Aktuell habe ich ein Glück keinen Bedarf an einer Reinigung des DPFs.
Ich habe das für zwei Fahrzeuge bei der Barten GmbH machen lassen.
Gegendruckmessung vorher 70-80mbar im Leerlauf und 600-800mbar bei >3000U/min.
Nachdem der PDF bei Barten war, war er wieder neuwertig (Leerlauf <10mbar) und läuft nun jeweils schon wieder fast 100tkm problemlos.
Meine Antwort auf die Ursprungsfrage: Ausbauen lassen und zur Barten GmbH schicken. Packungsbeilage beachten.
Was war jetzt noch gleich dein konkreter Beitrag zur Frage des TEs?
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Das ist immerhin eine konkrete Aussage, zu der du dich zuvor nicht hast überwinden können. Warum eigentlich nicht?
Wenn das bei Barten funktioniert - super. Bei vielen funktioniert es eben nicht. Dazu hatten wir schon wirklich ausreichend Threads vom Hilfesuchenden.
Zu meiner ersten Frage, was er sich davon verspricht, kommt es einfach aus der Erfahrung, dass manche sich durch die Reinigung einen neuen DPF versprechen.
Das ist aber selbst im optimalen Fall nicht erreichbar. Nicht nur, weil eine komplette Reinigung schwierig (und kaum nachweisbar) ist, sondern auch, weil die katalytische Beschichtung des Filterkörpers über die Jahre abgebaut wird. Damit verändert sich die Starttemperatur für die kontinuierliche passive Regeneration, was höheren Russeintrag zur Folge hat.
Viele Methoden der chemischen Reinigung können darüber hinaus diese katalytische Beschichtung zusätzlich schädigen, was die Wirkung weiter verschlechtert, oder im schlimmsten Fall den DPF unbrauchbar macht.
Trotzdem, zu deinen Zahlen:
>600 mbar bei 3000 rpm sagt mir nichts, ich kenne nur Messungen von 2000 und von 4000 rpm, aber da sind deine Werte so jenseits von gut und böse (BMW: 2000 rpm 75 mBar, 4000 rpm 200 mbar), dass das unmöglich alleine von Asche kommen kann, das wäre längst schief gegangen. Der überwiegende Anteil dieses Gegendrucks muss von Ruß stammen - das ist viel schneller aufzubauen - und einfach zu entfernen.
"<10" mbar im LL sind "ok", aber kein Neuwert. Da habe ich eher 4 oder 5 gemessen. 10 mbar erreicht ein frisch regenerierter DPF auch nach >100.000 km Laufleistung ohne Probleme.