Das kann auch von einem schwergängigen Bremssattel kommen. Der macht dann nach dem Bremsen (manchmal) nicht richtig auf. Die Scheibe wird dann heiß und verzieht sich. Versuche mal, wenn das auftritt, möglichst schnell und ohne starke Bremsung am Fahrbahnrand anzuhalten und prüfe, ob eine Bremsscheibe deutlich wärmer ist als die andern. Wenn es dieses Problem ist merkt man den Temperaturunterschied deutlich. Kann natürlich auch alles mögliche andere sein.
Beiträge von Mk66
-
-
Bei meinem 320d hing auf der Bühne bei der letzten HU hinten schon ein Tropfen Bremsflüssigkeit an der Leitung. Die haben mich nur heimfahren lassen, weil ich als "Stammkunde" bekannt bin und weil bei einem "Gewalttest" zu zweit nach abwischen des Tropfens kein erneuter Austritt feststellbar war. Ein Prüfer saß im Auto und drückte mit maximaler Gewalt die Bremse, der andere kuckte von unten mit der Taschenlampe ob an der Stelle nochmal neue Bremsflüssigkeit austritt. War nicht der Fall. Aber war damals schon grenzwertig. Das Ersetzen "aller" Stahl-Bremsleitungen ist ein ziemliches Gefrickel. Habe damals zum Glück eine Werkstatt gefunden, die das ordentlich und für angemessenes Geld gemacht hat. Die Stahlleitungen gibt es bei BMW vorgebogen, insbesondere bei den beiden Vorne ist das nützlich, die schauen schon aus wie abstrakte Kunstwerke. Bilder hatte ich mal >hier< gezeigt.
-
Hallo zusammen,
bin am überlegen, an meinen beiden N57 die Leerlaufdrehzahl etwas anzuheben.
An sich mag ich ja das niedrigtourige Wummern des großen Diesels im Stand. Aber dem N57 wird ja vermehrt Anfälligkeit für Lagerschäden nachgesagt mit vermuteter Ursache zu geringer Öldruck insbesondere im Leerlauf bei warmem Motor. Einzelne Motoreninstandsetzer behaupten das jedenfalls, um ihre Upgrade-Ölpumpen zu vermarkten. Von meinen Motorradbasteleien kenne ich die Wechselwirkungen Motortemperatur - Ölviskosität - Drehzahl gut, da ist es bei den alten Boxern das Problem genau andersrum (zu hoher Öldruck bei kaltem Motor).
Momentan haben beide N57 680 U/min (Auslieferzustand, bisher nichts dran geändert). Nach den letzten AU Protokollen liegt die Vorgabe für die AU bei min. 600 U/min - max. 800 U/min. ich würde auf 750 U/min gehen. Hat das schon mal jemand gemacht und eventuell die Auswirkung auf den Öldruck Leerlauf warm gemessen? Gibt es Gründe, die gegen eine Anhebung der Leerlaufdrehzahl sprechen?
Der N47 im 320d hat übrigens 840 U/Min (Auslieferzustand). der Vierzylinder braucht die wahrscheinlich, damit er nicht so rappelt.
Gruß aus dem heute arbeitsfreien Südbayern
Marcus
-
Hat jemand einen Rat was ich auf jeden tun sollte/müsste um das Fahrzeug zu erhalten und auch nächstes Jahr wieder über den TÜV zu kriegen.
Habe selbst so ein Langzeitexperiment 320d LCI 2009 N47. Geht gerade auf die 410 TKM zu. Motorölwechsel meistens nahe an der CBS Anzeige (das waren meist um die 25-30 TKM), manchmal etwas früher, je nachdem wie es zeitlich gepasst hat. Die Serviceanzeige wurde beim Motoröl aber nie überschritten. Anfangs BMW ÖL später Aral 0W40 Gibt es leider nicht mehr. Nur letztes Mal habe ich gesündigt und Ölreste aus meiner Werkstatt reingekippt. (War überwiegend 10-15 Jahre altes Mobil 1 5W50, damit läuft er auch gut und mechanisch leise). Getriebeöl (Manuell) und Diff Öl ist noch das erste. Vor einem Jahr war ich kurz davor ihn wegzuwerfen, da waren Bremsleitungen durch und der HA Träger elend verrostet. Habe Träger und Unterboden soweit es mit Auffahrrampen ging selbst entrostet und mit Seilfett konserviert. Und Bremsleitungen v+h (die Stahlleitungen und die Gummileitungen) in der Werkstatt wechseln lassen (das ist ein ziemliches Gefrickel). Der 320d läuft immer noch gut, nennenswerte Defekte hatte ich die letzten 15 Jahre nicht. Steuerkette ist noch die erste. Den behalte ich als Winter/Schlechtwetterauto, bis es nicht mehr geht.
Wenn du in einer "streusalzreichen" Gegend wohnst, würde ich nach Rost suchen und konservieren. Aber nicht zu intensiv suchen, da findet man u.U. mehr als einem lieb ist
, der E9x verbirgt das gut. Ansonsten würde ich einfach normale Wartung durchführen und fahren. Wenn nächstes Jahr bei der HU was nicht passt, sagt der TüV dir das schon und dann kannst du entscheiden ob eine Reparatur sich für dich rechnet oder nicht.
Gruß
Marcus
-
Hmm,
interessante Diskussion! Habe bei meinem "End of Life" 320d bei ~ 400 TKM letztes Jahr beim Ölwechsel statt des bewährten Aral 0W40 (das es nicht mehr gibt), den "Werkstattfund" ~15 Jahre altes Mobil 1 5W50 + Plus einen Schluck Archoil AR9100 eingefüllt. So mechanisch leise wie jetzt lief er schon lange nicht mehr. Bewegt sich jetzt auf die 410 TKM zu. Die beiden N57 Sechszylinder stelle ich jetzt auch auf höhere Viskositäten um. Erstmal 5W40 Aral. Da habe ich schon einen 20L Kanister rumstehen. Danach wird es schwierig, weil es mit LL04 Freigabe m.W. keine höhere Viskositäten gibt.
Gruß
Marcus
-
Achso. Ich bin davon ausgegangen das ist ein Brushless Motor. Geht das ohne den Motor vom Kühlkreislauf zu trennen?
Edit: Grad recherchiert, scheint mit gefummel auch zu gehen ohne die Pumpe auszubauen.
Ich DAU habe den Fummelkram nichtmal bei ausgebauter Pumpe hinbekommen und habe die Pumpe durch eine Gebrauchte ersetzt. Wobei da erst die zweite funktionierte. das aber inzwischen schon ~200 TKM...
Gruß
Marcus
-
Klasse Eigendiagnose. Hut ab.
Gruß
Marcus
-
Das mit der abgerissenen Hohlschraube ist Mist.
Soweit ich mich erinnern kann, habe ich die Leitung mit der Hohlschraube damals gelassen und nur den Sensor getauscht. Der Tausch der beiden Drucksensoren war eine Sache von vielleicht 30 Minuten. Inklusive Kampf mit der Verriegelung der Sensoren an der Leiste, an der die befestigt sind.
Kopf hoch und weiterhin viel Erfolg!
Gruß
Marcus
-
Hoffe damit hab ich dann endlich Ruhe.
Ich drück dir die Daumen! Bei meinem 320d war das Problem danach gelöst, nur der Korrekturwert war danach noch etwas auffällig, aber das liegt m.M. an Alterung/falschen Werten des Umgebungsdrucksensors, der im Motorsteuergerät sitzt und nicht so einfach zu wechseln ist. Aber die Fehlermöglichkeiten sind natürlich vielfältig. Berichte bitte, was rausgekommen ist.
-
Hallo
Hab mich hier angemeldet weil mein neuer alter mir Kopfzerbrechen bereitet. Der DPF regeneriert quasi ständig, nach der Regeneration steigt die Ruẞmasse sprunghaft wieder Sprunghaft an so das er nach ca. 5-10km erneut regeneriert. Dies habe ich mit Bimmerlink beobachtet. Gemacht habe ich bereits:,
-neues AGR Ventil
-AGR Kühler ausgeblasen
-neue Ventildeckeldichtung
-Ansaugbrücke gereinigt, neue Drallklappe
-DPF professionell reinigen lassen
-neuer Drucksensor vor DPF
-neuer Drucksensor in Ansaugbrücke
-Ansaugtrackt auf Undichtigkeit überprüft
-Letzte Woche habe ich DPF Tausch registriert und alle Adaptionswerte des Motors resetet. Ohne Verbesserung
Hallo ich hatte mal das gleiche Problem. Siehe >hier< Bei mir war es damals mit dem Tausch beider Drucksensoren auf der Abgasseite erledigt. Du schreibst nur von Drucksensor vor DPF, Hast du nur einen getauscht?
Gruß
Marcus