Beiträge von DarijoN57

    ich überlege an meiner Vorderachse auf die M3-Querlenker und -Zugstreben umzubauen.

    Mir geht es primär um eine stabile Vorderachse und ein ruhiges Lenkrad beim Bremsen. Allerdings fahre ich sehr teure Reifen und möchte absolut verhindern, dass sich die Reifen auf der Innenseite extrem schnell abfahren.

    Dazu habe ich zwei Fragen an die Runde:

    1. Reifenverschleiß: Wie stark macht sich der höhere negative Sturz durch die M3-Lenker im Alltag tatsächlich bemerkbar? Fahren sich die Vorderreifen bei viel Geradeaus-/Autobahnfahrt auf der Innenseite spürbar ungleichmäßig ab?
    2. Einstellwerte: Welche genauen Spur- und Sturzwerte fahrt ihr an der Vorderachse mit den M3-Lenkern?

    !!!Update!!!

    Nach einem kapitalen Motorschaden, alle sechs Zylinder geschmolzen, weil ich meinen rechten Fuß nicht unter Kontrolle hatte und der Block schon 300.000 km runter hatte, gab es das volle Programm: Ich habe mir von Karol einen Austauschmotor neu revidieren lassen. Zusätzlich wurden F-Reihe 50d-Kolben samt Pleuel verbaut. Die Kolbenmulden wurden gezielt abgedreht/bearbeitet, um die Verdichtung zu reduzieren, und anschließend bei M57garage beschichtet. Abgerundet wurde das Ganze mit ARP-Stehbolzen sowie neuen Haupt- und Pleuellagerschalen. Der Motor ist wieder eingepflanzt und das Ergebnis spricht für sich: Noch ohne Softwareanpassung stehen bereits 609 PS und 1160 Nm an! Zeiten habe ich noch nicht gemessen, aber die Leistung kann sich definitiv sehen lassen.

    Also, ich bin auch aus Serbien und habe lange gesucht und überlegt. Das Problem ist, dass man dort, wenn man nicht lebt, niemandem wirklich vertrauen kann – weder Freunden, die keine Ahnung von Technik haben, noch Werkstätten, die Autos reparieren. Oft empfehlen Freunde jemanden, der den Motor reparieren soll, und fahren das Auto dann selbst nur ein Jahr. Danach verkaufen sie es und sagen „ohhh, der Typ ist der Beste“, aber man weiß nie, wie lange der Motor wirklich gehalten hätte.

    Mein erster Gedanke nach meinem Motorschaden war auch Serbien, weil es dort günstiger wäre. Aber bei meiner Geschichte mit fast 600 PS wollte ich lieber auf Nummer sicher gehen. Wenn der Motor ein zweites Mal kaputtgeht, hat man sowieso nichts von den Einsparungen.

    Deshalb habe ich mich für Karol entschieden. Er ist hier in der Gruppe bekannt und es gibt wirklich viele Erfahrungsberichte über ihn. Bei ihm muss man keine Angst haben.

    Es gibt viele Dinge, die gemacht werden sollten: diverse Dichtungen, Simmeringe, der Ölkühler, falls Späne drin sind, beide Motorlager, beide Wasserflansche, Glühkerzen inklusive Leitung und Steuergerät. Außerdem muss der Krümmer geprüft werden, ob er plan ist, und viele Dehnschrauben kommen ebenfalls dazu. Letztlich hängt es davon ab, wie viel man investieren möchte.

    Einen Lagerschaden hatte ich keinen, trotzdem war im Ölfilter metallisches Pulver, eventuell Reste vom Kolben oder etwas Ähnliches. Ich wollte unbedingt Mahle nehmen, die sind aber momentan nicht verfügbar. Daher habe ich einfach bei Leebmann einen Originalen bestellt und gleich auch die passenden Ölspritzdüsen für die Kolbenbodenkühlung für die 50d-F-Reihe-Kolben mitbestellt. was meint ihr was haltet ihr von kolben beschichten? viele meinen das löst sich wieder nach 10tkm 20tkm