber montiert ist) gleich auffallen. Aber egal.

    Wenn's dann nicht besser ist, hilft wohl nur noch ein gut platziertes Molotow-Cocktail.


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    Das kenne ich... so halte ich das normalerweise auch. Einen E36 Touring hatte ich auch mal (einen E30 2T übrigens auch), das müsste dann aber schon ein sehr ordentliches Auto sein, dass ich da nochmal den Dachhimmel beziehen wollte - wie du sagst: das zahlt dir niemand.


    Zu den Nadeln kam mir gerade noch die Idee, dass man es als Provisorium auch tackern könnte. Sowas hab ich vom Heimwerken auch da. Zum Zerstören der Optik ist es ja eh zu spät.

    Hauptsache, man kann den Schwebehimmel nochmal nach hinten fahren (spätestens wenn man den Glasdeckel rausnimmt, muss man das ja), ohne dass es hässliche Verknotungsaktionen mit dem ganzen losen Stoff gibt.

    So. Hab heute 47,42L HVO100 getankt und damit eine Mischung aus

    77,7% HVO

    20,7% Dinosuppe

    1,6 % Bioplörre

    im Tank.

    Gekostet hat das Zeug 1,718 statt 1,599, also pro Liter ~12 ct. mehr. Das ist ok.


    Die ersten 210 km habe ich damit zurückgelegt. Die Strecke war zu 95% Autobahn (A8, A1), bei "Zielgeschwindigkeit" 125 bis 130 km/h (GPS, nicht Tacho), recht wenig Verkehr. Durchschnitt war 108 km/h, also alles ziemlich entspannt. Temperatur 12°C bis 16°C.

    Soviel zu den Randbedingungen.


    Der BC (der meist ziemlich richtig liegt) kommt auf 6,2L/100 km, was für diese Bedingungen keine Katastrophe, aber auch nicht rekordverdächtig ist. Ich hatte bei ähnlichen Fahrten auch schon 5,x erreicht, aber 100% genau reproduzieren lässt sich das natürlich nicht, und für ein Fazit ist die Statistik noch zu knapp. Mal abwarten.


    Der Motor klingt auf der Autobahn leiser - konkret: das "Knurren" beim Beschleunigen ist deutlich leiser geworden. Darin sehe ich beim M57 nun keinen Vorteil, aber bei M47 vielleicht schon, falls es dort ähnlich wirkt. Im Stand hat sich der Klang und die Lautstärke subjektiv nicht geändert.


    Was aber spürbar ist: das Abgas stinkt deutlich weniger. Vorher hatte ich die Garage danach zum Lüften immer noch offen gelassen (ich fahre rückwärts rein, also ist das schlimmer als wenn der Auspuff kaum in die Garage kommt), hier hat man es zwar auch gerochen, aber lange nicht so krass wie sonst. Und etwas Bioplörre ist ja immer noch im Mix.

    Das ist gut.

    Hallo stitch007 , w00tification

    Danke für die Tipps.

    Das entspricht so ziemlich dem, was ich inzwischen recheriert bzw. ausprobiert hatte.

    Das Bügeleisen richtet wirklich nichts aus - die "Idee" (oder nennen wir es "wage Hoffnung") war, dass man mit dem Bügeleisen den Schaumstoffdreck etwas "verflüssigen" und damit alles wieder zusammenkleben könnte, egal wie das dann aussieht -ist aber auf ganzer Linie gescheitert, nur einen Fleck im Himmelstoff gibt es. Macht aber nix mehr.


    Meine Recherche kam auch dazu, dass dieser schaumstoffkaschierte Stoff (mit 3mm Schaustoff, sonst wird's zu dick) komplett neu muss, ich habe auch Adressen dafür gefunden:

    Cabanski

    Fortis

    Der Cabanski ist auf den ersten Blick "optisch nahe dran" (ich werde aber noch Bilder machen, um zu vergleichen), bei Fortis kann man nicht viel erkennen, aber es gibt den passenden Kleber. Bei Cabanski gibt's den zumindest im Shop nicht.

    Passt das aus eurer Sicht soweit?


    Alternativ kann man den Schwebehimmel auch für "nur" 250,- Euro neu bestellen: Leebmann24

    Das wäre eine Möglichkeit, falls ich mich noch dazu durchringe, wegen der leichten zeitweisen Klapperns des hinteren Glasdeckels das Pano insgesamt in Hannover überholen zu lassen - da fallen die 250,- dann auch nicht mehr ins Gewicht.

    Aber dann muss ich die Mühle nochmal 4 Jahre fahren... :wacko:



    Das mit dem Prittstift probiere ich. mit "etwas Glück" ist es am Rand eh schon weit genug ab, dass ich da irgendwie dazwischen komme.

    In Stuttgart hat sich an den Zonen bisher nichts geändert. Ob wegen Grenzwerten oder Symbolpolitik - davon kann ich mir nix kaufen.

    Ford Capri V6 war sicher cool, hat aber nix mit deren aktuellen 0815-Kisten zu tun. Das ist einfach was völlig anderes als ein BMW. Aber deswegen auch billiger - von nichts kommt nichts.

    Das mit dem DPF hab ich verstanden, aber da könnte BMW beim G30 ja auch mal was machen...

    Große Laufleistungen heißen nicht ungepflegt, das wollte ich nicht sagen. Aber die "Reparaturwahrscheinlichkeit" steigt halt, das muss man zumindest auf dem Schirm haben. Gerade, wenn so ein 3L standesgemäß Strecke macht, kommt da schon was zusammen. Und wenn die Dinger dann noch alle 3 Jahre zu einem anderen Besitzer kommen, stimmt entweder mit den Besitzern oder den Auto was nicht ;)

    Der M57 hat auch einen geilen Sound auf der Autobahn. Da bräuchte ich keine Verändung, auch kein "leiser" oder "weg" (BEV). In der Stadt ist das schon was anderes.

    Der Vergleich mit einem Ford gefällt mir nicht. Fahr mal einen Focus (gleichen Alters), dann verstehst du das.


    So. Mit Euro 5 ist man in Umweltzonen eben nicht safe. Es gibt Umweltzonen. Wer sicher ist, dort nie hinzumüssen - super. Wer da mal hin muss, der hat ein Problem.


    Wenn mein Auto auch nur 150 TKM hätte, würde ich hier nicht schreiben. Er hat aber >400 Tkm, der wird irgendwann anfangen zu zicken. Aktuell der Schwebehimmel, ok, den kann man antackern, aber jetzt Turbo tauschen, und dann Injektoren, und dann...? Irgendwann wird das alles kommen, Fass ohne Boden, dann muss man sich trennen können. :07-wbb4-crying:


    Euro 6 Diesel habe ich auch gestern wieder viel gelesen, G20 und G30 werden es nicht. Da wäre die Geschichte mit den Rissen im DPF, weil die scheinbar viel häufiger regenerieren, und da finden sich bis zu 14 Sensoren am Abgassystem. Wenn da was nicht läuft, tauschst du am besten einfach alles aus, sonst bekommst du da nie Ruhe rein. Einmal ist das ok, aber bleibt es bei 1x?


    Die F30 überzeugen mich bei der Langzeitqualität nicht - wenn man sich z.B. mal meinen Endschalldämpfer nach fast 20 Jahren anschaut und dann einen von einem F30 nach 10 - naja. Klar, ist nur ein Endschalldämpfer, aber auch ein Wink, dass man angefangen hat zu sparen. An anderen Stellen sieht man es vielleicht nur nicht so einfach.


    F10/11 kann ich jetzt nicht viel sagen, davon liest man wenig (auch DPF), aber die ersten LCI sind jetzt auch gut 10 Jahre. Alles älter als 10 würde ich nicht mehr kaufen, weil ich ihn ja lange halten will (ohne gleich wieder da zu stehen, wo ich jetzt stehe), und bei allem ab 3 Vorbesitzern werde ich auch immer hellhörig. Das ist ne Black Box.