Ich habe gelesen, dass dieser Betrieb besonders schlecht für den Turbolader ist, sinnvolle Begründungen konnte ich nicht finden
Welcher Betrieb? Fahren mit 220 km/h? Für einen M57 ist das im grünen Bereich - solange der Abgasgegendruck stimmt.
Fahren mit einem hohen Abgasgegendruck? Schon eher.
Die Leistung, die der Turbolader bekommt, ist ja das Druckgefälle aus dem Abgas. Das nutzt er, um auf der anderen Seite selbst einen Ladedruck aufzubauen.
Wenn der DPF verstopft ist, ist auch der Differenzdruck über den DPF groß. Heißt: es liegt vor dem DPF - und nach dem Turbolader - ein hoher Druck an, das Druckgefälle über den Turbolader fällt also kleiner aus.
Damit sinkt auch automatisch dessen Leistungsfähigkeit.
Noch ein Problem: Da durch den hohen Gegendruck weniger Abgas abgeführt wird, wird natürlich auch weniger Hitze abgeführt. Daher wird der Turbolader heißer - bis hin zum Überhitzen.
Ich will das nicht verallgemeinern, aber ja: es kann zu Schäden führen, besonders, wenn man lange mit einem verstopften DPF rumfährt, oder mit hoher Last.
Es gibt Additive z.B. von LM, die das Abbrennen des Rußes beschleunigen. Das Auto raucht zwar so unfassbar, dass man das besser abseits bewohnter Gegenden macht, aber dafür geht's bei moderaten Geschwindigkeiten und relativ schnell.